Bananensauce finden
Bananensauce oder Bananenketchup ist meist bei Ketchup- und Würzsaucen in Asia-Läden, größeren Supermärkten und gut sortierten Online-Lebensmittelshops zu finden.
Philippinisch inspirierte Grillrippchen
Einzelne Schweinerippchen werden mit einer trockenen Würzmischung eingerieben, indirekt gegrillt, besprüht und mehrfach mit einer süß-salzigen Bananen-BBQ-Sauce glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Filipinisch inspirierte Party-Rippchen bringen süß-salzige Pinoy-BBQ-Aromen auf einzelne Schweinerippen. Der Zuschnitt wird zwischen den Knochen geteilt, bei indirekter Hitze langsam gegart und zum Schluss mehrfach mit einer Bananensauce-Glasur bestrichen. Die moderne Grillfassung ist an philippinische Barbecue-Aromen angelehnt und erhebt keinen Anspruch auf ein einziges traditionelles Original.
Die Rippchen werden zart und saftig, mit rauchig-grilligen Röstaromen, einer klebrigen glänzenden Glasur und einer ausgewogenen Mischung aus Süße, Salz, Säure und milder Schärfe. Frühlingszwiebeln bringen zum Schluss frische, leicht scharfe Noten.
Schritt für Schritt
Die dünne Haut auf der Knochenseite der Racks mit dem kleinen Messer anheben und vollständig abziehen. Die Racks zwischen den Knochen in einzelne Stücke teilen. Dadurch garen die Party-Rippchen gleichmäßig und lassen sich später direkt portionieren.
Wichtig: Beim Entfernen der Membran das Messer vom Körper wegführen.
Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat, braunen Zucker, Achiote, Ingwer und Cayennepfeffer vermischen. Die Rippchen rundum mit der Würzmischung einreiben und beiseitestellen, während der Grill vorbereitet wird.
Den Grill mit Deckel auf 150 °C einregeln und eine indirekte Hitzezone einrichten. Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten in den indirekten Bereich legen. Den Deckel schließen und 90 Minuten langsam grillen.
SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Essig und Zitronen-Limetten-Limonade für den Spritz vermischen. Die Rippchen während der ersten 90 Minuten alle 20 bis 30 Minuten dünn damit besprühen. Den Deckel jeweils nur kurz öffnen, damit die Grilltemperatur stabil bleibt.
Während die Rippchen garen, Bananensauce, Sojasauce, braunen Zucker, Limettensaft, Orangensaft, Knoblauchgranulat, frischen Knoblauch, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer in einem Topf verrühren. Aufkochen, dann 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Vom Herd nehmen und warm halten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und haftet an einem Löffel.
Nach 90 Minuten die Rippchen rundum mit der warmen BBQ-Sauce bestreichen. Den Deckel schließen und weitere 15 Minuten indirekt grillen. Noch einmal glasieren und weitere 15 Minuten grillen. Die Sauce soll haften und glänzen, darf aber wegen des Zuckers nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet, glänzt und zeigt keine verbrannten Zuckerstellen.
Wichtig: Zuckerhaltige Glasur nicht direkt über die Flamme bringen, da sie schnell verbrennen kann.
Die Rippchen sind fertig, wenn sie deutlich zart sind; als praktischer Richtwert liegt die Kerntemperatur im fleischigen Bereich bei etwa 98 °C. Falls sie noch fest wirken, bei gleicher indirekter Hitze weitergaren und in kurzen Abständen prüfen.
Daran erkennst du es: Deutlich zartes Fleisch und etwa 98 °C im fleischigen Bereich als praktischer Richtwert.
Die fertigen Rippchen vom Grill nehmen, ein letztes Mal dünn mit der Sauce bestreichen und 5 Minuten ruhen lassen. Mit Frühlingszwiebeln bestreuen und mit der übrigen warmen Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist glänzend glasiert und die Rippchen lassen sich direkt portionieren.
Gut zu wissen
Bananensauce oder Bananenketchup ist meist bei Ketchup- und Würzsaucen in Asia-Läden, größeren Supermärkten und gut sortierten Online-Lebensmittelshops zu finden.
Achiote-Gewürz oder Annatto-Gewürzmischungen gibt es häufig in lateinamerikanischen und internationalen Lebensmittelgeschäften. Mildes Paprikapulver ist eine sinnvolle Alternative, verändert aber Farbe und erdige Note.
Sojasauce trägt wesentlich zur salzigen Tiefe der Rippchen bei. Bei Glutenbedarf muss das konkrete Produkt ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sein.
Die Glasur wird weniger fruchtig und etwas tomatiger.
Die Bananensauce oder den Bananenketchup im gleichen Gewicht durch normalen Ketchup ersetzen und die Sauce wie beschrieben kochen.
Die typische rötliche Färbung bleibt teilweise erhalten, die leicht erdige Achiote-Note fehlt jedoch.
Achiote im Rub durch mildes Paprikapulver ersetzen und die Würzmischung unverändert anwenden.
Die Rippchen in der indirekten Zone lassen und die Sauce in dünnen Schichten auftragen.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig entfernen, die Rippchen in die indirekte Zone zurücklegen und nur noch dünn glasieren.
Den Deckel nur zum Spritzen und Glasieren kurz öffnen und die Temperatur möglichst stabil bei 150 °C halten.
Die indirekte Garzeit verlängern und die Zartheit in kurzen Abständen prüfen.
Nur dünn und fein sprühen und den Deckel zwischen den Intervallen rasch wieder schließen.
Die Rippchen weiter indirekt garen lassen und erst in der letzten Phase wieder dünn glasieren.
Die Sauce 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
Die Sauce kurz weiter einkochen und vor dem nächsten Auftragen etwas abkühlen lassen.
Eine zugänglichere Variante mit normalem Ketchup statt Bananensauce oder Bananenketchup.
Eine mildere Würzmischung ohne Achiote, mit Paprikapulver als Ersatz für Farbe und milde Würze.
Häufig gefragt
Normaler Ketchup eignet sich als Ersatz. Die Glasur wird dadurch weniger fruchtig und etwas tomatiger.
Ja. Mildes Paprikapulver ist eine sinnvolle Alternative. Es liefert teilweise die rötliche Farbe, aber nicht die vollständige erdige Achiote-Note.
Nein. Sie werden in der indirekten Zone gegart. Besonders während des Glasierens schützt das vor verbranntem Zucker.
Sie sollten deutlich zart sein. Als praktischer Richtwert liegt die Kerntemperatur im fleischigen Bereich bei etwa 98 °C; falls sie noch fest wirken, weitergaren und erneut prüfen.
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