Satoimo und Taro
Satoimo ist japanischer Taro. Kleiner festkochender Taro ist eine passende Alternative; bei größeren Knollen kann das Vorkochen etwas länger dauern.
Japan · Taro-Grillbegleiter
Vorgekochte japanische Taro-Knollen werden auf flachen Spießen direkt gegrillt und mit einer süß-würzigen Glasur aus weißem MisoSalzige fermentierte Würzpaste der japanischen Küche aus Sojabohnen, Koji und Salz., Zucker, Mirin und Mentsuyu gebräunt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Satoimo-Dengaku bringt kleine japanische Taro-Knollen auf den Grill: außen leicht geröstet, innen weich und cremig, mit einer süß-würzigen weißen Miso-Glasur. Die Knollen werden zunächst gegart, auf Spieße gesteckt und anschließend direkt gegrillt. So bleibt der Taro der Hauptbestandteil und bekommt kräftige Röstaromen.
Außen leicht gebräunt und glänzend, innen weich und cremig. Die Glasur schmeckt süß-würzig und misoartig, während der Grill dezente Röstaromen beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Satoimo gründlich waschen und anhaftende Erde abreiben. Die Enden knapp abschneiden. Große Knollen halbieren, kleine ganz lassen.
Die Knollen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und das Salz hinzufügen. Aufkochen und 10–15 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Abgießen, etwa 10 Minuten abkühlen lassen und die Schalen abziehen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht in die Knollen.
Wichtig: Beim Abgießen und Schälen vorsichtig mit heißem Wasser und Dampf umgehen.
Je vier Knollen auf einen flachen Spieß stecken. Die Knollen sollen dicht aneinanderliegen, aber sich beim Wenden noch gut greifen lassen.
Weißes Miso, Zucker, Mirin und Mentsuyu verrühren. Die Mischung in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze 1–2 Minuten erwärmen, bis sich der Zucker löst. Nicht stark kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist gelöst und die Glasur ist glatt verrührt.
Den Grill auf 200–220 °C direkte mittlere Hitze vorheizen. Rost oder Grillplatte dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Ölen eines heißen Grills Abstand zur Hitze halten und nur sehr wenig Öl verwenden.
Die Spieße rundum mit etwa zwei Dritteln der Miso-Glasur bestreichen und direkt auf den heißen Rost legen. 2–3 Minuten grillen, wenden und weitere 2–3 Minuten grillen, bis die Glasur leicht gebräunt ist. Bei zu starker Bräunung die Spieße kurz in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist rundum leicht gebräunt und haftet an den Knollen.
Wichtig: Heiße Spieße und Grillzange vorsichtig handhaben; die Glasur kann durch den Zucker schnell nachdunkeln.
Die Satoimo-Dengaku 2 Minuten ruhen lassen und warm mit der angebackenen Miso-Glasur servieren.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht angezogen und die Spieße lassen sich gut servieren.
Gut zu wissen
Satoimo ist japanischer Taro. Kleiner festkochender Taro ist eine passende Alternative; bei größeren Knollen kann das Vorkochen etwas länger dauern.
Weißes Miso sorgt für eine milde, süßere Glasur. Helles Miso funktioniert ebenfalls, schmeckt aber herzhafter und weniger süß.
Die angegebene Menge bezieht sich auf 2-fach konzentriertes Mentsuyu. Bei einem anderen Konzentrationsgrad sollte die Glasur vorsichtig abgeschmeckt werden.
Größere Knollen können eine längere Vorkochzeit benötigen und lassen sich eventuell nicht ganz aufspießen.
Größere Taro-Knollen in passende Stücke teilen und so lange vorkochen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Anschließend auf die Spieße stecken.
Die Glasur wird herzhafter und weniger süß als mit weißem Miso.
Helles Miso in gleicher Menge verwenden und die Glasur vor dem Auftragen abschmecken.
Die Glasur wird etwas salziger und weniger süß.
Beide Ersatzflüssigkeiten miteinander verrühren und anstelle der 5 ml Mentsuyu in die Glasur geben.
So lange vorkochen, bis ein Messer leicht hineingleitet.
Die Spieße bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel noch kurz weitergaren, bevor sie erneut leicht gebräunt werden.
Die Spieße beobachten und bei zu starker Bräunung in die indirekte Zone ziehen.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abnehmen und die Spieße mit dem zurückbehaltenen Glasuranteil dünn nachbestreichen.
Rost oder Grillplatte dünn mit neutralem Öl bestreichen und die Glasur leicht anziehen lassen.
Die Spieße mit der Grillzange vorsichtig lösen und erst wenden, wenn sich eine gebräunte Oberfläche gebildet hat.
Die vorgekochten Satoimo werden nicht aufgespießt, sondern als einzelne Stücke auf einer geölten Grillplatte gebräunt und glasiert.
Helles Miso ersetzt das weiße Miso und ergibt eine weniger süße, kräftigere Glasur.
Häufig gefragt
Ja. Größere Knollen sollten passend geteilt werden und können etwas länger vorkochen, bis ein Messer leicht hineingleitet.
Als Ersatz sind 5 ml helle Sojasauce und 5 ml ungesalzener Dashi angegeben. Die Glasur wird dadurch etwas salziger und weniger süß.
Ja. Helles Miso funktioniert, schmeckt aber herzhafter und weniger süß. Die Glasur vor dem Auftragen abschmecken.
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