Queso panela
Der frische mexikanische Käse hält seine Form auf der heißen Plancha und bleibt innen weich. Halloumi ist als Ersatz möglich, wird aber salziger und fester.
Gegrillte Käsespezialität aus Mexiko
Direkt gegrillter Queso panelaFrischer mexikanischer Käse mit hohem Wassergehalt, weißer Farbe und milder, leicht salziger Note. mit goldenen Grillspuren, gerösteter TomatilloGrüne oder violette, von einer papierartigen Hülle umgebene Frucht der Art Physalis philadelphica.-PoblanoPoblanos werden direkt geröstet, bis die Haut dunkel und die Schoten weich sind.-Salsa, Zwiebel-Koriander-Mischung und warmen Maistortillas.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Queso panela ist ein frischer mexikanischer Käse mit weicher, feuchter Struktur und genug Halt für die heiße Grillplancha. In dieser eigenständigen Grillvariante bekommt er goldene Stellen und bleibt innen zart. Dazu kommen direkt gegrillte Tomatillos und Poblano-Chilis als kräftige Salsa, während warme Maistortillas und die Zwiebel-Koriander-Mischung die Servierform abrunden.
Der Käse ist außen leicht gebräunt und innen weich. Die Salsa schmeckt säuerlich, rauchig und würzig, mit einer nach Geschmack stückigen oder glatten Textur. Zwiebel und Koriander sorgen für Frische und Biss.
Schritt für Schritt
Heize den Grill auf 220–240 °C vor. Lege eine saubere Grillplancha über die direkte Hitze und öle ihre Oberfläche dünn ein. Bei einem Holzkohlegrill verteilst du die Kohlen unter der Plancha in einer direkten Zone.
Wichtig: Die Plancha und das Öl werden sehr heiß; beim Einölen Abstand zur direkten Hitze halten.
Lege die Poblano-Chilis über die direkte Grillhitze und röste sie 8–10 Minuten. Wende sie regelmäßig, bis die Haut rundum dunkel geworden ist und die Schoten weich sind. Lege sie anschließend in eine Schüssel, decke diese ab und lasse die Chilis 10 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum dunkel geworden und die Schoten sind weich.
Wichtig: Die gerösteten Chilis sind sehr heiß; vor dem Schälen ausreichend ruhen lassen.
Grille die Tomatillos auf der heißen Plancha 5–7 Minuten. Wende sie mehrmals, bis sie dunkle Stellen haben und weich geworden sind. Ziehe die Haut der Poblanos ab, entferne Stiele und Kerne und gib die Schoten zusammen mit den Tomatillos, Knoblauch, 15 g Koriander, Limettensaft, Zucker, 2 g Salz und Cayennepfeffer in einen Mixer. Mixe alles zu einer stückigen oder glatten Salsa nach Geschmack.
Daran erkennst du es: Die Tomatillos sind weich und zeigen dunkle Grillstellen.
Wichtig: Vor dem Mixen die Stiele und Kerne der Poblanos entfernen; beim Umgang mit Chilis anschließend Hände gründlich waschen.
Vermische die gewürfelte Zwiebel mit 10 g Koriander und 2 g Salz. Stelle die Mischung beiseite, während der Käse gegrillt wird.
Tupfe die Queso-panela-Scheiben gründlich trocken und bestreiche sie dünn mit Öl. Lege sie auf die heiße Grillplancha und grille sie 1–2 Minuten pro Seite, bis beide Seiten goldene Grillspuren zeigen. Wende die Scheiben vorsichtig mit einem dünnen Pfannenwender und nimm sie direkt von der Hitze, sobald sie gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Beide Seiten zeigen goldene Grillspuren und der Käse ist außen gebräunt.
Wichtig: Der Käse kann an der heißen Plancha haften; vorsichtig mit dem dünnen Pfannenwender wenden.
Erwärme die Maistortillas auf der Plancha etwa 30 Sekunden pro Seite, bis sie weich und biegsam sind.
Daran erkennst du es: Die Tortillas sind weich und biegsam.
Verteile die Salsa auf vier Tellern. Lege jeweils eine Scheibe Queso panela darauf und streue die Zwiebel-Koriander-Mischung darüber. Serviere den Käse sofort mit den warmen Maistortillas.
Gut zu wissen
Der frische mexikanische Käse hält seine Form auf der heißen Plancha und bleibt innen weich. Halloumi ist als Ersatz möglich, wird aber salziger und fester.
Tomatillos sind grüne Früchte mit papierartiger Hülle. Vor der Verwendung die Hülle entfernen und die Früchte abspülen.
Poblanos werden direkt geröstet, bis die Haut dunkel und die Schoten weich sind. Nach dem Abdecken lässt sich die Haut leichter abziehen.
Der Käse wird salziger und fester als Queso panela.
Halloumi in etwa gleich dicke Scheiben schneiden, trocken tupfen und wie den Queso panela auf der geölten Plancha grillen. Vor zusätzlichem Salz beim Servieren vorsichtig abschmecken.
Die Salsa wird weniger säuerlich und etwas fruchtiger.
Die grünen Tomaten wie die Tomatillos auf der Plancha grillen und im Mixer mit insgesamt 20 ml Limettensaft verarbeiten.
Die Mischung schmeckt weniger rauchig und bringt weniger charakteristische Schärfe.
Spitzpaprika und milde Chilischote über direkter Hitze rösten, bis sie weich und dunkel gezeichnet sind. Danach wie die Poblanos abdecken, häuten und entkernen.
Die Scheiben gründlich trocken tupfen, nur 1–2 Minuten pro Seite grillen und vorsichtig einmal wenden.
Gebrochene Stücke direkt mit Salsa und warmen Tortillas servieren; die Textur bleibt meist noch angenehm.
Regelmäßig wenden, bis die Haut rundum dunkel und die Schoten weich sind, anschließend 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die Chilis erneut kurz über die direkte Hitze legen und anschließend wieder abdecken.
Die Schärfe nach dem Rösten und Mixen nach Geschmack beurteilen und bei der Chili-Auswahl eine mildere Variante wählen.
Mit zusätzlichen gerösteten Tomatillos oder etwas mehr Limettensaft ausbalancieren.
Die Salsa wird nur kurz gemixt, sodass kleine Stücke von Tomatillo und Poblano erhalten bleiben.
Eine mildere Version mit grüner Spitzpaprika und einer kleinen milden Chilischote statt Poblanos.
Die Textur des gegrillten Käses und der Salsa kann durch Einfrieren leiden.
Häufig gefragt
Ja. Halloumi kann ersatzweise verwendet werden, wird aber salziger und fester. Die Scheiben wie den Queso panela trocken tupfen und auf der heißen Plancha grillen.
Grüne Tomaten mit insgesamt 20 ml Limettensaft sind eine mögliche Alternative. Die Salsa wird dadurch weniger säuerlich und etwas fruchtiger.
Grüne Spitzpaprika mit einer kleinen milden Chilischote funktionieren als Ersatz. Die Salsa schmeckt dann weniger rauchig und bringt weniger charakteristische Schärfe.
Die Schärfe lässt sich über die Auswahl der Chilis und die Menge des Cayennepfeffers steuern. Für eine mildere Version die Poblanos durch grüne Spitzpaprika und eine kleine milde Chilischote ersetzen.
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