Narşərab finden
Narşərab ist ein dicker Granatapfelsirup und wird in türkischen, kaukasischen und orientalischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Supermärkten angeboten.
Aserbaidschanische Grillvariante
Kurz marinierter Kalmar wird direkt über kräftiger Hitze gegrillt und mit einem säuerlich-fruchtigen Narşərab-Kräuterdressing, Granatapfelkernen, Sumach und warmem Lavash serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne aserbaidschanische Grillinterpretation verbindet zarten Kalmar mit säuerlichem Granatapfelsirup, frischen Kräutern und Sumach. Narşərab passt besonders gut zu Fischgerichten und herzhaften Grillaromen. Der Kalmar kommt kurz und heiß über die Glut, damit er saftig bleibt und an den Rändern kräftige Röstaromen bekommt.
Der Kalmar ist zart, fest und vollständig opak, mit deutlichen Grillspuren und leicht gerösteten Rändern. Das Dressing schmeckt fruchtig-säuerlich, kräutrig und würzig; Granatapfelkerne und Sumach setzen frische, säuerliche Akzente, während das warme Lavash für weiche, leicht geröstete Bissnoten sorgt.
Schritt für Schritt
Falls der Kalmar noch nicht küchenfertig ist, Kopf und Innereien vorsichtig aus dem Körper ziehen. Den durchsichtigen Rückenstift entfernen, den Schnabel aus dem Tentakelkranz schneiden und die Tentakel unter kaltem Wasser gründlich von Sand und Rückständen befreien. Die Haut vom Körper abziehen, alles kurz abspülen und sehr gründlich trocken tupfen. Kleine Körper ganz lassen, größere Körper längs aufschneiden und in etwa 4 cm breite Stücke teilen.
Wichtig: Rohes Seafood getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Hände, Brett sowie Messer anschließend gründlich reinigen.
45 ml Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel, Salz und etwas schwarzen Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Kalmarstücke und Tentakel darin wenden und 20 Minuten zugedeckt im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Schüssel während der Marinierzeit abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.
Für das Dressing Narşərab, 15 ml Olivenöl, Petersilie, Dill, Granatapfelkerne, Sumach und Salz verrühren. Bis zum Servieren beiseitestellen.
Bei Holzspießen die Spitzen 30 Minuten in Wasser legen. Den Grill für direkte, kräftige Hitze auf etwa 230–250 °C vorheizen. Der Rost muss sauber und gut aufgeheizt sein.
Wichtig: Heiße Grillflächen und die Spitzen der Spieße vorsichtig handhaben.
Kalmarstücke und Tentakel locker auf die Spieße stecken, damit die Hitze rundherum an das Fleisch gelangt. Überschüssige Marinade abtropfen lassen und die nicht mehr benötigte Marinade entsorgen.
Wichtig: Nicht mehr benötigte Marinade, die mit rohem Kalmar in Kontakt war, entsorgen und nicht als Sauce verwenden.
Die Spieße direkt über der Hitze insgesamt etwa 6–8 Minuten grillen und einmal wenden. Je nach Größe brauchen die Stücke pro Seite ungefähr 2–3 Minuten. Währenddessen den Salat oder andere Beilagen nicht zusätzlich einplanen; das Dressing steht bereits bereit. Der Kalmar ist fertig, sobald das Fleisch vollständig opak und fest ist und deutliche Grillspuren trägt. Nicht unnötig lange weitergrillen, sonst wird er zäh.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig opak und fest und trägt deutliche Grillspuren.
Wichtig: Kalmar vollständig durchgaren und nicht roh oder glasig servieren.
Die Lavash-Fladen auf dem Grill jeweils etwa 20–30 Sekunden pro Seite erwärmen, bis sie biegsam und an einzelnen Stellen leicht geröstet sind.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind biegsam und an einzelnen Stellen leicht geröstet.
Kalmar sofort mit dem Narşərab-Kräuter-Dressing beträufeln und mit dem warmen Lavash servieren. Die Granatapfelkerne und der Sumach bleiben dabei als frische, säuerliche Akzente sichtbar.
Gut zu wissen
Narşərab ist ein dicker Granatapfelsirup und wird in türkischen, kaukasischen und orientalischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Supermärkten angeboten.
Sumach ist meist in orientalischen Gewürzläden, türkischen Supermärkten oder gut sortierten Gewürzabteilungen erhältlich. Als Ersatz passt etwas fein abgeriebene Zitronenschale; das Aroma wird dadurch frischer und weniger beerig.
Sehr gründliches Trockentupfen unterstützt die Marinadenhaftung und die Bildung von Grillspuren.
Je nach Produkt kann die Melasse süßer oder kräftiger eingekocht schmecken.
Narşərab im Dressing im gleichen Mengenverhältnis durch Granatapfelmelasse ersetzen und das Dressing vor dem Servieren abschmecken.
Das Aroma wird frischer und weniger beerig als mit Sumach.
Zitronenschale zunächst sparsam in das Dressing geben und nach Geschmack ergänzen.
Die Servierform bleibt erhalten, das Brot kann je nach Sorte etwas dicker oder weicher sein.
Ein anderes dünnes Fladenbrot verwenden und ebenfalls kurz auf dem Grill erwärmen.
Den Grill kräftig vorheizen, die Stücke locker aufspießen und insgesamt nur etwa 6–8 Minuten grillen.
Zähen Kalmar nicht weitergrillen; zum vollständigen Durchgaren wäre eine deutlich längere, andere Garstrategie nötig.
Kalmar sehr gründlich trocken tupfen und überschüssige Marinade vor dem Grillen abtropfen lassen.
Anhaftende Stücke vorsichtig lösen und die restlichen Stücke mit etwas mehr Abstand grillen.
Das Narşərab-Dressing separat zubereiten und die gebrauchte Marinade entsorgen.
Nur etwa 20–30 Sekunden pro Seite erwärmen und sofort vom Grill nehmen.
Stark verbrannte Stellen entfernen und frisches Lavash verwenden.
Häufig gefragt
Narşərab ist ein dicker Granatapfelsirup mit fruchtig-säuerlichem Geschmack. Er wird im Rezept für das Dressing verwendet und kann durch Granatapfelmelasse ersetzt werden.
Das Fleisch ist vollständig opak und fest und trägt deutliche Grillspuren. Nach insgesamt etwa 6–8 Minuten sollte der Kalmar sofort vom Grill genommen werden, damit er nicht zäh wird.
Etwas fein abgeriebene Zitronenschale ist eine passende Alternative. Sie schmeckt frischer und weniger beerig als Sumach.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …