Kemiri-Nüsse
Kemiri-Nüsse erhältst du meist in indonesischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften. Geröstet geben sie der Sauce eine nussige Tiefe und eine cremigere Textur.
Indonesisches Grillgemüse
Direkt gegrillte Auberginen mit weichem Inneren, kräftigen Röstaromen und einer warmen, cremigen Sambal-Santan-Sauce aus Chili, Kokosmilch, Schalotten, Knoblauch und Kemangi.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Terong Bakar Sambal Santan bringt Auberginen direkt über die Grillhitze und verbindet ihre leicht rauchigen Röstaromen mit einer sämigen Kokos-Chili-Sauce. Die Sauce wird separat gekocht und erst zum Schluss über die weich gegrillten Auberginen gegeben.
Weiches, fast cremiges Auberginenfleisch trifft auf gebräunte Schnittflächen und leicht verkohlte Schale. Die Sauce ist warm, sämig und kokosreich, mit deutlicher Chiliwürze, aromatischer Tiefe von Schalotten und Knoblauch sowie einem frischen, leicht anisartigen Kemangi-Finale.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte mittlere bis starke Hitze auf etwa 220 bis 240 °C vorbereiten. Den Rost reinigen und leicht mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Reinigen und Ölen den heißen Grillrost nur mit geeigneten hitzebeständigen Hilfsmitteln berühren.
Die Auberginen längs bis knapp zum Stiel aufschneiden, aber nicht vollständig durchtrennen. Mit dem Salz bestreuen und 5 Minuten ruhen lassen. Austretende Flüssigkeit vorsichtig abtupfen.
Die Auberginen mit der Schnittfläche nach unten direkt auf den Grillrost legen. 8 bis 12 Minuten grillen, bis die Schnittfläche deutlich gebräunt ist. Wenden und weitere 5 bis 8 Minuten grillen, bis die Schale leicht verkohlt und das Innere vollständig weich ist.
Daran erkennst du es: Die Schnittfläche ist deutlich gebräunt, die Schale leicht verkohlt und das Innere vollständig weich.
Wichtig: Beim Wenden auf austretendes heißes Öl und direkte Flammen achten.
Während die Auberginen grillen, Chilischoten, Knoblauch, Schalotten, Kemiri-Nüsse und Kaffirlimettenblätter mit dem Wasser in den kleinen Topf geben. Auf der Seitenkochstelle etwa 8 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Zutaten weich sind.
Daran erkennst du es: Die Chilischoten, Schalotten und Knoblauchzehen sind weich.
Die Kaffirlimettenblätter herausnehmen. Die übrigen Zutaten mit der gesamten Kochflüssigkeit fein pürieren und wieder in den Topf geben.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist fein püriert und weitgehend glatt.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit kann spritzen. Beim Pürieren vorsichtig arbeiten und den Topf standsicher aufstellen.
Kokosmilch, Salz und Zucker einrühren. Die Sauce bei niedriger Hitze 5 bis 7 Minuten erwärmen und dabei regelmäßig rühren. Sie soll heiß und sämig werden, aber nicht stark sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß und sämig, ohne stark zu sprudeln.
Die Hälfte der Kemangi-Blätter unter die Sauce rühren und 30 Sekunden mitziehen lassen. Die gegrillten Auberginen auf eine Platte legen, mit dem Sambal Santan überziehen und mit den restlichen Kemangi-Blättern bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Kemangi-Blätter sind leicht zusammengefallen, die Auberginen vollständig weich und mit Sauce überzogen.
Gut zu wissen
Kemiri-Nüsse erhältst du meist in indonesischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften. Geröstet geben sie der Sauce eine nussige Tiefe und eine cremigere Textur.
Kemangi ist indonesisches Basilikum und wird frisch vor allem in Asia-Läden angeboten. Thai-Basilikum eignet sich als Ersatz, schmeckt aber deutlich anisartiger.
Die Sauce wird etwas milder und buttriger.
Die gerösteten Kemiri-Nüsse durch 4 geröstete Macadamianüsse ersetzen und im gleichen Schritt mit den übrigen Aromaten weich kochen und pürieren.
Die Sauce erhält eine deutlich anisartigere Kräuternote.
Kemangi im letzten Schritt durch 10 g Thai-Basilikum ersetzen. Die Blätter ebenfalls zur Hälfte in der Sauce mitziehen lassen und den Rest zum Servieren verwenden.
Die Aubergine nach dem deutlichen Bräunen wenden und weitergrillen, bis das Innere vollständig weich ist.
Bei reduzierter Grillhitze weitergaren, bis das Innere weich ist. Stark verbrannte Stellen vor dem Servieren entfernen.
Die Sauce bei niedriger Hitze erwärmen und regelmäßig rühren, ohne sie stark aufkochen zu lassen.
Die Sauce vom Feuer nehmen und kräftig glatt rühren. Bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Wasser ausgleichen.
Einzelne Chilisorten nach Schärfe auswählen und die Sauce erst nach dem Pürieren abschmecken.
Mit etwas zusätzlicher Kokosmilch verdünnen und erneut vorsichtig erwärmen.
Häufig gefragt
Kemiri-Nüsse findest du meist in indonesischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften.
Thai-Basilikum ist eine passende Alternative. Es bringt jedoch eine deutlich anisartigere Note mit.
Die Schärfe lässt sich über die Menge und Sorte der Chilischoten steuern. Bei besonders scharfen Thai-Chilis zunächst etwas weniger verwenden und die Sauce nach dem Erwärmen abschmecken.
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