Bananenblätter vorbereiten
Frische oder tiefgekühlte Bananenblätter verwenden. Tiefgekühlte Blätter vollständig auftauen und trocken tupfen, bevor sie kurz erwärmt und gefaltet werden.
Gegrillte Fischpäckchen
Würzige Makrelenmasse mit Kokosnuss, Kokosmilch und Tamarinde wird in Bananenblätter gefaltet, auf Bambusspieße gesetzt und direkt gegrillt. Die 12 kleinen Sata-Päckchen werden heiß im gerösteten Bananenblatt serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sata Ikan ist eine Spezialität aus Terengganu an Malaysias Ostküste. Für diese kleinen Fischpäckchen wird Makrele mit Kokosnuss, Kokosmilch, Tamarinde und aromatischen Gewürzen vermischt, in Bananenblätter gefaltet und direkt über dem Grill gegart. Die Blätter schützen die Fischmasse und geben ihr während des Grillens einen charakteristischen Duft.
Die Sata-Päckchen duften nach gegrilltem Bananenblatt, Zitronengras und Kokosnuss. Die Fischmasse ist weich und saftig, zugleich vollständig fest gegart; an den Blattkanten entstehen dunkle Röstaromen. Tamarinde bringt eine angenehme Säure, während Palmzucker und Kokosmilch die Würze abrunden.
Schritt für Schritt
Die Bambusspieße 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen die Bananenblätter abspülen und trocken tupfen. Jedes Blattstück kurz über dem warmen Grill erwärmen, bis es biegsam wird. Nicht rösten.
Daran erkennst du es: Die Bananenblätter sind weich und biegsam, ohne geröstet zu sein.
Das Makrelenfilet in Stücke schneiden und beiseitestellen. Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Chilischoten, Kurkumapulver, Tamarindenpaste, Wasser, Palmzucker und Salz in den Mixer geben und zu einer groben Würzpaste verarbeiten.
Wichtig: Rohes Fischfilet und Küchenutensilien nach der Verarbeitung gründlich reinigen.
Die Fischstücke mit der Würzpaste, der Kokosmilch und der geriebenen Kokosnuss in der Rührschüssel vermengen. Die Masse 20 Minuten gekühlt ziehen lassen, damit die Aromen einziehen.
Wichtig: Die rohe Fischmasse bis zum Formen durchgehend gekühlt halten.
Den Grill für direkte mittlere bis kräftige Hitze auf etwa 200 bis 220 °C vorbereiten. Den Rost sauber bürsten und dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Bürsten und Ölen des heißen Grills auf ausreichenden Abstand zur Hitze achten.
Jeweils etwa 1½ gehäufte Esslöffel Fischmasse mittig auf ein Bananenblatt setzen. Die Blattseiten über die Masse falten und ein flaches, dichtes Päckchen formen. Je drei Päckchen mit einem eingeweichten Bambusspieß durch die gefaltete Unterkante auffädeln. Die Päckchen sollen eng sitzen, aber nicht zerdrückt werden.
Daran erkennst du es: Die Päckchen sind flach, dicht gefaltet und halten ohne offene Spalten zusammen.
Wichtig: Die rohe Fischmasse nicht bei Raumtemperatur stehen lassen; jeweils nur die benötigte Menge aus dem Kühlschrank nehmen.
Die Spieße direkt über die Hitze legen. Die Sata-Päckchen 4 bis 5 Minuten grillen, vorsichtig wenden und weitere 3 bis 5 Minuten garen. Die Bananenblätter dürfen an den Rändern dunkel werden. Die Fischmasse muss vollständig fest und undurchsichtig sein; am dicksten Päckchen sollte sie mindestens 70 °C Kerntemperatur erreichen.
Daran erkennst du es: Die Fischmasse ist vollständig fest und undurchsichtig; das dickste Päckchen erreicht mindestens 70 °C im Kern.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und am dicksten Päckchen mindestens 70 °C Kerntemperatur anstreben.
Die Spieße vom Grill nehmen und 2 Minuten ruhen lassen. Sata Ikan heiß in den gegrillten Bananenblättern servieren.
Daran erkennst du es: Die Päckchen sind heiß und bleiben beim Servieren in ihren gefalteten Bananenblättern.
Gut zu wissen
Frische oder tiefgekühlte Bananenblätter verwenden. Tiefgekühlte Blätter vollständig auftauen und trocken tupfen, bevor sie kurz erwärmt und gefaltet werden.
Tamarindenpaste ist in asiatischen Lebensmittelgeschäften und zunehmend in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Falls sie nicht verfügbar ist, kann sie durch Zitronensaft ersetzt werden.
Frisch geriebene Kokosnuss ist auch tiefgekühlt erhältlich. Ungesüßte tiefgekühlte Kokosraspel passen ebenfalls; getrocknete Kokosraspel machen die Fischmasse trockener.
Nach dem Auftauen lassen sie sich ebenso gut falten.
Die Blätter vollständig auftauen, abspülen und trocken tupfen. Anschließend wie frische Blätter kurz über dem warmen Grill erwärmen.
Die Säure wirkt heller und weniger malzig als bei Tamarindenpaste.
Die Tamarindenpaste durch 1 EL Zitronensaft ersetzen und den Zitronensaft mit den übrigen Zutaten zur Würzpaste mixen.
Das Aroma bleibt passend; die Masse kann etwas trockener wirken.
Die ungesüßten tiefgekühlten Kokosraspel vollständig auftauen und mit der Kokosmilch unter die Fischmasse mischen.
Die Blätter nur kurz erwärmen, bis sie biegsam werden, und nicht rösten.
Gerissene Blätter durch neue, kurz erwärmte Stücke ersetzen.
Die Masse flach verteilen und die 12 Portionen möglichst gleich groß formen.
Die Päckchen vorsichtig weitergrillen, bis die Fischmasse vollständig fest und undurchsichtig ist.
Die Blattseiten eng über die Masse falten und den Spieß durch die gefaltete Unterkante führen.
Das Päckchen vorsichtig mit einem weiteren Blattstück umwickeln und erneut auffädeln.
Die Päckchen nach dem Wenden insgesamt 7 bis 10 Minuten grillen und den dicksten Teil prüfen.
Die Päckchen bei direkter Hitze weitergaren, bis die Masse fest und undurchsichtig ist.
Häufig gefragt
Ja. Die Blätter vollständig auftauen, trocken tupfen und anschließend kurz über dem warmen Grill erwärmen, bis sie biegsam werden.
Ersetze die Tamarindenpaste durch 1 EL Zitronensaft. Die Säure wirkt dadurch heller und weniger malzig.
Ungesüßte tiefgekühlte Kokosraspel sind eine passende Alternative. Getrocknete Kokosraspel machen die Fischmasse jedoch trockener.
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