Weizenmehl Type 550
Das Mehl bildet das stabile, elastische Teiggerüst, das für das dünne Ausziehen und Falten benötigt wird.
Aceh · geschichtetes Fladenbrot
Weiche, geschichtete Fladen aus selbst geführtem Weizenteig, der in Öl ruht, gefaltet, spiralförmig gelegt und auf einer heißen Grillplancha goldbraun gebacken wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Roti canai Aceh wird aus einem weich gekneteten Teig mit Ei, Milch und Margarine hergestellt. Nach einer langen Ölruhe lässt sich der Teig sehr dünn ausziehen, ziehharmonikaartig falten und zu einer Spirale aufrollen. Auf der heißen Grillplancha entstehen goldbraune, leicht knusprige Außenschichten und ein weiches, lockeres Inneres. Die Fladen schmecken warm pur oder als Begleitung zu einem würzigen Curry.
Goldbraune, leicht knusprige Schichten treffen auf ein weiches, elastisches Inneres. Warm gezupft lösen sich die Lagen locker voneinander und schmecken mild, buttrig und dezent süßlich.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Backpulver, Salz und Zucker in der Rührschüssel gründlich vermischen.
Ei und Milch mit dem Schneebesen verquirlen und nach und nach zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem weichen Teig verkneten. Die abgekühlte, geschmolzene Margarine einarbeiten und den Teig 8–10 Minuten weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und elastisch.
Die Schüssel abdecken und den Teig 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend in 8 gleich große Stücke teilen und zu glatten Kugeln formen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind glatt und gleichmäßig geformt.
Die Teigkugeln in die flache Schale legen und mit den 80 ml Öl rundum benetzen. Die Schale abdecken und die Kugeln 4 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch wird der Teig dehnbar und lässt sich später dünn ausziehen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln lassen sich nach der Ruhezeit weich und dehnbar auseinanderziehen.
Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten und die Grillplancha stabil auf dem Rost platzieren. Die Plancha auf 190–200 °C bringen und mit einem Teil der 20 ml Öl dünn einreiben.
Daran erkennst du es: Die Plancha ist gleichmäßig heiß und dünn geölt.
Wichtig: Beim Aufheizen und Einreiben die heiße Metallfläche nur mit geeigneten Grillutensilien berühren.
Eine Teigkugel mit geölten Händen zu einem etwa 25 × 18 cm großen, sehr dünnen Rechteck auseinanderziehen. Den Teig von einer Längsseite aus ziehharmonikaartig falten, zu einer lockeren Spirale aufrollen und das Ende darunterstecken. Mit den übrigen Kugeln ebenso verfahren. Die Spiralen anschließend 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Spiralen halten ihre Form, bleiben aber locker und weich.
Jede Spirale vorsichtig mit den Händen auf etwa 16–18 cm Durchmesser und 3–4 mm Dicke flach drücken. Nicht kräftig ausrollen, damit die einzelnen Schichten erhalten bleiben.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind gleichmäßig flach, ohne dass die Schichten vollständig zusammengepresst wirken.
Einen Fladen auf die heiße Plancha legen und 2–3 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und erste Blasen sichtbar werden. Wenden und weitere 2–3 Minuten backen, bis auch die zweite Seite goldbraun und der Fladen durchgebacken ist. Bei zu schneller Bräunung den Fladen in einen etwas kühleren Plancha-Bereich verschieben. Mit den übrigen Fladen ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun, erste Blasen sind sichtbar und der Fladen ist durchgebacken.
Wichtig: Die Plancha und die Fladen nur mit hitzebeständigen Grillutensilien handhaben.
Die fertigen Fladen kurz zwischen zwei sauberen Tüchern lagern. Noch warm die Ränder mit den Händen leicht zur Mitte drücken, damit sich die Schichten lockern. Warm servieren, pur oder zu einem würzigen Curry.
Daran erkennst du es: Die Schichten lösen sich beim leichten Drücken locker voneinander.
Gut zu wissen
Das Mehl bildet das stabile, elastische Teiggerüst, das für das dünne Ausziehen und Falten benötigt wird.
Das Öl verhindert, dass die Teigkugeln während der langen Ruhezeit aneinanderkleben oder an der Oberfläche austrocknen.
Die Margarine wird geschmolzen eingearbeitet, sollte aber vor der Zugabe abgekühlt sein.
Das Ergebnis bleibt mild und die Teigkugeln lassen sich weiterhin gut benetzen.
Das neutrale Öl vollständig durch raffiniertes Sonnenblumenöl ersetzen. Die Mengen von 80 ml für die Ruhezeit und 20 ml für die Plancha getrennt beibehalten.
Die Fladen schmecken buttriger und sind nicht mehr milchfrei.
30 g Butter schmelzen und vor dem Einarbeiten abkühlen lassen. Die Teigkonsistenz kann geringfügig weicher werden.
Die Kugeln vollständig mit Öl bedecken und die vierstündige Ruhezeit einhalten.
Den Teig kurz entspannen lassen und anschließend vorsichtiger, mit geölten Händen, weiter auseinanderziehen.
Die Spiralen nur mit den Händen sanft auf die gewünschte Größe drücken.
Beim nächsten Fladen die Spirale lockerer aufrollen und weniger Druck verwenden.
Die Plancha auf 190–200 °C halten und die Fladen bei Bedarf in einen etwas kühleren Bereich verschieben.
Den Fladen in einen kühleren Bereich legen und bei reduzierter Hitze fertig backen.
Die Fladen nur bis zur goldbraunen Färbung backen und anschließend kurz zwischen sauberen Tüchern lagern.
Den Fladen warm zwischen Tüchern lagern und vor dem Servieren vorsichtig von den Rändern zur Mitte lockern.
Häufig gefragt
Die Ölruhe entspannt den Teig und macht ihn dehnbar. Dadurch lässt er sich sehr dünn ausziehen, ohne leicht zu reißen.
Die Oberfläche der Grillplancha sollte auf 190–200 °C gebracht werden. Bei zu schneller Bräunung den Fladen in einen etwas kühleren Bereich verschieben.
Nein, die Spiralen sollten vorsichtig mit den Händen flach gedrückt werden. Starkes Ausrollen kann die gebildeten Schichten zusammendrücken.
Die Fladen werden warm serviert, pur oder als Begleitung zu einem würzigen Curry. Vor dem Servieren werden die Schichten leicht gelockert.
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