Kreef op die braai

Südafrikanischer Braai

Längs halbierte rohe Kreef- beziehungsweise Felsenhummerschwänze werden direkt über mittlerer Kohlenhitze gegrillt und während des Garens mit Knoblauchbutter bestrichen. Zitronensaft, Petersilie und Zitronenspalten ergänzen das süße, zarte Krebstierfleisch.

Zum Rezept
Kreef op die braai
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 37 Minuten
Menge 4 Portionen
Prägende Zutatenfamilie Krebstiere
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Würzanwendung Während des Garens bestreichen oder begießen
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte mittlere Hitze bräunt die Schnittfläche schnell, ohne das Fleisch unnötig lange zu garen.
  • Die Schale schützt das Fleisch auf dem Grill teilweise vor zu starker Hitze.
  • Knoblauchbutter, Zitronensaft und Petersilie bringen Fett, Säure und frische Kräuteraromen zusammen.
  • Das wiederholte Bestreichen während des Garens hält die Oberfläche aromatisch und saftig.

Kreef op die braai steht für südafrikanischen Felsenhummer, der längs halbiert direkt über der Glut gegart wird. Diese Braai-Variante verbindet die Zubereitung von Languste mit Butter, Knoblauch und Zitrone. An der Schnittfläche entstehen kräftige Röstaromen, während die Schale das zarte Fleisch vor zu starker Hitze schützt.

Das Fleisch ist zart, saftig und leicht süßlich, mit kräftigen Röstaromen an der Schnittfläche. Die Butter bringt eine cremige Knoblauchnote, während Zitrone und Petersilie für Frische sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Grill vorbereiten

    Einen Holzkohlegrill oder Kugelgrill für direkte, mittlere Hitze vorbereiten. Der Grillrost sollte etwa 200–220 °C erreichen. Die Kohlen gleichmäßig unter dem späteren Grillbereich verteilen.

    210 °C
    • Den Grill vollständig vorheizen, bevor die Hummerschwänze aufgelegt werden.

    Wichtig: Heiße Kohlen und den Grillrost vorsichtig handhaben.

  2. Knoblauchbutter anrühren

    Butter, Knoblauch, Zitronensaft und Petersilie verrühren. Mit der Hälfte des Salzes und des Pfeffers würzen und die Knoblauchbutter beiseitestellen.

    • Die Butter sollte weich sein, damit sie sich leicht verstreichen lässt.
  3. Schwänze vorbereiten

    Die Hummerschwänze mit einer Küchenschere längs durch die Oberseite der Schale schneiden. Die Unterseite vorsichtig anbrechen, das Fleisch etwas aus der Schale lösen und nach oben ziehen, dabei am Schwanzende befestigt lassen. Das Fleisch längs einschneiden und die dunkle Darmader entfernen. Die Schwänze kurz abspülen und gründlich trocken tupfen.

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist sauber ausgelöst und die Schwänze sind gründlich trocken getupft.

    • Das Fleisch am Schwanzende befestigt lassen, damit es beim Wenden zusammenhält.

    Wichtig: Rohes Krebstier getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen danach gründlich reinigen.

  4. Ölen und würzen

    Das ausgelöste Fleisch mit Olivenöl bestreichen und mit dem restlichen Salz und Pfeffer würzen. Die Schalen ebenfalls dünn mit Öl bepinseln.

    • Die Schalen nur dünn mit Öl bepinseln, damit das Öl nicht unnötig in die Glut tropft.
  5. Fleischseite grillen

    Die Hummerschwänze mit der Fleischseite nach unten direkt auf den heißen Rost legen. 4 Minuten grillen, bis die Schnittfläche leicht gebräunt ist.

    4 Minuten 210 °C

    Daran erkennst du es: Die Schnittfläche ist leicht gebräunt.

    • Während dieser Phase kann die Knoblauchbutter griffbereit neben dem Grill bereitgestellt werden.

    Wichtig: Die Schwänze mit einer Grillzange wenden, nicht mit den Händen anfassen.

  6. Auf der Schalenseite fertig grillen

    Die Schwänze wenden, sodass die Schale auf dem Rost liegt. Das Fleisch großzügig mit Knoblauchbutter bestreichen und weitere 4–6 Minuten grillen. Zwischendurch noch einmal mit der Butter bepinseln. Das Fleisch ist fertig, wenn es undurchsichtig und fest ist und die Schale kräftig rot gefärbt ist.

    6 Minuten 210 °C

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist undurchsichtig und fest, die Schale kräftig rot gefärbt.

    • Die restliche Knoblauchbutter zum Schluss zum Servieren zurückbehalten.

    Wichtig: Krebstierfleisch vollständig durchgaren; bei Unsicherheit nach dem Undurchsichtigkeits- und Festigkeitsmerkmal weitergaren.

  7. Ruhen lassen und servieren

    Die Hummerschwänze 2 Minuten ruhen lassen. Mit Zitronenspalten und der übrigen Knoblauchbutter servieren.

    2 Minuten
    • Die Zitronenspalten erst beim Servieren über das Fleisch geben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Garzeit an die Größe anpassen: Die angegebene Garzeit gilt für Schwänze von etwa 250–300 g. Kleinere oder größere Stücke können schneller beziehungsweise langsamer garen; maßgeblich sind undurchsichtiges, festes Fleisch und eine kräftig rot gefärbte Schale.
  • Etwas Knoblauchbutter zurückbehalten: Nicht die gesamte Knoblauchbutter zum Bestreichen verwenden, damit zum Servieren noch etwas übrig bleibt.

Zutatenwissen

Kreef oder Felsenhummer

Kreef- beziehungsweise Felsenhummerschwänze sind rohe Schwänze vom Felsenhummer. Sie sind am ehesten beim Fischhändler, in gut sortierten Tiefkühlabteilungen oder auf Vorbestellung erhältlich.

Zitrone aufteilen

Von der Zitrone werden 1 EL Saft für die Knoblauchbutter und Spalten zum Servieren verwendet.

Sinnvolle Alternativen

Rohe Langustenschwänze

Ähnlich süßes Krebstierfleisch; je nach Größe können sie schneller gar sein.

Rohe Langustenschwänze können anstelle der Kreef- beziehungsweise Felsenhummerschwänze verwendet werden. Die Garzeit aufmerksam anhand von Fleischfarbe und Festigkeit prüfen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Fleisch wird trocken oder verbrennt an der Schnittfläche.

Den Grillrost auf etwa 200–220 °C bringen und die Fleischseite nur 4 Minuten grillen.

Bei bereits gebräunter Schnittfläche auf der Schalenseite bei gleicher Hitze nur bis zur beschriebenen Garprobe weitergrillen.

Öl und Butter haften schlecht und tropfen stark in die Glut.

Die Schwänze nach dem kurzen Abspülen sorgfältig trocken tupfen.

Vor dem Ölen erneut vorsichtig trocken tupfen.

Die Knoblauchbutter verbrennt oder tropft unnötig in die Glut.

Die Butter erst nach dem Wenden auf der Schalenseite auftragen und während der letzten Grillphase wiederholen.

Verbrannte Butterreste entfernen und mit der zurückbehaltenen Butter sparsam weiterarbeiten.

Varianten

Pur gegrillt

Die Hummerschwänze werden ohne Knoblauchbutter gegrillt und erst beim Servieren mit Zitronenspalten ergänzt.

Servieren und kombinieren

  • Mit Zitronenspalten und Knoblauchbutter: Die gegrillten Schwänze direkt mit Zitronenspalten und der übrigen Knoblauchbutter servieren.
  • Als Braai-Gericht: Die Schwänze unmittelbar nach der kurzen Ruhezeit vom Grill servieren, damit die Röstaromen und die warme Butter besonders gut zur Geltung kommen.

Allergene und Nährwerte

  • Krebstiere: enthält · Kreef beziehungsweise Felsenhummer gehört zu den Krebstieren.
  • Milch: enthält · Die Rezeptur verwendet Butter.

Lebensmittelsicherheit

  • Rohe Krebstiere vollständig garen: Die Hummerschwänze vollständig garen. Das Fleisch soll undurchsichtig und fest sein; die Schale soll kräftig rot gefärbt sein.
  • Hygiene bei rohem Krebstier: Rohe Schwänze getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Schneidebrett sowie Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was bedeutet Kreef?

Kreef bezeichnet in diesem Rezept Kreef beziehungsweise Felsenhummer. Verwendet werden rohe Felsenhummerschwänze, die längs halbiert und direkt über Kohlen gegrillt werden.

Kann ich stattdessen Langustenschwänze verwenden?

Ja. Rohe Langustenschwänze sind eine mögliche Alternative. Je nach Größe können sie schneller gar sein, daher sollte die Garprobe maßgeblich sein.

Woran erkenne ich, dass die Hummerschwänze gar sind?

Das Fleisch soll undurchsichtig und fest sein, während die Schale kräftig rot gefärbt ist.

Aus unserer Küche

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