Junger Salzlakenkäse
Junger weißer Salzlakenkäse wird in Serbien auch als sitan sir bezeichnet. Er ist in Balkanläden sowie an gut sortierten Käse- und Feinkosttheken erhältlich.
Südserbischer Käsesalat
Pikanter serbischer Käsesalat aus jungem weißem Salzlakenkäse, gerösteten roten Spitzpaprika, Chili und Knoblauch. Kalt serviert passt er besonders gut zu Ćevapi, Pljeskavica und anderem gegrilltem Fleisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Urnebes ist ein pikanter serbischer Käsesalat mit cremig-krümeliger Konsistenz und kräftigen Röstaromen. Für diese Variante werden rote Spitzpaprika direkt gegrillt, gehäutet und mit jungem weißem Salzlakenkäse, Chili, Knoblauch und Paprikapulver vermengt. Nach einer kurzen Kühlzeit schmeckt der kalte Grillbegleiter besonders aromatisch zu Ćevapi oder Pljeskavica.
Cremig-krümelig mit kleinen Käse- und Paprikastückchen, rauchig-würzig im Geschmack und pikant bis scharf. Die geröstete Paprika bringt eine weiche, leicht süßliche Note ein, der Salzlakenkäse sorgt für kräftige Salzigkeit.
Schritt für Schritt
Die Paprika waschen und gründlich abtrocknen. Chilischote und Knoblauch fein hacken.
Die roten Paprika bei direkter Hitze auf dem heißen Grill grillen. Dabei mehrmals wenden, bis die Haut deutlich dunkel wird und das Fruchtfleisch weich ist. Je nach Größe dauert das etwa 8–12 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Haut ist deutlich dunkel und das Fruchtfleisch weich.
Wichtig: Beim Wenden auf heiße Grillflächen und austretenden heißen Saft achten.
Die gegrillten Paprika in eine Schüssel legen, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Danach Haut, Stiele und Kerne entfernen. Die Paprika gut abtropfen lassen und fein hacken.
Daran erkennst du es: Haut, Stiele und Kerne sind entfernt; die Paprika ist gut abgetropft.
Wichtig: Die Paprika vor dem Häuten etwas abkühlen lassen, damit sie sich sicher anfassen lässt.
Den Salzlakenkäse mit einer Gabel zerkrümeln. Die gehackte Paprika, Chili, Knoblauch, beide Paprikapulver und den schwarzen Pfeffer dazugeben.
Das Sonnenblumenöl einarbeiten und alles gründlich vermengen. Die Masse soll cremig werden, aber noch kleine Käse- und Paprikastückchen behalten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist cremig, enthält aber noch kleine Käse- und Paprikastückchen.
Den Urnebes abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. So verbinden sich Schärfe, Knoblauch und Röstaromen.
Daran erkennst du es: Der Urnebes ist vollständig durchgekühlt und aromatisch verbunden.
Vor dem Servieren kurz durchrühren und kalt als Beilage zu Ćevapi, Pljeskavica oder anderem gegrilltem Fleisch reichen.
Gut zu wissen
Junger weißer Salzlakenkäse wird in Serbien auch als sitan sir bezeichnet. Er ist in Balkanläden sowie an gut sortierten Käse- und Feinkosttheken erhältlich.
Feta ist meist etwas salziger und cremiger. Der Urnebes wird dadurch etwas kompakter und kräftiger.
Den Salzlakenkäse im gleichen Mengenverhältnis durch Feta ersetzen und wie im Rezept mit einer Gabel zerkrümeln.
Bei direkter Hitze grillen und mehrmals wenden, bis die Haut deutlich dunkel und das Fruchtfleisch weich ist.
Die Paprika nochmals kurz grillen, bis die Haut stärker geröstet ist, und anschließend erneut ruhen lassen.
Die Paprika vor dem Hacken gründlich abtropfen lassen.
Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und den Urnebes erneut kühlen.
Nur gründlich vermengen, bis das Öl verteilt ist, und kleine Käse- und Paprikastückchen erhalten.
Einige fein gehackte geröstete Paprikastücke unterheben, sofern noch Paprika vorhanden ist.
Für eine frischere, direktere Schärfe die Würzung stärker auf die rote Chilischote ausrichten.
Häufig gefragt
Urnebes ist ein pikanter serbischer Käsesalat aus weißem Salzlakenkäse, Paprika, Chili und Knoblauch. Er wird kalt als Beilage zu gegrilltem Fleisch serviert.
Ja. Feta kann im gleichen Mengenverhältnis verwendet werden. Er ist meist etwas salziger und cremiger, wodurch der Urnebes kompakter und kräftiger schmeckt.
Die Kühlzeit verbindet Schärfe, Knoblauch und Röstaromen miteinander und sorgt dafür, dass der Urnebes gut durchgekühlt serviert werden kann.
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