Peuyeum singkong
Verzehrfertiger fermentierter Maniok ist in indonesischen oder gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich, teils im Kühl- oder Tiefkühlbereich.
Sundanesische Süßspeise
Warmer Colenak aus fermentiertem ManiokVerzehrfertiger fermentierter Maniok ist in indonesischen oder gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich, teils im Kühl- oder Tiefkühlbereich., über Holzkohle gegrillt und mit einer süßen Kinca aus Gula ArenPalmzucker wird aus dem eingedickten Saft verschiedener Palmen gewonnen., Kokosmilch und geriebener Kokosnuss serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Colenak ist eine sundanesische Süßspeise aus Westjava in Indonesien. Fester, fermentierter Maniok, auch Peuyeum singkong genannt, wird über direkter Holzkohle gegrillt und anschließend warm mit Kinca serviert.
Warm, süß und aromatisch mit karamellisierten Grillspuren, einer leicht säuerlichen Peuyeum-Note und einer cremig-kokosigen Kinca.
Schritt für Schritt
Einen Holzkohlegrill für direkte mittlere Hitze vorbereiten. Die Kohlen sind bereit, wenn sie von einer grauen Ascheschicht überzogen sind. Den Grillrost gründlich reinigen und aufheizen.
Daran erkennst du es: Die Kohlen sind von einer grauen Ascheschicht überzogen.
Wichtig: Den Grill nur im Freien und auf einer standsicheren, feuerfesten Fläche verwenden.
Gula Aren, Kokosmilch, Wasser, PandanblattDas aromatische, schmale Blatt der tropischen Pflanze Pandanus amaryllifolius, das in vielen asiatischen Küchen zum Würzen verwendet wird. und Salz in einen kleinen Topf geben. Den Topf auf den Seitenbrenner oder an eine mäßig heiße Stelle des Grills stellen und unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig aufgelöst und die Flüssigkeit köchelt nur sanft.
Wichtig: Den kleinen Topf nur auf einer standsicheren, hitzefesten Stelle verwenden.
Die geriebene Kokosnuss einrühren und die Kinca weitere 2–3 Minuten sanft einkochen lassen, bis sie leicht dickflüssig ist. Das Pandanblatt entfernen und die Kinca warm halten.
Daran erkennst du es: Die Kinca ist leicht dickflüssig und haftet dünn am Löffel.
Ausschließlich verzehrfertigen, fachgerecht fermentierten Peuyeum verwenden. Tiefgekühlten Peuyeum nach Packungsangabe auftauen und bis zur Verwendung gekühlt halten. Roher Maniok ist kein Ersatz. Den Peuyeum längs in 8 gleich große Stücke schneiden, harte Mittelstrünke entfernen und die Stücke vorsichtig flach drücken, ohne sie zu zerdrücken.
Wichtig: Roher Maniok darf nicht als Ersatz verwendet werden. Aufgetaute Stücke bis zur Verwendung gekühlt halten.
Die Peuyeum-Stücke direkt über der Glut auf den heißen Rost legen. Jede Schnittseite 3–4 Minuten grillen, bis sie deutliche Röstspuren zeigt und an den Rändern leicht karamellisiert. Die Stücke einmal wenden und die schmalen Seiten kurz mitgrillen. Bei zu starker Hitze den Rost höher setzen, damit der Zucker nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Deutliche Röstspuren und leicht karamellisierte Ränder.
Wichtig: Beim Grillen auf aufflammenden Zucker und heiße Kohlen achten.
Je zwei warme Peuyeum-Stücke auf einen Teller geben und mit der warmen Kinca überziehen. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Verzehrfertiger fermentierter Maniok ist in indonesischen oder gut sortierten asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich, teils im Kühl- oder Tiefkühlbereich.
Indonesischer Palmzucker wird meist als feste Stücke oder Pulver verkauft. Dunkler Palmzucker ist eine passende Alternative; Muscovadozucker schmeckt kräftiger und weniger typisch.
Frische oder tiefgekühlte Pandanblätter geben der Kinca eine vanillige und kräuterige Note. Ohne Pandan bleibt die Sauce stimmig, aber weniger charakteristisch.
Dunkler Palmzucker bleibt relativ nah am Original; Muscovadozucker schmeckt kräftiger und weniger typisch.
In gleicher Menge verwenden und wie Gula Aren fein hacken oder direkt im Topf auflösen.
Die Kinca wird etwas weniger vanillig und kräuterig, bleibt aber stimmig.
Das Pandanblatt einfach weglassen. Keine zusätzliche Flüssigkeit ergänzen.
Bei zu starker Hitze den Rost höher setzen und die Stücke rechtzeitig wenden.
Verbrannte Stellen dünn abschneiden und die übrigen Stücke mit frischer Kinca servieren.
Nur vorsichtig flach drücken und mit einer Grillzange behutsam wenden.
Zerbrochene Stücke trotzdem grillen und als rustikale Portion mit Kinca servieren.
Nach dem Einrühren der Kokosnuss weitere 2–3 Minuten sanft einkochen lassen.
Die Kinca kurz weiter einkochen, bis sie leicht dickflüssig ist.
Eine vereinfachte Kinca ohne Pandanblatt, wenn kein frisches oder tiefgekühltes Pandan erhältlich ist.
Der Peuyeum wird nur leicht mit Kinca beträufelt, sodass seine karamellisierte Oberfläche stärker im Vordergrund bleibt.
Die fertige Speise wird am besten unmittelbar warm serviert; Einfrieren kann die Textur des fermentierten Manioks und der Kinca beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Peuyeum singkong ist fermentierter Maniok. Für Colenak wird er verzehrfertig und fest verwendet, längs geteilt und anschließend über Holzkohle gegrillt.
Nein. Roher Maniok ist kein Ersatz für den verzehrfertigen, fachgerecht fermentierten Peuyeum.
Das Pandanblatt kann weggelassen werden. Die Kinca schmeckt dann etwas weniger vanillig und kräuterig, bleibt aber stimmig.
Dunkler Palmzucker passt am besten. Muscovadozucker funktioniert ebenfalls, schmeckt aber kräftiger und weniger typisch.
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