Scotch Bonnet
Scotch Bonnet liefert intensive Schärfe und fruchtiges Chiliaroma. Habaneros sind laut Ausgangstext eine passende Alternative mit ähnlicher Schärfe, aber leicht anderem Fruchtprofil.
Rinderrippen, jamaikanische Jerk-Art
Fleischige Rinder-Short-Ribs werden mit einer aromatischen Jerk-Paste aus Scotch BonnetSehr scharfe Chilischote aus der Art Capsicum chinense mit fruchtigem Aroma., PimentPiment, auch Nelkenpfeffer genannt, ist ein aromatisches Gewürz aus getrockneten Beeren mit Noten von Nelke, Muskat, Zimt und Pfeffer., Frühlingszwiebel, Thymian, Limette und Gewürzen mariniert, im geschlossenen Grill langsam gegart und zum Schluss mit Honig-Limetten-Glasur vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Jerk-Rinderrippen mit Honigglasur verbinden kräftige jamaikanisch inspirierte Würzaromen mit einem langsamen Grillverfahren für besonders zartes Rindfleisch. Die Rippchen garen zunächst indirekt über Pimentholz, werden anschließend in Folie mit Rinderbrühe weich geschmort und erhalten zum Abschluss eine klebrige Honig-Limetten-Glasur. Die Rezeptur ist als moderne Grillauslegung mit Rinder-Short-Ribs gedacht und erhebt keinen Anspruch auf ein einziges Original.
Die Rinderrippen werden sehr zart und saftig, mit dunkler, würziger Kruste und einer glänzenden, klebrigen Honigglasur. Scotch Bonnet bringt deutliche Schärfe und fruchtige Chiliaromen, während Piment, Thymian, Muskat und Zimt für warme, rauchig-würzige Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Die Rinderrippen trocken tupfen. Eine harte Silberhaut auf der Knochenseite mit einem kleinen Messer lösen und abziehen. Sehr dicke Fettauflagen auf etwa 5 mm zurückschneiden, damit die Würzung an das Fleisch gelangt.
Wichtig: Das Messer vom Körper weg führen und das Fleisch auf einer rutschfesten Unterlage bearbeiten.
Frühlingszwiebeln, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Scotch Bonnet, Pimentbeeren, Thymian, Muskatnuss, Zimt, Pfeffer, Salz, Zucker, Limettensaft, Olivenöl und Wasser zu einer groben, streichfähigen Paste mixen. 80 g der Paste für die spätere Glasur abwiegen und abgedeckt kalt stellen.
Wichtig: Nach dem Umgang mit Scotch Bonnet Hände, Messer und Mixer gründlich reinigen; Augen und Gesicht nicht berühren.
Die übrige Paste rundum in die Rinderrippen einarbeiten. Das Fleisch abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. 45 Minuten vor dem Grillen herausnehmen, damit es nicht eiskalt auf den Grill kommt.
Wichtig: Die Rinderrippen während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Im Grill eine Zwei-Zonen-Glut aufbauen und die Temperatur am Rost auf 110–120 °C einregeln. Eine Tropfschale auf die indirekte Seite stellen. Die Pimentholzchips auf die Glut geben und die Rinderrippen mit der Knochenseite nach unten über die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und 4–5 Stunden langsam grillen, bis eine dunkle Würzkruste entstanden ist und das Fleisch im Kern etwa 70–75 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Dunkle Würzkruste; Kerntemperatur etwa 70–75 °C.
Wichtig: Grill, Rost und Tropfschale werden sehr heiß; beim Nachlegen von Brennstoff und Holz hitzefeste Handschuhe verwenden.
Die Rinderrippen auf eine doppelte Lage Alufolie legen, die Rinderbrühe angießen und das Paket dicht verschließen. Wieder über die indirekte Zone legen und bei 120–130 °C weitere 2–3 Stunden garen. Fertig sind sie, wenn ein Holzspieß oder Temperaturfühler zwischen den Knochen fast ohne Widerstand ins Fleisch gleitet; als Orientierung liegen sie meist bei 92–96 °C im Kern.
Daran erkennst du es: Ein Holzspieß oder Temperaturfühler gleitet zwischen den Knochen fast ohne Widerstand ins Fleisch; Orientierung 92–96 °C im Kern.
Wichtig: Das Folienpaket vorsichtig mit hitzefesten Handschuhen bewegen und wegen des heißen Dampfes langsam öffnen.
Die zurückbehaltene Jerk-Paste mit Honig und Limettensaft verrühren. Die Folie vorsichtig öffnen, die Rinderrippen rundum mit der Glasur bestreichen und ohne Folie weitere 15–20 Minuten indirekt grillen. Zum Schluss jede Seite 30–60 Sekunden über die direkte Glut legen, damit die Glasur anzieht, aber nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet glänzend und zieht an, ohne dunkel zu verbrennen.
Wichtig: Beim Öffnen der Folie zuerst den Dampf entweichen lassen; die Glasur nicht unbeaufsichtigt über der direkten Glut lassen.
Die Rinderrippen locker mit Folie bedecken und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit der festen Jerk-Glasur servieren.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist fest geworden und das Fleisch lässt sich sauber zwischen den Knochen teilen.
Wichtig: Vor dem Schneiden kurz prüfen, ob das Fleisch sicher handhabbar ist; Knochen und Glasur können noch sehr heiß sein.
Gut zu wissen
Scotch Bonnet liefert intensive Schärfe und fruchtiges Chiliaroma. Habaneros sind laut Ausgangstext eine passende Alternative mit ähnlicher Schärfe, aber leicht anderem Fruchtprofil.
Ganze Pimentbeeren geben der Paste ein besonders aromatisches Ergebnis. Gemahlener Piment kann verwendet werden und wirkt gleichmäßiger, aber etwas weniger charaktervoll.
Pimentholzchips oder ein kleines Stück Pimentholz sorgen für eine charakteristische würzige Rauchnote. Neutrale Hartholzchips sind technisch möglich, verändern aber das Aroma.
Ähnliche Schärfe, aber ein etwas anderes Fruchtaroma.
Scotch Bonnet durch Habaneros gleicher Stückzahl ersetzen und je nach gewünschter Schärfe Kerne und Scheidewände teilweise entfernen.
Die Paste wird gleichmäßiger, aber etwas weniger aromatisch als mit frisch gemixten ganzen Beeren.
Gemahlenen Piment anstelle der ganzen Pimentbeeren verwenden; die Menge nach Intensität des verwendeten Produkts anpassen.
Die Rauchnote bleibt möglich, verliert aber den charakteristischen würzigen Pimentholzton.
Geeignete neutrale Hartholzchips anstelle von Pimentholz verwenden und nur Holz einsetzen, das ausdrücklich zum Grillen oder Räuchern vorgesehen ist.
Eine Zwei-Zonen-Glut aufbauen, die Temperatur am Rost kontrollieren und den Deckel möglichst geschlossen halten.
Die Rippchen zurück in die indirekte Zone legen, das Folienpaket dicht verschließen und bei stabiler Temperatur weitergaren, bis der beschriebene Gargrad erreicht ist.
Die direkte Schlussphase auf 30–60 Sekunden je Seite begrenzen und die Rippchen dabei ständig beobachten.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abnehmen und die Rippchen kurz in der indirekten Zone mit einer dünnen frischen Glasurschicht fertigstellen.
Nur sehr dicke Fettauflagen zurückschneiden, die Folie dicht verschließen und die Temperatur am Rost kontrollieren.
Die Rippchen mit etwas warmer Rinderbrühe erneut dicht verpacken und in der indirekten Zone weitergaren, bis sie weich sind.
Für eine mildere Auslegung einen Teil der Kerne und Scheidewände entfernen oder Habanero nach gewünschter Schärfe dosieren.
Die Glasur mit zusätzlichem Honig und Limettensaft strecken; die Schärfe lässt sich dadurch nur teilweise abmildern.
Die fruchtige Schärfe der Jerk-Paste wird stärker in den Vordergrund gerückt.
Die Rippchen werden weiterhin mit Rauch gegrillt, jedoch ohne die charakteristische Pimentholznote.
Die Paste erhält eine gleichmäßigere, etwas weniger aromatische Pimentnote.
Die Jerk-Paste kann vorbereitet und ein Teil davon für die spätere Glasur kalt gestellt werden. Die Rinderrippen 8–12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren.
Einfrieren und Auftauen sind im Ausgangstext nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Für weniger Schärfe einen Teil der Kerne und Scheidewände der Scotch Bonnet entfernen oder Habaneros verwenden. Für mehr Schärfe die Scotch Bonnet vollständig und in höherer Menge verarbeiten.
Ja. Geeignete neutrale Hartholzchips können technisch verwendet werden, liefern aber nicht die charakteristische würzige Rauchnote von Pimentholz.
Nach dem Garen im Folienpaket sollte ein Holzspieß oder Temperaturfühler zwischen den Knochen fast ohne Widerstand ins Fleisch gleiten. Als Orientierung werden meist 92–96 °C im Kern genannt.
Die Glasur erst in der letzten Grillphase auftragen, die Rippchen zunächst indirekt fertigstellen und die direkte Schlussphase auf 30–60 Sekunden je Seite begrenzen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …