Bhune Tamatar Ki Chutney vom Grill

Nordindische Grillsauce

Rauchige nordindische Tomaten-Chutney aus direkt gegrillten Tomaten, grünen Chilis, Knoblauch, Ingwer und Koriander. Grob verarbeitet und mit Zitronensaft abgeschmeckt, passt sie zu Tandoori-Gerichten, Kebabs, Paneer-Tikka und gegrilltem Fisch.

Zum Rezept
Bhune Tamatar Ki Chutney vom Grill
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Menge ca. 300 ml, 4–6 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen, Mahlen, Zerstoßen und Verreiben
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Direktes Grillen verleiht Tomaten, Chilis und Knoblauch eine deutliche Röstnote.
  • Die grobe Textur bewahrt kleine Stücke und wirkt als löffelbare Sauce besonders aromatisch.
  • Zitronensaft bringt Säure, während Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel die rauchige Basis ausbalancieren.

Bhune Tamatar Ki Chutney bedeutet sinngemäß „geröstete Tomaten-Chutney“. Reife Tomaten, grüne Chilis und eine ganze Knoblauchknolle werden über direkter Grillhitze geröstet, anschließend geschält und mit Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft zu einer groben, löffelbaren Sauce verarbeitet. Die rauchige Säure macht sie zu einem vielseitigen Begleiter für gegrillte Speisen.

Rauchig, frisch-säuerlich und würzig mit weicher Tomatenbasis, leichten Röstaromen und je nach Chilischärfe pikantem Nachhall. Die Konsistenz bleibt grob und löffelbar.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Tomaten, Chilis und Knoblauch grillen

    Heize einen Gas- oder Holzkohlegrill auf starke direkte Hitze von etwa 230–250 °C vor. Lege Tomaten, Chilischoten und die ungeschälte Knoblauchknolle direkt auf den Rost. Grille die Tomaten unter regelmäßigem Wenden 8–10 Minuten, bis die Haut deutlich aufplatzt, dunkle Stellen bekommt und das Fruchtfleisch weich ist. Die Chilischoten sind meist nach 3–5 Minuten fertig; nimm sie dann vom Grill. Die Knoblauchknolle braucht etwa 8–10 Minuten und soll außen dunkel, innen weich sein. Die Chilis können während der längeren Grillzeit von Tomaten und Knoblauch bereits abgenommen werden.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Tomatenhaut ist aufgeplatzt und dunkel gefleckt, das Fruchtfleisch weich; die Knoblauchknolle ist innen weich.

    • Die Zutaten regelmäßig wenden, damit sie gleichmäßig rösten.
    • Ein wenig anhaftende Röstfarbe darf bleiben und verstärkt das Raucharoma.

    Wichtig: Beim Wenden vorsichtig mit der starken direkten Hitze und dem heißen Grillrost umgehen.

  2. Abkühlen und schälen

    Lass das Grillgut 10 Minuten abkühlen. Ziehe die Haut von den Tomaten und Chilischoten ab, entferne die Chilistiele und schäle die Knoblauchzehen. Ein wenig anhaftende Röstfarbe darf bleiben.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Grillgut ist handwarm genug zum Schälen.

    • Die Häute lassen sich leichter abziehen, solange das Grillgut noch leicht warm ist.
    • Nicht jede dunkle Stelle muss entfernt werden; etwas Röstfarbe ist erwünscht.
  3. Chutney grob verarbeiten

    Gib Tomaten, Chilischoten, Knoblauch, Ingwer, Koriandergrün, Kreuzkümmel, Salz und Zitronensaft in einen Mixer oder Mörser. Verarbeite alles nur so weit, dass eine grobe, löffelbare Sauce entsteht. Die Chutney soll nicht völlig glatt werden.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind verbunden, aber noch als grobe Stücke erkennbar.

    • Im Mixer nur kurz pulsieren, damit die grobe Textur erhalten bleibt.
    • Im Mörser portionsweise zerstoßen, falls die Menge nicht bequem hineinpasst.
  4. Abschmecken und servieren

    Schmecke die Chutney ab und serviere sie leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur. Reiche pro Portion etwa 2–3 EL zu Tandoori-Hähnchen, Seekh-Kebabs, Paneer-Tikka oder gegrilltem Fisch.

    Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen rauchig, säuerlich und würzig.

    • Vor dem Servieren kurz durchrühren.
    • Die Schärfe hängt von den verwendeten grünen Chilis ab.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Textur bewahren: Die Chutney soll grob und löffelbar bleiben. Im Mixer nur kurz pulsieren oder die Zutaten im Mörser zerstoßen.
  • Röstfarbe nutzen: Etwas anhaftende Röstfarbe darf an den Zutaten bleiben und gibt der Chutney ihr charakteristisches rauchiges Aroma.

Zutatenwissen

Reife Tomaten verwenden

Reife Tomaten liefern ausreichend Saft, Süße und weiches Fruchtfleisch für eine löffelbare Chutney.

Schärfe anpassen

Die Schärfe kann je nach Sorte deutlich variieren. Für eine mildere Fassung entferne nach dem Grillen mehr von den Samen und Innenhäuten.

Frisches Koriandergrün

Frisches Koriandergrün bringt eine helle, kräuterige Note in die rauchige Tomatenbasis.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Außenhaut ist stark verbrannt, während das Innere noch nicht weich ist.

Tomaten und Knoblauch regelmäßig wenden und die Chilis früher vom Grill nehmen, sobald sie weich und geröstet sind.

Stark verkohlte Haut vollständig entfernen und nur das genießbare weiche Innere verwenden.

Die Chutney wird vollständig glatt und verliert ihre grobe Struktur.

Nur kurz pulsieren und die Verarbeitung beenden, sobald eine grobe, löffelbare Sauce entstanden ist.

Einige fein gehackte geröstete Tomatenstücke unterheben, falls noch Zutaten vorhanden sind.

Die Chutney schmeckt flach und kaum rauchig.

Eine kleine Menge unauffälliger Röstfarbe an den Zutaten belassen und bis zu den beschriebenen Garzeichen grillen.

Die fertige Chutney kurz nachziehen lassen; zusätzliches Grillen der bereits verarbeiteten Sauce ist nicht vorgesehen.

Servieren und kombinieren

  • Zu Tandoori-Gerichten und Kebabs: Die rauchige Säure passt als eigenständige Sauce zu Tandoori-Hähnchen und Seekh-Kebabs.
  • Zu Paneer-Tikka oder gegrilltem Fisch: Reiche die Chutney leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur zu Paneer-Tikka oder gegrilltem Fisch.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Soll die Chutney glatt oder grob sein?

Die vorgesehene Konsistenz ist grob und löffelbar. Im Mixer nur kurz pulsieren oder die Zutaten im Mörser zerstoßen.

Wie scharf wird die Chutney?

Das hängt von der verwendeten Sorte und Schärfe der grünen Chilischoten ab. Für eine mildere Fassung können nach dem Grillen mehr Samen und Innenhäute entfernt werden.

Wozu passt Bhune Tamatar Ki Chutney?

Sie passt zu Tandoori-Hähnchen, Seekh-Kebabs, Paneer-Tikka und gegrilltem Fisch.

Aus unserer Küche

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