Calamansi-Saft finden
Calamansi-Saft ist frisch, tiefgekühlt oder als Saft in gut sortierten asiatischen Supermärkten erhältlich.
Philippinen · Chicken Barbecue
Saftige Hähnchenoberkeulen werden in einer süß-herzhaften Marinade mit Bananenketchup, Sojasauce, Calamansi, Zuckerrohressig, Knoblauch und Ingwer mariniert, indirekt gegrillt, direkt nachgeröstet und anschließend mit eingekochter Marinade in Fasern gezupft.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne Grilladaption verbindet den Charakter philippinischen Chicken Barbecue mit der faserigen Struktur von Pulled Chicken. Das Fleisch gart zunächst schonend in der indirekten Grillzone, bekommt danach direkte Röstaromen und wird mit der gekochten, leicht eingedickten Marinade serviert.
Das Pulled Chicken ist saftig und weich, mit längeren Fleischfasern und glänzendem Sauceüberzug. Die Oberfläche schmeckt süß-herzhaft, leicht säuerlich und würzig; direkte Grillhitze bringt dunkle Röstaromen hinzu.
Schritt für Schritt
Sojasauce, Bananenketchup, Calamansi-Saft, Zuckerrohressig, braunen Zucker, Knoblauch, Ingwer und schwarzen Pfeffer in der großen Mischschüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. 180 ml der Marinade in das saubere Gefäß geben, verschließen und bis zur späteren Verwendung kalt stellen.
Wichtig: Die für das spätere Bepinseln und die Sauce vorgesehene Portion darf nicht mit rohem Hähnchen in Kontakt kommen, bevor sie gekocht wird.
Die Hähnchenoberkeulen trocken tupfen und in der restlichen Marinade wenden. Abgedeckt mindestens 4 und höchstens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen.
Wichtig: Das rohe Hähnchen während der gesamten Marinierzeit abgedeckt und gekühlt halten.
Einen Kugel- oder Gasgrill für indirekte Hitze auf 160 °C vorbereiten. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben und eine Tropfschale in die kühlere Zone stellen. Den Grillrost dünn mit neutralem Öl einreiben.
Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und Grillzange auf ausreichenden Hitzeschutz achten.
Die Hähnchenoberkeulen mit der Hautseite nach oben über die indirekte Zone legen. Den Grill schließen und 70 bis 90 Minuten garen; nach etwa 40 Minuten einmal wenden. Das Fleisch soll mindestens 74 °C erreichen. Für eine gut zupfbare Struktur sind 88 bis 90 °C im dicksten Teil sinnvoll.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C im Kern; für gut zupfbare Fasern 88 bis 90 °C im dicksten Teil.
Wichtig: Das Geflügel erst weiterverarbeiten, wenn die erforderliche Kerntemperatur erreicht ist.
Die Keulen in die direkte Hitze legen und bei etwa 220 bis 240 °C rund 2 bis 3 Minuten je Seite nachrösten. Dabei höchstens dünn mit etwas von der zurückbehaltenen Marinade bepinseln, damit der Zucker nicht verbrennt. Die Hähnchenoberkeulen vom Grill nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Während dieser Ruhezeit kann die Sauce im kleinen Topf eingekocht werden.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und geröstet, ohne dass die zuckerhaltige Marinade dunkel verbrennt.
Wichtig: Die zurückbehaltene Marinade nicht roh als Sauce servieren; sie muss vollständig aufgekocht werden.
Die restliche zurückbehaltene Marinade mit 100 ml Wasser in den kleinen Topf geben. Unter Rühren einmal kräftig aufkochen und anschließend 8 bis 10 Minuten offen köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und überzieht den Löffel dünn.
Wichtig: Die zurückbehaltene Marinade vor dem Servieren vollständig kräftig aufkochen und anschließend 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
Haut und Knochen vom Hähnchen entfernen. Das Fleisch mit zwei Gabeln oder den Händen in längere Fasern zupfen. Die heiße Sauce unterheben, bis alle Fasern glänzend überzogen sind. Sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Fleischfasern sind weich, länglich gezupft und gleichmäßig mit Sauce überzogen.
Wichtig: Die Keulen vor dem Zupfen kurz abkühlen lassen, sodass sie noch warm bleiben und sich sicher handhaben lassen.
Gut zu wissen
Calamansi-Saft ist frisch, tiefgekühlt oder als Saft in gut sortierten asiatischen Supermärkten erhältlich.
Bananenketchup steht meist im philippinischen oder südostasiatischen Regal.
Zuckerrohressig wird häufig bei Reis- und Würzessigen in asiatischen Supermärkten geführt.
Das Aroma wird etwas runder und weniger blumig als mit Calamansi.
Den Calamansi-Saft im gleichen Rezeptschritt durch die angegebene Mischung ersetzen.
Die fruchtige Bananennote fällt schwächer aus.
Tomatenketchup und zusätzlichen Zucker gemeinsam mit den übrigen Marinadenzutaten verrühren.
Der Geschmack wird etwas schärfer und weniger weich.
Den Zuckerrohressig im gleichen Schritt durch milden weißen Essig ersetzen.
Nur dünn bepinseln und die direkte Phase auf etwa 2 bis 3 Minuten je Seite begrenzen.
Verbrannte äußere Stellen vorsichtig entfernen und erst danach mit der eingekochten Sauce vermengen.
Die Kerntemperatur im dicksten Teil prüfen und für gut zupfbare Struktur 88 bis 90 °C anstreben.
Die entbeinten Fleischstücke bei indirekter Hitze weitergaren, bis sie weicher sind.
8 bis 10 Minuten offen köcheln lassen und auf eine leicht eingedickte Konsistenz achten.
Die Sauce kurz weiter einkochen und anschließend erneut unterheben.
Bereits in Schritt 1 180 ml in ein sauberes Gefäß geben und erst in Schritt 6 aufkochen.
Die Sauce vollständig kräftig aufkochen und anschließend 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
Die Hähnchenoberkeulen können 4 bis 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Die für Sauce und Bepinseln vorgesehene Marinade separat kalt stellen.
Häufig gefragt
Mindestens 4 und höchstens 12 Stunden im Kühlschrank. Vor dem Grillen soll es 30 Minuten Raumtemperatur annehmen.
40 ml Limettensaft mit 20 ml Orangensaft mischen. Das Aroma wird dadurch etwas runder und weniger blumig.
160 g milden Tomatenketchup mit 20 g zusätzlichem braunem Zucker verwenden. Die fruchtige Note fällt dann schwächer aus.
Das Fleisch soll mindestens 74 °C erreichen. Für eine gut zupfbare Struktur sind 88 bis 90 °C im dicksten Teil sinnvoll.
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