Reife Tomaten verwenden
Reife Tomaten liefern ausreichend Saft, Süße und weiches Fruchtfleisch für eine löffelbare Chutney.
Nordindische Grillsauce
Rauchige nordindische Tomaten-Chutney aus direkt gegrillten Tomaten, grünen Chilis, Knoblauch, Ingwer und Koriander. Grob verarbeitet und mit Zitronensaft abgeschmeckt, passt sie zu Tandoori-Gerichten, Kebabs, Paneer-Tikka und gegrilltem Fisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bhune Tamatar Ki Chutney bedeutet sinngemäß „geröstete Tomaten-Chutney“. Reife Tomaten, grüne Chilis und eine ganze Knoblauchknolle werden über direkter Grillhitze geröstet, anschließend geschält und mit Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft zu einer groben, löffelbaren Sauce verarbeitet. Die rauchige Säure macht sie zu einem vielseitigen Begleiter für gegrillte Speisen.
Rauchig, frisch-säuerlich und würzig mit weicher Tomatenbasis, leichten Röstaromen und je nach Chilischärfe pikantem Nachhall. Die Konsistenz bleibt grob und löffelbar.
Schritt für Schritt
Heize einen Gas- oder Holzkohlegrill auf starke direkte Hitze von etwa 230–250 °C vor. Lege Tomaten, Chilischoten und die ungeschälte Knoblauchknolle direkt auf den Rost. Grille die Tomaten unter regelmäßigem Wenden 8–10 Minuten, bis die Haut deutlich aufplatzt, dunkle Stellen bekommt und das Fruchtfleisch weich ist. Die Chilischoten sind meist nach 3–5 Minuten fertig; nimm sie dann vom Grill. Die Knoblauchknolle braucht etwa 8–10 Minuten und soll außen dunkel, innen weich sein. Die Chilis können während der längeren Grillzeit von Tomaten und Knoblauch bereits abgenommen werden.
Daran erkennst du es: Tomatenhaut ist aufgeplatzt und dunkel gefleckt, das Fruchtfleisch weich; die Knoblauchknolle ist innen weich.
Wichtig: Beim Wenden vorsichtig mit der starken direkten Hitze und dem heißen Grillrost umgehen.
Lass das Grillgut 10 Minuten abkühlen. Ziehe die Haut von den Tomaten und Chilischoten ab, entferne die Chilistiele und schäle die Knoblauchzehen. Ein wenig anhaftende Röstfarbe darf bleiben.
Daran erkennst du es: Das Grillgut ist handwarm genug zum Schälen.
Gib Tomaten, Chilischoten, Knoblauch, Ingwer, Koriandergrün, Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft in einen Mixer oder Mörser. Verarbeite alles nur so weit, dass eine grobe, löffelbare Sauce entsteht. Die Chutney soll nicht völlig glatt werden.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind verbunden, aber noch als grobe Stücke erkennbar.
Schmecke die Chutney ab und serviere sie leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur. Reiche pro Portion etwa 2–3 EL zu Tandoori-Hähnchen, Seekh-Kebabs, Paneer-Tikka oder gegrilltem Fisch.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen rauchig, säuerlich und würzig.
Gut zu wissen
Reife Tomaten liefern ausreichend Saft, Süße und weiches Fruchtfleisch für eine löffelbare Chutney.
Die Schärfe kann je nach Sorte deutlich variieren. Für eine mildere Fassung entferne nach dem Grillen mehr von den Samen und Innenhäuten.
Frisches Koriandergrün bringt eine helle, kräuterige Note in die rauchige Tomatenbasis.
Tomaten und Knoblauch regelmäßig wenden und die Chilis früher vom Grill nehmen, sobald sie weich und geröstet sind.
Stark verkohlte Haut vollständig entfernen und nur das genießbare weiche Innere verwenden.
Nur kurz pulsieren und die Verarbeitung beenden, sobald eine grobe, löffelbare Sauce entstanden ist.
Einige fein gehackte geröstete Tomatenstücke unterheben, falls noch Zutaten vorhanden sind.
Eine kleine Menge unauffälliger Röstfarbe an den Zutaten belassen und bis zu den beschriebenen Garzeichen grillen.
Die fertige Chutney kurz nachziehen lassen; zusätzliches Grillen der bereits verarbeiteten Sauce ist nicht vorgesehen.
Häufig gefragt
Die vorgesehene Konsistenz ist grob und löffelbar. Im Mixer nur kurz pulsieren oder die Zutaten im Mörser zerstoßen.
Das hängt von der verwendeten Sorte und Schärfe der grünen Chilischoten ab. Für eine mildere Fassung können nach dem Grillen mehr Samen und Innenhäute entfernt werden.
Sie passt zu Tandoori-Hähnchen, Seekh-Kebabs, Paneer-Tikka und gegrilltem Fisch.
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