Saure grüne Pflaumen
Grüne unreife saure Pflaumen oder Kirschpflaumen geben der Sauce ihre ausgeprägte Säure. Sehr feste, säuerliche Pflaumen können ebenfalls verwendet werden; die Sauce wird damit meist milder und weniger herb.
Georgische Grillsauce
Säuerliche georgische Sauce aus unreifen grünen Pflaumen, Knoblauch, Chili und frischen Kräutern. Sie passt als eigenständiger Würzbegleiter zu Mtsvadi und anderem Grillfleisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Grüne Tkemali-Sauce verbindet die lebendige Säure unreifer Pflaumen mit Knoblauch, Chili und frischen Kräutern. Dieses Rezept ergibt etwa 900 ml und orientiert sich an einer kräuterbetonten grünen Variante. Serviere die Sauce kalt oder leicht temperiert zu Mtsvadi, anderem Grillfleisch oder Grillkartoffeln; sie ist als Begleiter gedacht, nicht als Marinade.
Deutlich säuerlich und fruchtig, mit frischem Dill und Koriander, pfeffrig-kräuterigem Ombalo, Knoblauch und einer pikanten Chili-Note.
Schritt für Schritt
Pflaumen waschen, Stiele entfernen und mit dem Wasser in den Topf geben. Auf hoher Hitze aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 15 bis 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Früchte weich sind.
Daran erkennst du es: Die Pflaumen sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Ein Sieb über die Schüssel setzen und die Pflaumen hineingeben. Etwa 150 ml Kochflüssigkeit auffangen. Die Früchte etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann Fruchtfleisch und Saft durch das Sieb drücken. Steine und Schalen entfernen.
Daran erkennst du es: Im Sieb bleiben Steine und Schalen zurück; in der Schüssel ist ein glattes Pflaumenmus.
Wichtig: Vor dem Passieren kurz abkühlen lassen; die Früchte und Flüssigkeit können heiß sein.
Knoblauch, Koriander, Polei-Minze und Chili sehr fein hacken oder im Mörser zu einer groben Kräuterpaste zerreiben. 50 g Dill fein hacken und die übrigen 30 g bis zum Schluss beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sind fein zerkleinert, aber noch nicht zu einer glatten Flüssigkeit verarbeitet.
Das Pflaumenmus mit der Kräuterpaste, 100 ml aufgefangener Kochflüssigkeit, Zucker und Salz in einem sauberen Topf verrühren. Ist die Sauce sehr dick, nach und nach weitere aufgefangene Kochflüssigkeit einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Kräuterpaste ist gleichmäßig im Pflaumenmus verteilt; die Sauce lässt sich gut rühren.
Die Sauce bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und 8 Minuten sanft köcheln lassen. Die gehackten 50 g Dill unterrühren und die Sauce noch 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Zum Schluss die übrigen 30 g Dill unterheben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig heiß; der Dill ist untergerührt und die Konsistenz nach Wunsch eingestellt.
Die Sauce abschmecken; sie soll deutlich säuerlich, kräutrig, pikant und herzhaft schmecken. In ein sauberes Glas füllen, abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen säuerlich und kräutrig; sie ist in ein sauberes Glas abgefüllt.
Wichtig: Das Rezept beschreibt keinen geprüften Einmachprozess; die Sauce im Kühlschrank aufbewahren und nicht als ungekühlt haltbare Konserve behandeln.
Gut zu wissen
Grüne unreife saure Pflaumen oder Kirschpflaumen geben der Sauce ihre ausgeprägte Säure. Sehr feste, säuerliche Pflaumen können ebenfalls verwendet werden; die Sauce wird damit meist milder und weniger herb.
Polei-Minze wird auch Ombalo genannt. Wenn sie nicht erhältlich ist, kann frische Minze verwendet werden; das Ergebnis schmeckt dann kühler und deutlich minziger.
50 g Dill werden vor dem Köcheln gehackt und untergerührt. Die übrigen 30 g kommen erst zum Schluss dazu.
Die Sauce wird meist milder und weniger herb als mit unreifen sauren Pflaumen.
Die Pflaumen waschen und wie im Rezept beschrieben kochen und passieren.
Die Sauce schmeckt kühler und deutlich minziger als mit Ombalo.
Die Minze fein hacken oder mörsern und anstelle der Polei-Minze verwenden.
Etwa 150 ml Kochflüssigkeit auffangen und beim Verrühren zunächst 100 ml zugeben.
Nach und nach weitere aufgefangene Kochflüssigkeit einrühren, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.
50 g Dill erst nach dem achtminütigen Köcheln einrühren und die übrigen 30 g bis zum Schluss zurückhalten.
Die beiseitegelegten 30 g frischen Dill am Ende unterheben.
Chili nach Wunsch entkernen und beim Abschmecken die Schärfe berücksichtigen.
Mit etwas zusätzlichem Pflaumenmus oder einem Teil der zurückbehaltenen Kochflüssigkeit abmildern und erneut abschmecken.
Eine weniger scharfe Variante, bei der die Chili zurückhaltend dosiert wird.
Eine Alternative, falls Polei-Minze beziehungsweise Ombalo nicht erhältlich ist.
Die Sauce kann vor dem Servieren vollständig zubereitet werden. Abkühlen lassen, in ein sauberes, dicht schließendes Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Abkühlen lassen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Rezept enthält keine geprüfte Haltbarkeitsangabe.
Nicht als ungekühlt haltbare Konserve behandeln; das Rezept beschreibt keinen geprüften Einmachprozess.
Häufig gefragt
Verwende 15 g frische Minze. Die Sauce schmeckt damit kühler und deutlich minziger als mit Polei-Minze.
Sehr feste, säuerliche Pflaumen sind eine Alternative. Die Sauce wird damit meist etwas milder und weniger herb.
Die Sauce in ein sauberes, dicht schließendes Glas füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Rezept enthält keine geprüfte Haltbarkeitsangabe und beschreibt keinen Einmachprozess.
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