Fleischige Paprika verwenden
Fleischige rote Paprika liefern viel Fruchtfleisch und ein besonders vollmundiges Ergebnis.
Paprika-Auberginen-Sauce
Kräftige Paprika-Auberginen-Sauce aus gerösteten roten Paprika und Auberginen, langsam mit Sonnenblumenöl, Knoblauch und Salz eingekocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ajvar ist eine sämige Paprika-Auberginen-Sauce, die in mehreren Küchen des Balkans verbreitet ist. Für diese Variante werden rote, fleischige Paprika und Auberginen geröstet, geschält, zerkleinert und anschließend langsam mit Öl eingekocht. Das Ergebnis passt als eigenständige Sauce besonders gut zu Ćevapi sowie zu gegrilltem Rind- oder Lammfleisch.
Der Ajvar ist sämig und streichfähig, mit süßlich-herzhaften Paprikanoten, milder Röstaromatik und feinem Knoblauchton. Das Öl rundet die konzentrierte Gemüsemasse ab.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche Paprika und Auberginen und trockne sie gründlich. Lege das Gemüse auf ein Backblech und röste es, bis die Paprikahaut dunkel wird und Blasen wirft und die Auberginen vollständig weich sind. Wende das Gemüse nach ungefähr der Hälfte der Zeit.
Daran erkennst du es: Die Paprikahaut ist dunkel und wirft Blasen, die Auberginen sind vollständig weich.
Wichtig: Das geröstete Gemüse ist sehr heiß; beim Herausnehmen vorsichtig arbeiten.
Gib das heiße Gemüse in zwei Schüsseln und decke es ab. Lass es etwa 20 Minuten ruhen. Der entstehende Dampf lockert die Haut und erleichtert das Schälen.
Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich anschließend leichter lösen.
Wichtig: Vor dem Schälen vorsichtig mit dem heißen Gemüse umgehen.
Ziehe die Haut von den Paprika ab und entferne Stiele sowie Kerne. Entferne bei den Auberginen die Haut und die Stielansätze. Lass das vorbereitete Gemüse in einem Sieb mindestens 4 Stunden abtropfen. Für eine besonders dichte Konsistenz kannst du es über Nacht abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Es tritt deutlich weniger Flüssigkeit aus und das Gemüse wirkt kompakter.
Zerkleinere Paprika und Auberginen mit einem Fleischwolf oder in kurzen Intervallen im Mixer. Die Masse soll fein und sämig werden, aber nicht völlig flüssig. Schäle den Knoblauch und hacke ihn sehr fein.
Daran erkennst du es: Die Gemüsemasse ist fein und sämig, ohne vollständig flüssig zu sein.
Erhitze etwa 150 ml Sonnenblumenöl in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Gemüsemasse, den Knoblauch und das Salz dazu. Rühre alles gründlich durch und lass die Masse langsam aufkochen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und beginnt langsam aufzukochen.
Wichtig: Beim Zugeben der Gemüsemasse kann heißes Öl spritzen.
Koche den Ajvar bei niedriger Hitze 90–120 Minuten ein. Gib das restliche Öl nach und nach dazu und rühre regelmäßig vom Topfboden los, damit nichts ansetzt. Die Masse ist fertig, wenn sie deutlich dicker geworden ist und ein Löffel beim Durchziehen kurz eine Spur am Topfboden hinterlässt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich dicker und die Spur des Löffels bleibt kurz am Topfboden sichtbar.
Wichtig: Die dicke Masse kann beim Rühren spritzen; langsam und vorsichtig arbeiten.
Schmecke den Ajvar ab und lass ihn kurz abkühlen. Serviere ihn als eigenständige Sauce zu Ćevapi, gegrilltem Rind- oder Lammfleisch sowie anderem herzhaften Grillgut.
Daran erkennst du es: Der Ajvar ist sämig, deutlich eingekocht und angenehm warm oder abgekühlt servierbereit.
Gut zu wissen
Fleischige rote Paprika liefern viel Fruchtfleisch und ein besonders vollmundiges Ergebnis.
Etwa 150 ml werden zu Beginn erhitzt; das restliche Öl wird während des langsamen Einkochens nach und nach eingerührt.
Die Auberginen sollten vor dem Abtropfen vollständig weich sein, damit sie sich fein und sämig zerkleinern lassen.
Das Gemüse mindestens vier Stunden, für eine besonders dichte Konsistenz möglichst über Nacht, abtropfen lassen.
Den Ajvar länger bei niedriger Hitze einkochen, bis der Löffel kurz eine Spur am Topfboden hinterlässt.
In kurzen Intervallen mixen und die Masse fein, aber nicht völlig flüssig zerkleinern.
Bei niedriger Hitze einkochen und regelmäßig vom Topfboden losrühren.
Nicht am Boden haftende Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und bei niedriger Hitze weiterkochen.
Häufig gefragt
Das Abtropfen reduziert überschüssige Flüssigkeit. Dadurch wird der Ajvar beim späteren Einkochen schneller dicht und sämig.
Die Masse ist deutlich dicker geworden und ein Löffel hinterlässt beim Durchziehen kurz eine sichtbare Spur am Topfboden.
Ajvar passt besonders gut zu Ćevapi, gegrilltem Rind- oder Lammfleisch und anderem herzhaftem Grillgut.
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