Khmeli-Suneli
Fertiges Khmeli-Suneli kann verwendet werden. Falls kein fertiger Mix erhältlich ist, wird die Mischung aus den im Rezept aufgeführten Gewürzen selbst hergestellt.
Geflügel vom Grill · Georgische Art
Ganze Hähnchenkeulen mit Haut und Knochen werden in Zitronensaft, ErdnussölPflanzenöl aus Erdnüssen, das je nach Herstellung mild bis deutlich nussig schmecken kann., Salz und Khmeli-Suneli mariniert und anschließend bei mittlerer bis niedriger direkter Grillhitze saftig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese georgisch inspirierte Rezeptvariante verbindet ganze Hähnchenkeulen mit einer aromatischen Zitronen-Khmeli-Suneli-Marinade. Die Kräutermischung aus Koriander, Dill, Bohnenkraut und BockshornkleeDie aromatischen Samen des Bockshornklees mit herb-bitterer Würze, die in Gewürzmischungen, Brot und bestimmten Käse- oder Senzerzeugnissen vorkommen. verleiht dem Grillhähnchen eine würzige, kräuterbetonte Note, während die Haut über direkter Hitze appetitlich bräunt.
Die Haut wird goldbraun und würzig, das Fleisch bleibt saftig und zart. Zitronensäure sorgt für eine frische Spitze, während Erdnussöl und Khmeli-Suneli warme, kräuterige und leicht erdige Aromen beisteuern.
Schritt für Schritt
Bockshornkleesamen und Lorbeerblätter in einer Gewürzmühle fein mahlen. Mit gemahlenem Koriander, getrocknetem Bohnenkraut, getrocknetem Dill und schwarzem Pfeffer vermischen. 3 EL der Mischung für die Marinade abmessen.
Zitronensaft, Erdnussöl, Salz und 3 EL Khmeli-Suneli in der großen Schüssel verrühren. Die Hähnchenkeulen hineinlegen und rundum mit der Marinade überziehen. Abgedeckt 8–24 Stunden im Kühlschrank marinieren und nach der Hälfte der Zeit wenden.
Wichtig: Die rohe Marinade nach dem Marinieren nicht weiterverwenden.
Den Grill für direkte mittlere bis niedrige Hitze vorbereiten und auf etwa 180–190 °C bringen. Bei einem Holzkohlegrill die Glut gleichmäßig verteilen und eine kühlere Ausweichzone bereithalten. Den Rost reinigen und leicht ölen.
Die Hähnchenkeulen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Die Marinade entsorgen. Die Keulen mit der Hautseite nach unten auf den direkten Grillbereich legen und bei geschlossenem Deckel etwa 18–22 Minuten grillen.
Daran erkennst du es: Die Haut soll sichtbar Farbe annehmen, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Rohe Marinade vollständig entsorgen und nicht als Sauce verwenden.
Die Keulen einmal wenden und weitere 17–23 Minuten grillen. Bei aufflammendem Fett sofort in die kühlere Zone verschieben und dort mit geschlossenem Deckel fertig garen. Das Fleisch ist gar, wenn an der dicksten Stelle mindestens 74 °C erreicht sind; dabei nicht direkt am Knochen messen.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C an der dicksten Stelle, nicht direkt am Knochen gemessen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen und den Knochen beim Messen vermeiden.
Die fertigen Hähnchenkeulen vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend heiß servieren.
Gut zu wissen
Fertiges Khmeli-Suneli kann verwendet werden. Falls kein fertiger Mix erhältlich ist, wird die Mischung aus den im Rezept aufgeführten Gewürzen selbst hergestellt.
Erdnussöl bringt nussige Tiefe in die Marinade. Sonnenblumenöl ist laut Rezept eine passende Alternative mit milderem Aroma.
Gemahlener Bockshornklee kann anstelle der Samen verwendet werden, schmeckt aber etwas weniger frisch und aromatisch.
Die Marinade bleibt funktional, erhält aber weniger nussige Tiefe.
Das Erdnussöl vollständig durch dieselbe Menge Sonnenblumenöl ersetzen.
Das Aroma wirkt etwas weniger frisch und kann sich schneller in der Gewürzmischung verteilen.
Die Bockshornkleesamen durch gemahlenen Bockshornklee ersetzen und mit den übrigen Gewürzen vermischen.
Die Grilltemperatur im Bereich von 180–190 °C halten und eine kühlere Zone vorbereiten.
Die Keulen in die kühlere Zone verschieben und mit geschlossenem Deckel fertig garen.
Die Keulen gründlich abtropfen lassen, bevor sie auf den Grill kommen.
Die Keulen bei kontrollierter direkter Hitze weitergrillen, sobald überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.
An der dicksten Fleischstelle messen und den Knochen vermeiden.
An einer zweiten dicken Stelle erneut messen und die Keulen bei Bedarf weitergaren.
Statt die Gewürzmischung selbst herzustellen, kann fertiges Khmeli-Suneli verwendet werden.
Sonnenblumenöl ersetzt Erdnussöl und ergibt eine neutralere Marinade.
Die Hähnchenkeulen können bis zu 24 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach der Hälfte der Marinierzeit wenden.
Häufig gefragt
Die Keulen marinieren abgedeckt 8–24 Stunden im Kühlschrank. Nach der Hälfte der Zeit werden sie gewendet.
Ja. Fertiges Khmeli-Suneli kann direkt verwendet werden. Alternativ wird die Mischung mit Bockshornklee, Lorbeer, Koriander, Bohnenkraut, Dill und schwarzem Pfeffer selbst hergestellt.
Sonnenblumenöl ist eine passende Alternative. Die Marinade erhält dadurch weniger nussige Tiefe.
Der Grill wird auf etwa 180–190 °C für direkte mittlere bis niedrige Hitze gebracht.
An der dicksten Stelle müssen mindestens 74 °C erreicht sein. Dabei darf die Thermometerspitze nicht direkt am Knochen messen.
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