Steakdicke beachten
Die Steaks sollten etwa 3 cm dick sein, damit sie direkt eine Kruste entwickeln und anschließend indirekt fertig garen können.
Kenianische Grillsteaks
Einzelne Rinderfiletsteaks werden in einer würzigen Marinade aus Öl, Sojasauce, Rotwein, Worcestersauce, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Salz und Paprika mariniert, über Holzkohle kräftig angegrillt und indirekt fertig gegart. Frische Kachumbari aus Tomaten, roter Zwiebel, Chili, Koriander und Limette sorgt für einen säuerlich-frischen Kontrast.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Nyama Choma bedeutet auf Swahili gegrilltes Fleisch. Diese moderne kenianische Auslegung verwendet einzelne, etwa 3 cm dicke Rinderfiletsteaks, die zuerst direkt über der Holzkohle eine kräftige Kruste bekommen und anschließend in der indirekten Zone bis zum gewünschten Gargrad nachziehen. Dazu kommt Kachumbari, ein frischer Begleiter aus Tomate, Zwiebel, Chili, Koriander und Limette.
Außen kräftig gebräunt und aromatisch, innen je nach Gargrad zart und saftig. Rosmarin, Pfeffer und Knoblauch prägen die würzige Kruste, während die Kachumbari frisch, saftig, leicht scharf und limettensäuerlich schmeckt.
Schritt für Schritt
Öl, Sojasauce, Rotwein, Worcestersauce, Knoblauchpulver, Rosmarin, Pfeffer, Salz und Paprikapulver in einer flachen Schale gründlich verrühren.
Die Rinderfiletsteaks trocken tupfen, in die Marinade legen und rundum damit bedecken. Die Schale abdecken und die Steaks 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. 15 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Tomaten würfeln, die rote Zwiebel fein schneiden und die Chilischote entkernen und hacken. Den Koriander grob schneiden. Alles mit Limettensaft und Salz mischen und bis zum Servieren ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist saftig und gleichmäßig vermengt.
Einen Holzkohlegrill für zwei Zonen vorbereiten. Die direkte Zone auf etwa 230–250 °C bringen und die indirekte Zone auf etwa 180–200 °C. Die Kohlen sollen vollständig durchgeglüht und mit einer grauen Ascheschicht bedeckt sein.
Daran erkennst du es: Die Kohlen sind vollständig durchgeglüht und grau aschebedeckt.
Wichtig: Nur vollständig durchgeglühte Kohlen verwenden und beim Umgang mit dem Grill hitzebeständige Werkzeuge benutzen.
Die Steaks aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade abstreifen. Auf der direkten Zone 2 Minuten grillen, um 90 Grad drehen und weitere 1 Minute grillen. Wenden und die zweite Seite ebenso grillen. So entsteht eine kräftige Kruste, ohne dass die Marinade verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt und zeigt ein Grillmuster.
Die Steaks in die indirekte Zone legen und je nach gewünschtem Gargrad 2–6 Minuten fertig garen. Für medium sind etwa 60–63 °C Kerntemperatur ein guter Richtwert. Die genaue Zeit hängt von der Ausgangstemperatur und der tatsächlichen Grillhitze ab.
Daran erkennst du es: Für medium etwa 60–63 °C Kerntemperatur; die Garzeit richtet sich nach dem gewünschten Gargrad.
Die Steaks vom Grill nehmen und 5 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend mit der Kachumbari auf einem Servierteller anrichten.
Daran erkennst du es: Die Steaks haben vor dem Anschneiden 5 Minuten geruht.
Gut zu wissen
Die Steaks sollten etwa 3 cm dick sein, damit sie direkt eine Kruste entwickeln und anschließend indirekt fertig garen können.
Die Kachumbari lebt vom Kontrast aus reifen Tomaten, knackiger Zwiebel, Chili, Koriander und Limette. Sie sollte bis zum Servieren ziehen, aber frisch und saftig bleiben.
Das Aroma bleibt fruchtig und würzig, ohne Alkohol einzusetzen; die Marinade kann etwas weniger komplex schmecken.
Den trockenen Rotwein in gleicher Menge durch alkoholfreien trockenen Rotwein ersetzen und wie beschrieben in die Marinade rühren.
Die Steaks vor dem Grillen gründlich abstreifen und erst danach auf die direkte Hitze legen.
Verbrannte Stellen vorsichtig abkratzen und die Steaks in der indirekten Zone fertig garen.
Die Kerntemperatur prüfen und die Steaks bei etwa 60–63 °C für medium aus der Hitze nehmen.
Die Steaks ruhen lassen und dünn aufschneiden; die Kachumbari sorgt für zusätzlichen saftigen Kontrast.
Die Kohlen vollständig durchglühen lassen, die direkte Zone auf etwa 230–250 °C bringen und überschüssige Marinade abstreifen.
Die Steaks kurz zurück auf die direkte Zone legen und anschließend erneut indirekt prüfen.
Häufig gefragt
Die Steaks nach dem direkten Angrillen in die indirekte Zone legen und bis zu einer Kerntemperatur von etwa 60–63 °C fertig garen. Die genaue Zeit hängt von Dicke, Ausgangstemperatur und Grillhitze ab.
Die Steaks marinieren abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank und werden 15 Minuten vor dem Grillen herausgenommen.
Kachumbari ist hier ein frischer Begleiter aus gewürfelten Tomaten, roter Zwiebel, grüner Chili, Koriander, Limettensaft und Salz.
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