Frischen Maniok finden
Frische Maniokwurzeln führen häufig asiatische, afrikanische oder lateinamerikanische Lebensmittelgeschäfte. Frage auch nach Maniok, Cassava oder Yucca.
Malaysia · direkte Glut
Ganze Maniokwurzeln garen direkt in heißer Holz- oder Holzkohlenglut, bis die Schale tief schwarz und das Innere weich ist. Dazu kommt eine feuchte Kokos-Manisan aus Gula Melaka, Kokosnuss und Pandan.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ubi kayu bakar ist eine schlichte malaysische Feuerzubereitung mit intensiv gerösteter Schale und cremig-weichem Maniok. Die Wurzeln garen direkt in der Glut und werden anschließend mit einer warmen, feuchten Kokos-Manisan serviert.
Außen tief schwarz und rauchig geröstet, innen weich, dicht und cremig. Die Kokos-Manisan ist warm, feucht und dickflüssig, mit malziger Palmzuckersüße, zarter Kokosnote und floraler Pandan-Note.
Schritt für Schritt
Verwende nur frische, als Speiseware verkaufte Maniokwurzeln. Wasche sie gründlich, schneide die Enden ab und lasse die Schale zunächst dran. Maniok nicht roh probieren.
Wichtig: Roher Maniok darf nicht probiert werden; erst nach vollständigem Durchgaren servieren.
Bereite im Grill oder in einer Feuerschale ein kräftiges Bett aus glühender Holz- oder Holzkohlenglut vor. Die Glut muss so heiß sein, dass die Wurzeln direkt darin garen können.
Wichtig: Grill oder Feuerschale standsicher aufstellen und beim Umgang mit der heißen Glut hitzefestes Grillbesteck verwenden.
Lege die ganzen Maniokwurzeln direkt in die Glut und bedecke sie teilweise mit weiterer Glut. Wende sie mit einer Grillzange alle 10 bis 15 Minuten. Gare sie 45 bis 70 Minuten, bis die Schale tief schwarz ist und ein Holzspieß an der dicksten Stelle ohne festen Widerstand bis ins Innere gleitet. Bei sehr starker Hitze schiebe die Wurzeln an den Rand der Glut, ohne sie aus dem Glutbett zu nehmen.
Daran erkennst du es: Die Schale ist tief schwarz und ein Holzspieß gleitet an der dicksten Stelle ohne festen Widerstand bis ins Innere.
Wichtig: Die Wurzeln erst aus der Glut nehmen, wenn sie vollständig weich gegart sind.
Hebe den Maniok vorsichtig aus der Glut und lasse ihn 10 Minuten ruhen. Schabe die schwarze Schale vollständig ab, schäle die Wurzeln und entferne, falls vorhanden, den harten Mittelstrang. Schneide den weichen Maniok in etwa 5 cm große Stücke. Serviere ihn erst, wenn er vollständig durchgegart und weich ist.
Daran erkennst du es: Das Innere ist weich und lässt sich nach dem Schälen in Stücke schneiden; ein harter Mittelstrang wird entfernt.
Wichtig: Beim Schälen auf heiße Schalenreste und Glut achten.
Für die Kokos-Manisan gib Gula Melaka, Wasser, Pandanblatt und Salz in einen kleinen Topf auf der Seitenkochstelle des Grills. Erhitze alles unter Rühren, bis sich der Palmzucker aufgelöst hat, und lasse die Mischung 6 bis 8 Minuten leicht einkochen.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist vollständig aufgelöst und die Mischung leicht eingedickt.
Wichtig: Den kleinen Topf auf der stabilen Seitenkochstelle sicher platzieren.
Rühre die geraspelte Kokosnuss ein und lasse die Manisan weitere 3 bis 4 Minuten sanft köcheln. Sie soll feucht und dickflüssig sein, aber nicht trocken karamellisieren. Entferne das Pandanblatt.
Daran erkennst du es: Die Manisan ist feucht und dickflüssig, aber nicht trocken karamellisiert.
Richte den warmen Maniok mit der Kokos-Manisan an und serviere ihn direkt nach dem Garen.
Wichtig: Nur vollständig durchgegarten, weichen Maniok servieren.
Gut zu wissen
Frische Maniokwurzeln führen häufig asiatische, afrikanische oder lateinamerikanische Lebensmittelgeschäfte. Frage auch nach Maniok, Cassava oder Yucca.
Gula Melaka ist ein malaysischer Palmzucker. Dunkler Palmzucker ist eine passende Alternative, schmeckt in der Manisan aber etwas weniger malzig.
Pandanblätter sind frisch oder tiefgekühlt in asiatischen Märkten erhältlich. Ohne Pandan bleibt die Manisan süß und kokosbetont, die florale Note fehlt jedoch.
Die Manisan schmeckt etwas weniger malzig.
Gula Melaka in gleicher Menge durch dunklen Palmzucker ersetzen und wie beschrieben fein hacken beziehungsweise auflösen.
Die Manisan bleibt süß und kokosbetont, verliert aber ihre florale Note.
Das Pandanblatt einfach weglassen; die übrigen Zutaten unverändert zubereiten.
Zusätzlich zur schwarzen Schale immer die Holzspießprobe an der dicksten Stelle durchführen.
Die Wurzel zurück an den Rand des Glutbetts legen und weitergaren, bis der Spieß ohne festen Widerstand ins Innere gleitet.
Nach dem Einrühren der Kokosnuss nur sanft köcheln lassen und auf eine feuchte, dickflüssige Konsistenz achten.
Wenn sie noch nicht angebrannt ist, etwas Wasser einrühren und die Manisan vorsichtig wieder erwärmen.
Die schwarze Schale vollständig entfernen und den Maniok erst danach in Stücke schneiden.
Verbliebene dunkle Schalenreste vor dem Servieren sorgfältig abschaben.
Häufig gefragt
Nein. Die Wurzeln zunächst waschen, die Enden abschneiden und die Schale dranlassen. Nach dem Garen die schwarze Schale vollständig abschaben und die Wurzeln schälen.
Dunkler Palmzucker ist eine passende Alternative. Die Kokos-Manisan schmeckt damit etwas weniger malzig.
Das Pandanblatt kann weggelassen werden. Die Manisan bleibt süß und kokosbetont, verliert aber ihre florale Note.
Die Schale soll tief schwarz sein und ein Holzspieß muss an der dicksten Stelle ohne festen Widerstand bis ins Innere gleiten. Erst dann servieren.
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