Koreanische Birne
Koreanische Birnen findest du meist in Asia-Märkten oder gut sortierten Obstabteilungen. Eine reife, nicht zu weiche Birne ist eine sinnvolle Alternative; sie macht die Marinade etwas süßer und weniger floral.
Südkorea · Backrippchen vom Grill
Südkoreanische Schweine-Backrippchen werden zunächst in Wasser vorgegart, anschließend mild mit Sojasauce, koreanischer Birne, Reissirup und Sesamöl mariniert und zweistufig über Holzkohle gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Deunggalbi-gui sind südkoreanische Schweine-Backrippchen mit kräftiger Röstung und glänzender Oberfläche. Das Rack wird zuerst in Wasser vorgegart, damit das Fleisch zarter wird, danach in eine milde Soja-Birnen-Marinade gelegt und zunächst indirekt, dann direkt über der Glut gegrillt. Heiß serviert, in einzelne Knochenstücke geteilt und mit Frühlingszwiebeln sowie Sesam bestreut, kommen die Rippchen besonders aromatisch auf den Tisch.
Die Rippchen sind außen dunkel geröstet und glänzend, innen zart und saftig. Die Marinade schmeckt mild würzig, leicht fruchtig und süßlich; Sesamöl, Knoblauch und Ingwer geben ihr Tiefe, während die direkte Glut kräftige Röstaromen entwickelt.
Schritt für Schritt
Die Silberhaut auf der Knochenseite der Rippchen mit einem kleinen Messer anheben und abziehen. Das Rack unter kaltem Wasser abspülen und gründlich trocken tupfen.
Wasser, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Pfefferkörner in einen großen Topf geben. Die Rippchen hineinlegen, alles aufkochen und den entstehenden Schaum abschöpfen. Die Hitze reduzieren und die Rippchen 35 Minuten knapp unter dem Siedepunkt garen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit bewegt sich nur sanft; die Rippchen sind vorgegart, aber noch formstabil.
Wichtig: Beim Aufkochen und Herausheben des heißen Racks vorsichtig arbeiten.
Sojasauce, Reissirup, geriebene Birne, Wasser, Sesamöl, Reisessig, geriebenen Knoblauch, geriebenen Ingwer und gemahlenen Pfeffer in einer Schüssel verrühren. 100 ml der Marinade für das spätere Bestreichen abnehmen, abgedeckt kalt stellen und den Rest zum Marinieren verwenden.
Die vorgegarten Rippchen abgießen und gründlich trocken tupfen. Das Rack in drei bis vier handliche Stücke mit jeweils mehreren Knochen teilen. Die Stücke mit der übrigen Marinade in einen verschließbaren Behälter geben, wenden und 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Rippchen während der gesamten Marinierzeit kalt halten.
Einen Holzkohlegrill für indirekte Hitze vorbereiten: Die Kohlen auf einer Seite verteilen, sodass eine freie Zone entsteht. Den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 180–200 °C einregeln. Den Rost reinigen und dünn mit neutralem Öl bestreichen. Die zurückbehaltene Marinade in einem kleinen Topf mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und anschließend abkühlen lassen.
Wichtig: Heiße Kohlen, Grillrost und Topf nur mit geeigneten hitzefesten Werkzeugen handhaben.
Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Die Stücke mit der Knochenseite nach unten in die indirekte Grillzone legen. Den Deckel schließen und 10 Minuten grillen, dann wenden und weitere 5 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken geworden und beginnt zu bräunen; die Rippchen sind rundum heiß.
Wichtig: Den Deckel vorsichtig öffnen, da heiße Luft und Rauch entweichen können.
Die Rippchen über die direkte Glut ziehen. Je Seite 2–3 Minuten grillen und dabei mit der abgekochten Marinade dünn bestreichen. Wegen des Reissirups können sie schnell dunkel werden; bei zu starker Bräunung sofort zurück in die indirekte Zone legen. Grillen, bis das Fleisch im dicksten Bereich mindestens 75 °C erreicht hat und die Oberfläche kräftig angeröstet ist.
Daran erkennst du es: Das Fleisch erreicht im dicksten Bereich mindestens 75 °C; die Oberfläche ist kräftig angeröstet, aber nicht verbrannt.
Wichtig: Rippchen erst servieren, wenn im dicksten Bereich mindestens 75 °C erreicht sind.
Die Rippchen 5 Minuten ruhen lassen. Zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit Frühlingszwiebeln sowie gerösteten Sesamsamen bestreuen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche bleibt glänzend, während sich der Fleischsaft nach der Ruhezeit verteilt.
Gut zu wissen
Koreanische Birnen findest du meist in Asia-Märkten oder gut sortierten Obstabteilungen. Eine reife, nicht zu weiche Birne ist eine sinnvolle Alternative; sie macht die Marinade etwas süßer und weniger floral.
Reissirup ist vor allem in Asia-Märkten und größeren Supermärkten erhältlich. Honig funktioniert als Alternative, bringt aber ein deutlich kräftigeres Eigenaroma und eine schnellere Bräunung mit sich.
Die Marinade wird etwas süßer und weniger floral.
Die koreanische Birne durch eine reife, nicht zu weiche Birne ersetzen und diese fein reiben.
Das Eigenaroma wird kräftiger und die Rippchen bräunen schneller.
Den Reissirup durch Honig ersetzen und die Rippchen während des direkten Grillens besonders aufmerksam beobachten.
Das Rack nach dem Abgießen sorgfältig trocken tupfen und überschüssige Marinade vor dem Auflegen abtropfen lassen.
Die Rippchen länger in der indirekten Zone trocknen lassen und erst danach kurz über die direkte Glut ziehen.
Nur dünn mit abgekochter Marinade bestreichen und die Rippchen während der direkten Phase eng beobachten.
Die Stücke sofort in die indirekte Zone legen und dort fertig garen.
Die zurückbehaltene Marinade vor dem Bestreichen separat mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen und anschließend abkühlen lassen.
Die Marinade vor der weiteren Verwendung vollständig sprudelnd aufkochen.
Die Kerntemperatur im dicksten Bereich prüfen und mindestens 75 °C erreichen lassen; bei zu starker Bräunung indirekt weitergrillen.
Die Rippchen in der indirekten Zone weitergaren und erneut messen.
Die Rippchen können vor dem Grillen vorgegart, mit der Marinade in einen verschließbaren Behälter gegeben und 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank mariniert werden. Die zurückbehaltene Marinade ebenfalls abgedeckt kalt stellen und erst vor dem Grillen abkochen.
Häufig gefragt
Die Marinierzeit beträgt mindestens 4 Stunden und kann bis auf 12 Stunden verlängert werden. Die Rippchen währenddessen im Kühlschrank aufbewahren.
Ja. Eine reife, nicht zu weiche Birne ist eine sinnvolle Alternative. Die Marinade wird dadurch etwas süßer und weniger floral.
Honig funktioniert als Alternative. Er bringt ein kräftigeres Eigenaroma mit, und die Rippchen bräunen schneller, deshalb die direkte Grillphase besonders aufmerksam beobachten.
Die Rippchen sofort aus der direkten Grillzone in die indirekte Zone legen und dort weitergaren. Der Reissirup kann die Oberfläche schnell bräunen.
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