Weiße Misopaste finden
Weiße Misopaste steht meist im Asialaden, im Kühlregal gut sortierter Supermärkte oder im Biohandel. Sie bringt salzige, fermentierte Würze und eine cremige Grundlage für die Glasur.
International · moderne Grillzubereitung
Auberginenscheiben werden direkt gegrillt, in der indirekten Zone fertig gegart und am Ende mit einer würzig-säuerlichen Glasur aus weißem Miso, Limette, Ingwer und Ahornsirup bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillte Auberginen mit Miso-Limetten-Glasur sind eine moderne, international inspirierte Grillzubereitung ohne eindeutige Einzelherkunft. Die Auberginen werden über mittlerer bis hoher Hitze gegart und erst zum Schluss glasiert, damit sie innen zart bleiben und die Miso-Glasur nicht verbrennt.
Innen weich und saftig, außen mit dunklen Grillstellen und einer glänzenden, leicht klebrigen Glasur. Die Aromen sind würzig, salzig, säuerlich, mild süß und frisch-gingerig; gerösteter Sesam und Frühlingszwiebeln sorgen für Biss und zusätzliche Röstnoten.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze von etwa 220 °C vor. Lege beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite; beim Gasgrill erhitzt du eine Zone und lässt die andere ausgeschaltet. Reinige den Rost und öle ihn leicht ein.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Werkzeuge verwenden.
Schneide die Auberginen längs in etwa 1,5 cm dicke Scheiben. Verrühre das neutrale Öl mit dem Salz und bestreiche die Auberginenscheiben von beiden Seiten.
Verrühre Misopaste, Ahornsirup, Reisessig, Limettensaft, Sesamöl, Knoblauch, Ingwer und Wasser zu einer glatten Glasur.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist glatt und gleichmäßig vermischt.
Lege die Auberginen über die direkte Hitze und grille sie bei geschlossenem Deckel zunächst 3–4 Minuten. Wende sie und grille die zweite Seite weitere 3–4 Minuten, bis deutliche Grillspuren sichtbar sind und die Scheiben weich werden. Werden sie außen schon dunkel, bevor sie innen zart sind, ziehe sie in die indirekte Zone und grille sie dort noch 2–4 Minuten weiter.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren sind sichtbar und die Auberginenscheiben werden weich; bei starker Außenbräunung in die indirekte Zone wechseln.
Wichtig: Vorsicht vor heißem Rost und aufflammendem Öl.
Lege die weichen Auberginen in die indirekte Zone. Bestreiche die Oberseite dünn mit der Glasur und grille sie 1–2 Minuten. Wende die Scheiben, bestreiche die zweite Seite und grille sie nochmals 1–2 Minuten, bis die Glasur haftet und leicht blubbert. Die Glasur nicht zu früh auftragen, damit sie nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet, glänzt und blubbert leicht, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Zuckerhaltige Glasur kann schnell dunkel werden; bei starker Bräunung die Scheiben weiter von der direkten Hitze entfernt platzieren.
Nimm die Auberginen vom Grill und lasse sie 2 Minuten ruhen. Streue Frühlingszwiebeln und Sesam darüber und serviere die Limettenspalten dazu.
Daran erkennst du es: Die Auberginen sind warm, weich und mit den Garnituren versehen.
Gut zu wissen
Weiße Misopaste steht meist im Asialaden, im Kühlregal gut sortierter Supermärkte oder im Biohandel. Sie bringt salzige, fermentierte Würze und eine cremige Grundlage für die Glasur.
Geröstetes Sesamöl ist meist bei den asiatischen Ölen zu finden. Es verstärkt die nussigen Röstaromen der Aubergine.
Der Saft wird in die Glasur gerührt; die zweite Limette beziehungsweise die separat ausgewiesenen Spalten werden erst zum Servieren gereicht.
Die Glasur wird nussiger und weniger fermentiert.
Tahin und Sojasauce glatt verrühren und anstelle der Misopaste in die Glasur geben. Die zusätzliche Sojasauce kann die Salzigkeit erhöhen.
Das ausgeprägte Röst- und Sesamaroma wird milder.
Das geröstete Sesamöl durch dieselbe Menge neutrales Öl ersetzen und die Glasur wie beschrieben anrühren.
Die Auberginen zuerst ohne Glasur weich grillen und die Glasur erst in der indirekten Zone auftragen.
Sehr dunkel gewordene Stellen vorsichtig abkratzen und die Auberginen mit einer dünnen neuen Glasurschicht fertigstellen.
Bei schneller Außenbräunung in die indirekte Zone wechseln und dort weitergrillen.
Die Scheiben in der indirekten Zone bei geschlossenem Deckel weitergaren, bis sie weich sind.
Die Auberginen möglichst gleichmäßig in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Feste Scheiben länger in der indirekten Zone nachgaren.
Die Glasur nur dünn aufpinseln und gegebenenfalls in zwei Durchgängen arbeiten.
Überschüssige Glasur vorsichtig abstreifen und die Scheiben kurz weiter in der indirekten Zone grillen.
Die Misopaste wird durch Tahin und Sojasauce ersetzt. Die Glasur wirkt dadurch nussiger und weniger fermentiert.
Das geröstete Sesamöl wird durch neutrales Öl ersetzt, wenn ein zurückhaltenderes Röst- und Sesamaroma gewünscht ist.
Die Glasur kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank vorbereitet und abgedeckt aufbewahrt werden. Die Auberginen möglichst erst kurz vor dem Servieren grillen.
Übrig gebliebene Auberginen vollständig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Vor dem Verzehr auf auffälligen Geruch oder Veränderungen prüfen und verdorbene Reste entsorgen.
Die gegrillte Aubergine kann nach dem Auftauen weich und wässrig werden.
Häufig gefragt
Mittelgroße Auberginen mit fester Schale und gleichmäßigem Fruchtfleisch eignen sich gut. Sie werden längs in etwa 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten.
Die indirekte Zone hilft, die Auberginen innen weich zu garen, wenn sie außen bereits stark bräunen. Außerdem kann die Glasur dort kontrollierter haften, ohne schnell zu verbrennen.
Erst wenn die Auberginenscheiben weich sind. Die Glasur wird in der indirekten Zone dünn auf beide Seiten gestrichen und jeweils kurz erhitzt.
Als im Rezept vorgesehene Alternative können 1 EL Tahin und 1 TL Sojasauce verwendet werden. Die Glasur wird dadurch nussiger und weniger fermentiert.
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