Passender Zuschnitt
Beim Einkauf nach einem Cowboy Cut oder einem dicken Ribeye-Steak am Knochen fragen. Entscheidend für die Garzeit ist die Dicke von etwa 4–5 cm.
USA · direkt gegrilltes Ribeye
Dickes Ribeye-Steak am Knochen, das indirekt vorgart und über direkter Hitze eine kräftige Kruste erhält. Serviert wird es in Scheiben mit milder Knoblauch-Kräuterbutter.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cowboy-Steak bezeichnet ein besonders dick geschnittenes Ribeye am Knochen, dessen Knochenende häufig kurz freigelegt wird. In dieser Variante gart das Steak zunächst bei indirekter Hitze, bevor es über der direkten Grillzone kräftig angegrillt wird. Die Knoblauch-Kräuterbutter wird sparsam während des Garens und anschließend zum Servieren eingesetzt.
Außen kräftig gebräunt und aromatisch geröstet, innen saftig und je nach Zieltemperatur medium-rare. Die Butter schmilzt über den warmen Scheiben und verbindet cremige, kräuterige Noten mit Knoblauch und einem leichten Zitronenakzent.
Schritt für Schritt
Das Steak rundum trocken tupfen und gleichmäßig mit dem groben Salz würzen. Auf dem Gitterrost über einem Teller offen in den Kühlschrank stellen und 8–24 Stunden ruhen lassen.
Wichtig: Das rohe Steak während der gesamten Kühlzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Das Steak 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und erneut trocken tupfen. Butter, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Zitronensaft verrühren. 25 g zum Bestreichen und 55 g zum Servieren abteilen.
Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur einen Brenner einschalten. Den Grill mit geschlossenem Deckel auf 120–135 °C indirekte Hitze einregeln. Die direkte Zone später auf etwa 280–315 °C bringen.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Grills auf austretende Hitze und mögliche Flammen achten.
Das Steak rundum dünn mit dem Öl einreiben und mit dem grob gemahlenen Pfeffer würzen. Mit dem Knochen zur kühleren Seite auf den indirekten Bereich legen. Den Deckel schließen und etwa 25–35 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Daran erkennst du es: Nach etwa der Hälfte der Zeit wenden.
Sobald die Kerntemperatur an der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, 45–48 °C erreicht, das Steak mit der Hälfte der vorbereiteten Butter bestreichen. Wenden, die zweite Seite bestreichen und weitere 8–15 Minuten indirekt garen, bis etwa 48–50 °C erreicht sind.
Daran erkennst du es: Vor dem direkten Angrillen etwa 48–50 °C Kerntemperatur erreichen.
Das Steak auf die direkte, sehr heiße Grillzone legen. Je Seite 90–120 Sekunden kräftig angrillen und anschließend die schmale Fettschicht etwa 30 Sekunden an die Glut halten. Bei Flammen das Steak kurz zurück in die indirekte Zone legen. Für medium-rare bei etwa 52–54 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen.
Daran erkennst du es: Für medium-rare bei etwa 52–54 °C Kerntemperatur vom Grill nehmen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett das Steak sofort in die indirekte Zone zurücklegen.
Das Steak 8–10 Minuten locker ruhen lassen. Vom Knochen lösen und quer zur Faser in etwa 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der restlichen Knoblauch-Kräuterbutter servieren.
Gut zu wissen
Beim Einkauf nach einem Cowboy Cut oder einem dicken Ribeye-Steak am Knochen fragen. Entscheidend für die Garzeit ist die Dicke von etwa 4–5 cm.
Von den 80 g Kräuterbutter werden 25 g zum Bestreichen während des indirekten Garens und 55 g zum Servieren zurückbehalten.
Das grobe Salz wird 8–24 Stunden vor dem Grillen aufgetragen. Das Steak ruht dabei offen auf einem Gitterrost im Kühlschrank.
Das Knochenende ist möglicherweise nicht freigelegt; die Garzeit richtet sich weiterhin vor allem nach der Dicke des Steaks.
Ein nicht pariertes Ribeye am Knochen kann im gleichen Rezept verwendet werden. Die Temperaturkontrolle bleibt wichtiger als eine feste Zeitangabe.
Die Kerntemperatur immer in der dicksten Stelle messen und den Knochen nicht berühren.
Bei zu niedriger Temperatur das Steak in der indirekten Zone weitergaren; bei zu hoher Temperatur nur noch kurz ruhen lassen und dünn aufschneiden.
Das Steak bei Flammen kurz in die indirekte Zone zurücklegen und erst danach weiterarbeiten.
Verbrannte Stellen vorsichtig dünn abschneiden und das Steak in der indirekten Zone fertig garen.
Das Steak erneut trocken tupfen und die direkte Zone auf etwa 280–315 °C bringen.
Das Steak nach dem indirekten Garen noch kurz über der direkten Zone angrillen, dabei die Oberfläche genau beobachten.
Das Steak zuerst indirekt vorgaren und erst zum Schluss direkt angrillen.
Das Steak zurück in die indirekte Zone legen und bis zur gewünschten Kerntemperatur weitergaren.
Das Steak kann bereits 8–24 Stunden vor dem Grillen gesalzen und offen auf einem Gitterrost im Kühlschrank gelagert werden. Die Kräuterbutter lässt sich ebenfalls vorab anrühren und bis zum Grillen gekühlt aufbewahren.
Häufig gefragt
Ein Cowboy-Steak ist ein dick geschnittenes Ribeye-Steak am Knochen. Beim Einkauf kann es auch als Cowboy Cut oder dickes Ribeye am Knochen bezeichnet werden.
Das dicke Steak kann dadurch gleichmäßiger auf Temperatur kommen. Die direkte Hitze folgt erst am Ende und sorgt für die kräftige Kruste.
Für die im Rezept angegebene Variante wird das Steak bei etwa 52–54 °C Kerntemperatur vom Grill genommen und anschließend 8–10 Minuten ruhen gelassen.
Beim Metzger oder an der Fleischtheke nach einem Cowboy Cut oder einem 4–5 cm dicken Ribeye-Steak am Knochen fragen. Ein nicht pariertes Ribeye am Knochen funktioniert ebenfalls.
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