Ajwain
Ajwain, auch Königskümmel genannt, bringt eine warme, leicht thymianartige, pfeffrige und anisartige Würze in die Marinade. Erhältlich ist er meist in indischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Asia-Läden oder online.
Punjabi Fisch-Tikka vom Grill
Würzige Kabeljauwürfel in einer cremigen Joghurtmarinade mit Ajwain, Senföl und Kasuri Methi, direkt über mittlerer bis hoher Grillhitze gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ajwaini Kabeljau-Tikka bringt feste Kabeljauwürfel, eine aromatische Joghurtmarinade und direkte Grillhitze zusammen. Ajwain verleiht dem Fisch eine warme, leicht thymianartige Würze, während Senföl, Ingwer, Knoblauch und Kashmiri-Chili für Tiefe und milde Schärfe sorgen. Serviert mit Zitronenspalten, roten Zwiebeln und frischer Minze wird daraus ein frisches, rauchig angegrilltes Fischgericht.
Außen leicht gebräunt und würzig, innen opak, saftig und zart zerteilbar. Ajwain und Senföl wirken warm, pfeffrig und leicht anisartig; Zitrone, Minze und rote Zwiebel setzen frische Akzente.
Schritt für Schritt
Den Kabeljau trocken tupfen und in etwa 4 cm große Würfel schneiden. Gräten sorgfältig entfernen. Die Fischstücke mit 1 TL Salz und dem Zitronensaft vermengen und 15 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche danach gründlich reinigen.
Joghurt, Sahne, Senföl, Ingwer, Knoblauch, Chili, Ajwain, Garam Masala, Kardamom, Kasuri Methi, Kashmiri-Chilipulver und das restliche Salz in einer Schüssel gründlich verrühren.
Den Fisch aus der ersten Marinade nehmen und mit Küchenpapier vorsichtig trocken tupfen. Mit der Joghurtmarinade vermengen, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank marinieren. Nicht länger als nötig marinieren, damit die Oberfläche des Fisches fest bleibt.
Wichtig: Den marinierten Fisch bis zum Grillen durchgehend gekühlt halten.
Falls Holzspieße verwendet werden, diese während der Marinierzeit mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen. Den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze auf etwa 210–220 °C vorheizen. Den Rost gründlich reinigen und dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Vorheizen und Reinigen des heißen Grills hitzefeste Handschuhe oder geeignete Grillwerkzeuge verwenden.
Die marinierten Fischwürfel mit etwas Abstand auf die Spieße stecken. Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit sie nicht in die Glut tropft und verbrennt.
Wichtig: Für rohen Fisch verwendete Zangen und Bretter nicht ungewaschen für das fertige Gericht verwenden.
Die Spieße direkt auf den heißen Rost legen und insgesamt 8–10 Minuten grillen. Alle 2–3 Minuten vorsichtig wenden, bis die Oberfläche an mehreren Stellen leicht gebräunt ist und der Fisch im Kern opak ist. Für eine sichere Verzehrreife sollte die dickste Stelle 63 °C erreichen; das Fleisch lässt sich dann leicht zerteilen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt, der Kern opak und die dickste Stelle erreicht 63 °C; das Fleisch lässt sich leicht zerteilen.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und die dickste Stelle prüfen, bevor er serviert wird.
Die Spieße 2 Minuten ruhen lassen. Mit Zitronenspalten, roten Zwiebelringen und frischer Minze servieren.
Gut zu wissen
Ajwain, auch Königskümmel genannt, bringt eine warme, leicht thymianartige, pfeffrige und anisartige Würze in die Marinade. Erhältlich ist er meist in indischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Asia-Läden oder online.
Kasuri Methi sind getrocknete Bockshornkleeblätter mit einer leicht herben Kräuternote. Sie sind in indischen Supermärkten und vielen gut sortierten Gewürzabteilungen erhältlich.
Senföl prägt die Marinade mit einer kräftigen, leicht scharfen Würze und ist in indischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Die Würze wird weniger pfeffrig und anisartig.
Ajwain durch eine kleine Menge Thymian ersetzen und nach Geschmack dosieren.
Die leicht herbe Kräuternote fehlt.
Kasuri Methi ersatzlos weglassen; die übrigen Zutaten unverändert verwenden.
Der Tikka schmeckt milder und weniger typisch würzig.
Senföl durch Rapsöl ersetzen und die Marinade wie beschrieben zubereiten.
Überschüssige Marinade vor dem Auflegen leicht abstreifen und etwas Abstand zwischen den Würfeln lassen.
Die Spieße kurz an eine weniger heiße Stelle legen, bis die Flammen nachlassen.
Etwa 4 cm große Würfel schneiden, alle 2–3 Minuten wenden und die Garzeit eng beobachten.
Die Spieße sofort vom Grill nehmen und 2 Minuten ruhen lassen; mit Zitronenspalten servieren.
Den heißen Rost reinigen und mit einer dünnen Schicht neutralem Öl bestreichen.
Die Fischwürfel nicht gewaltsam lösen, sondern kurz weitergrillen und anschließend vorsichtig mit der Zange wenden.
Die zweite Marinierzeit auf 60 Minuten begrenzen und den Fisch bis zum Grillen gekühlt halten.
Häufig gefragt
Ja. Holzspieße vor dem Grillen mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen. Alternativ können Metallspieße verwendet werden.
Die Oberfläche sollte leicht gebräunt, der Kern opak und das Fleisch leicht zerteilbar sein. Für eine sichere Verzehrreife sollte die dickste Stelle 63 °C erreichen.
Eine kleine Menge Thymian ist eine mögliche Alternative. Das Aroma wird dadurch weniger pfeffrig und anisartig.
Ja. Der Tikka funktioniert auch ohne Kasuri Methi, verliert dann aber seine leicht herbe Kräuternote.
Rapsöl funktioniert als Alternative. Die Marinade schmeckt dann milder und weniger typisch würzig.
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