Größe der Forellen
Forellen von jeweils 300–350 g passen zur angegebenen Grillzeit von 20–30 Minuten. Deutlich größere Fische können länger brauchen.
Bayerischer Fisch vom Holzstab
Ganze Forellen werden auf gewässerten Holzstäben über kräftiger Holzkohlenglut knusprig gegrillt und während des Garens mit geschmolzener Butter bestrichen. Salz, Pfeffer und Zitronenscheiben halten die Würzung bewusst schlicht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Steckerlfisch aus Forelle: Ein ganzer Fisch mit würziger, knuspriger Haut, saftigem Fleisch und feinem Butterduft. Die Forellen werden auf Holzstäbe gesteckt, über der Glut rundum gegrillt und mit Zitronenscheiben serviert.
Knusprige, würzige Haut trifft auf saftiges, zartes Fischfleisch. Dazu kommen der milde Duft von geschmolzener Butter, ein leicht rauchiges Grillaroma und die frische Säure der Zitrone.
Schritt für Schritt
Die gewässerten Holzstäbe abtrocknen. Die Holzkohle entzünden und warten, bis eine kräftige, gleichmäßige Glut ohne offene Flammen entstanden ist.
Daran erkennst du es: Die Glut ist gleichmäßig und es lodern keine offenen Flammen mehr.
Wichtig: Den Grill standsicher aufstellen und erst bei gleichmäßiger Glut mit dem Grillen beginnen.
Die Forellen innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Beide Seiten im Abstand von etwa 2 cm mehrmals einschneiden, ohne die Gräten vollständig zu durchtrennen.
Wichtig: Rohes Fischfleisch und Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Meersalz und Pfeffer in der Schüssel mischen. Die Forellen innen und außen damit einreiben und 30 Minuten ziehen lassen.
Je einen Holzstab durch das Maul der Forelle entlang des Rückgrats bis zur Schwanzflosse führen. Die Bauchöffnung mit je zwei Zahnstochern offen halten und den Stab so sichern, dass der Fisch nicht verrutscht.
Wichtig: Die Zahnstocher vor dem Servieren vollständig entfernen und beim Aufspießen vorsichtig arbeiten.
Die Holzstäbe dünn mit Öl bestreichen. Die Forellen schräg über der kräftigen Glut befestigen oder auf dem Grillrost so abstützen, dass sie etwa 20–30 cm über der Glut hängen. Nicht über lodernden Flammen grillen.
Daran erkennst du es: Die Forellen hängen stabil und haben gleichmäßigen Abstand zur Glut.
Wichtig: Stäbe und Grillrost müssen sicher liegen; die Forellen nicht über offene Flammen halten.
Die Forellen insgesamt 20–30 Minuten grillen und dabei alle 3–5 Minuten wenden. Nach jedem Wenden die gebräunten Stellen dünn mit der geschmolzenen Butter bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist knusprig, die Rückenflosse lässt sich leicht herausziehen und das Fleisch ist bis an die Mittelgräte nicht mehr glasig.
Wichtig: Beim Wenden auf Funkenflug und heiße Stäbe achten.
Die Zitrone heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und den fertigen Steckerlfisch damit servieren. Vor dem Essen die Zahnstocher und Holzstäbe vorsichtig entfernen.
Wichtig: Vor dem Essen alle Zahnstocher und Holzstäbe vollständig entfernen.
Gut zu wissen
Forellen von jeweils 300–350 g passen zur angegebenen Grillzeit von 20–30 Minuten. Deutlich größere Fische können länger brauchen.
Die Zitrone wird mit Schale in Scheiben serviert und sollte deshalb heiß abgewaschen werden.
Der Geschmack wird etwas feiner und die Grillzeit kann je nach Größe leicht variieren.
Saiblinge küchenfertig vorbereiten und wie die Forellen auf Holzstäbe stecken, würzen und grillen.
Das Aroma bleibt buttrig, der Überzug wird etwas klarer und hitzestabiler.
Butterschmalz schmelzen und wie die Butter nach dem Wenden dünn auf die Forellen streichen.
Vor dem Auflegen warten, bis die Holzkohle gleichmäßig glüht und keine offenen Flammen mehr vorhanden sind.
Die Forellen sofort in einen Bereich mit weniger direkter Hitze umsetzen und langsamer fertig garen.
Den Stab bis zur Schwanzflosse führen und die Bauchöffnung mit zwei Zahnstochern offen halten.
Den Fisch vorsichtig zurück auf den Stab setzen und die Befestigung vor dem Weitergrillen prüfen.
Die Fische gründlich trocken tupfen und stabil etwa 20–30 cm über kräftiger Glut positionieren.
Die Forellen kurz näher an die direkte Glut bringen und dabei engmaschig beobachten.
Die Grillzeit an der Größe der Fische ausrichten und den Garzustand anhand von Haut, Rückenflosse und Fleisch prüfen.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und mit Zitronenscheiben servieren; nachträgliches Nachgaren vermeiden.
Die Forelle durch Saiblinge ähnlicher Größe ersetzen und die übrige Zubereitung unverändert lassen.
Einfrieren ist für die knusprige Haut und die am Holzstab gegrillte Servierform qualitativ nicht geeignet.
Häufig gefragt
Ja. Saibling ähnlicher Größe eignet sich als nahe Variante. Die Grillzeit muss an Größe und Dicke des Fisches angepasst werden.
Ja. Die Forellen können auf dem Grillrost so abgestützt werden, dass sie schräg liegen und etwa 20–30 cm Abstand zur kräftigen Glut haben.
Offene Flammen können die Haut und die Butter schnell verbrennen, bevor das Fischfleisch gleichmäßig gar ist. Besser ist eine kräftige, gleichmäßige Glut.
Sie werden erst nach dem Grillen, aber unbedingt vor dem Essen vorsichtig entfernt.
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