Bife angosto
Der Zuschnitt wird als gleichmäßig dickes, ungeformtes Steak direkt gegrillt. Gleichmäßige Dicke ist wichtiger als eine exakt identische Form.
Peruanisches Rindersteak
Ungeformte Rindersteaks aus dem Zuschnitt Bife angostoDer Zuschnitt wird als gleichmäßig dickes, ungeformtes Steak direkt gegrillt. werden mit Ají pancaGetrocknetes und gemahlenes Ají panca, ein peruanisches Chiliprodukt mit dunkler Farbe und würzig-fruchtigem Aroma., Knoblauch, Kräutern und braunem Zucker mariniert und direkt über hoher Hitze gegrillt. Dazu kommen eine cremige Uchucuta mit Rocoto, HuacatayHuacatay ist ein aromatisches Andenkraut aus Peru und wird botanisch meist als Tagetes minuta eingeordnet., queso fresco serrano und Erdnüssen sowie geröstete Paprikastreifen in Knoblauchöl.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Bife angosto verbindet eine kräftige Grillkruste mit den fruchtigen, pikanten und kräuterbetonten Aromen der peruanischen Grillküche. Die Steaks ruhen zunächst in einer Ají-panca-Marinade, während Uchucuta und geröstete Paprika als markante Begleiter vorbereitet werden.
Kräftige, geröstete Kruste mit fruchtig-würziger Ají-panca-Note; innen saftiges Rindfleisch. Die Uchucuta ist cremig, pikant und kräuterbetont, während die gerösteten Paprikastreifen weich, süßlich und von mildem Knoblaucharoma geprägt sind.
Schritt für Schritt
Die Steaks mit Küchenpapier trocken tupfen. Olivenöl, Ají-panca-Pulver, braunen Zucker, den gehackten Knoblauch, Petersilie, Oregano, das Marinadensalz und schwarzen Pfeffer verrühren. Die Steaks rundum damit einreiben und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Rohes Rindfleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und bis zum Grillen gekühlt halten.
Das Pflanzenöl in einem kleinen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Rote Zwiebel, gelbe Chilischote, den grob gehackten Rocoto und die gehackte Knoblauchzehe etwa 8 Minuten weich garen, ohne sie stark zu bräunen. Zwei Huacatay-Zweige und 150 g queso fresco serrano hinzufügen und 2 Minuten weitergaren.
Daran erkennst du es: Zwiebel, Chili und Rocoto sind weich, aber kaum gebräunt.
Die gegarte Mischung mit Soda-Crackern und evaporierter Milch in einen hohen Mixbecher geben und fein pürieren. Erdnüsse, den fein gehackten restlichen Rocoto, die übrigen 50 g queso fresco serrano und die Blätter des letzten Huacatay-Zweigs unterrühren. Mit 1/2 TL Salz abschmecken und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Basis ist cremig püriert und die zuletzt eingerührten Zutaten sind gleichmäßig verteilt.
Die Paprikaschoten direkt über einer Gasflamme oder auf dem heißen Grillrost rösten, bis die Haut rundum dunkel blasig ist. In eine Schüssel legen, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Danach Haut, Stiel und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum dunkel blasig und lässt sich nach dem Abdecken leicht abziehen.
Wichtig: Beim Rösten über einer Gasflamme besonders vorsichtig arbeiten und die Schoten mit einer hitzefesten Zange wenden.
Das Olivenöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gehackten Knoblauchzehen 1–2 Minuten darin ziehen lassen, ohne sie zu bräunen. Das Knoblauchöl mit dem Salz über die Paprikastreifen geben und vermengen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell und ist nicht gebräunt.
Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte, hohe Hitze auf etwa 250–300 °C vorheizen und den Rost gründlich reinigen. Die Steaks aus dem Kühlschrank nehmen, während der Grill aufheizt, und überschüssige Marinade leicht abstreifen. Während der Grill aufheizt, können Paprika und Knoblauchöl fertiggestellt werden.
Daran erkennst du es: Der Rost ist vollständig aufgeheizt und sauber.
Wichtig: Steaks erst kurz vor dem Grillen aus der Kühlung nehmen und nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Steaks direkt über der heißen Glut oder Flamme etwa 5 Minuten pro Seite grillen. Bei 2,5–3 cm Dicke ergibt das ungefähr einen mittleren Gargrad; je nach gewünschtem Gargrad die Zeit etwas verkürzen oder verlängern. Die Steaks auf ein Brett legen und 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt; bei der angegebenen Dicke entspricht die Zeit ungefähr einem mittleren Gargrad.
Wichtig: Den gewünschten Gargrad anhand von Dicke und Grillleistung beurteilen; sehr rohe Zubereitungen sind für besonders empfindliche Personen nicht geeignet.
Die Steaks quer zur Faser aufschneiden und mit Uchucuta und den Paprikastreifen in Knoblauchöl auf einer Platte servieren.
Wichtig: Servierbesteck und Schneidebrett für gegartes Fleisch nicht mit rohem Fleisch in Kontakt bringen.
Gut zu wissen
Der Zuschnitt wird als gleichmäßig dickes, ungeformtes Steak direkt gegrillt. Gleichmäßige Dicke ist wichtiger als eine exakt identische Form.
Ají panca bringt eine dunkelrote Farbe und fruchtig-milde Chiliaromen in die Marinade. Geräuchertes Paprikapulver mit wenig Chiliflocken ist möglich, verändert aber das Aromaprofil.
Rocoto kann sehr unterschiedlich scharf sein. Das feine Unterrühren des letzten Viertels erlaubt eine bessere Kontrolle über die Schärfe.
Das peruanische Kraut prägt die Uchucuta mit einem eigenständigen, leicht anisartigen Kräuteraroma. Eine Mischung aus Minze und Koriander nähert den Charakter an, bleibt aber weniger spezifisch.
Bei stärker gesalzenem Käse die Uchucuta erst nach dem Pürieren abschmecken und zusätzliches Salz vorsichtig dosieren.
Die Steaks bleiben kräftig, können aber etwas magerer ausfallen.
Im gleichen Gewicht verwenden und nach Dicke und gewünschtem Gargrad grillen.
Die Marinade wird rauchiger und weniger fruchtig.
Mit dem braunen Zucker und den übrigen Marinadenzutaten verrühren.
Die Uchucuta wird milder und erhält ein etwas grüneres Chiliaroma.
Entkernen und die gleiche Aufteilung verwenden: den größeren Teil mitgaren und den kleineren Teil fein gehackt unterrühren.
Der Kräutercharakter bleibt frisch, wirkt aber weniger anisartig.
Die Mischung wie Huacatay auf die gegarte Basis und das spätere Unterrühren aufteilen.
Die Uchucuta wird etwas salziger und kräftiger.
Feta zerbröseln, 150 g mit der warmen Mischung garen und 50 g später unterrühren. Erst danach zusätzlich salzen.
Den Grill vollständig auf 250–300 °C vorheizen und den Rost reinigen.
Die Steaks auf die heißeste direkte Zone legen und die weitere Zeit nach Dicke und Gargrad anpassen.
Überschüssige Marinade vor dem Grillen leicht abstreifen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Steaks auf einer etwas weniger aggressiven direkten Zone fertig garen.
Das Öl nur bei mittlerer Hitze erwärmen und den Knoblauch hell lassen.
Bei stark bitterem Geschmack ein neues Knoblauchöl ansetzen.
Rocoto und gelbe Chilischote sorgfältig entkernen und den fein gehackten Rest zunächst sparsam unterrühren.
Mit zusätzlichem queso fresco, evaporierter Milch oder Crackern strecken und danach neu abschmecken.
Nach dem Rösten 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Hartnäckige Hautreste nachträglich mit einem Messer abziehen.
Eine weniger scharfe Version mit reduziertem Rocoto-Anteil und mehr cremiger Basis.
Die Marinade erhält ein deutlicheres Raucharoma, wenn Ají panca durch geräuchertes Paprikapulver ersetzt wird.
Eine Version ohne Erdnüsse mit etwas leichterem Körper.
Die Steaks können 30 Minuten vor dem Grillen mariniert werden. Uchucuta und geröstete Paprika lassen sich ebenfalls am selben Tag vorbereiten und bis zum Servieren gekühlt aufbewahren.
Gegarte Steaks, Uchucuta und Paprikastreifen getrennt und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Das Fleisch zum Aufbewahren möglichst in dünne Scheiben schneiden.
Reste nach dem Servieren zeitnah kühlen und nicht länger als etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Uchucuta und geröstete Paprika können nach dem Einfrieren an Cremigkeit und Struktur verlieren; das gegrillte Steak wird beim Auftauen und Aufwärmen ebenfalls trockener.
Häufig gefragt
Bife angosto ist ein Rindfleischzuschnitt, der hier in gleichmäßig dicke, ungeformte Steaks geschnitten und direkt gegrillt wird. Gleichmäßig dicke Roastbeef- oder Striploin-Steaks können als Ersatz dienen.
Eine Mischung aus mildem geräuchertem Paprikapulver und wenig Chiliflocken ist möglich. Die Marinade wird dadurch rauchiger und weniger fruchtig.
Rocoto und gelbe Chilischote sorgfältig entkernen, den fein gehackten Rocoto schrittweise unterrühren und die Uchucuta bei Bedarf mit zusätzlichem queso fresco, evaporierter Milch oder Crackern strecken.
Eine Mischung aus Minze und Koriander nähert den Kräutercharakter an. Sie schmeckt weniger anisartig als echtes Huacatay.
Die angegebenen etwa 5 Minuten pro Seite beziehen sich auf 2,5–3 cm dicke Steaks und ungefähr mittleren Gargrad. Für einen weniger oder stärker gegarten Kern die Zeit je nach Dicke und Grillleistung verkürzen oder verlängern.
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