Korianderwurzeln finden
Korianderwurzeln sind häufig in Thai- und Asia-Märkten erhältlich, manchmal noch am frischen Koriander. Kräftige Korianderstiele können ersatzweise verwendet werden; das Aroma wird dann etwas grüner und weniger erdig.
Thailändische Grillmarinade
Eigenständige thailändische Kokosmilchmarinade für dünn geschnittenen Schweinenacken vom direkten Grill. Korianderwurzel, Knoblauch, weißer Pfeffer und geröstete Koriandersaat geben ihr ein warmes, würziges Aroma.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese feuchte Marinade ergibt etwa 350 ml und reicht für 1 kg Schweinenacken in 3–4 mm dünnen Scheiben. Die Kokosmilch verbindet PalmzuckerPalmzucker wird aus dem eingedickten Saft verschiedener Palmen gewonnen., Soja- und Austernsauce mit einer frisch gemörserten Gewürzpaste und eignet sich für die anschließende Zubereitung über direkter mittlerer Grillhitze.
Cremig-flüssig und glänzend, mit süß-salzigem, würzigem Aroma. Die Marinade duftet nach Kokosmilch, Knoblauch und gerösteter Koriandersaat und schmeckt ausgewogen kräftig mit warmer Pfeffernote.
Schritt für Schritt
Korianderwurzeln und Knoblauch schälen beziehungsweise putzen. Zusammen mit den weißen Pfefferkörnern und der gerösteten Koriandersaat in einem Mörser zu einer möglichst feinen Paste zerstoßen.
Daran erkennst du es: Die Paste soll möglichst fein und zusammenhängend sein.
Kokosmilch, Palmzucker, helle SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Austernsauce, süße dunkle Sojasauce und Öl in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. Die Gewürzpaste gründlich einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist weitgehend gelöst und die Marinade ist gleichmäßig vermischt.
Für die vorgesehene Anwendung 1 kg Schweinenacken in 3–4 mm dünne, quer zur Faser geschnittene Streifen mit der Marinade vermengen. Abgedeckt im Kühlschrank 3–8 Stunden marinieren und dabei einmal wenden.
Daran erkennst du es: Die Fleischstreifen sind gleichmäßig mit Marinade bedeckt.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch abgedeckt im Kühlschrank marinieren und Kontaktflächen anschließend gründlich reinigen.
Den Grill für direkte mittlere Hitze auf etwa 180–200 °C vorbereiten. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen. Die Marinade und jede Flüssigkeit, die mit dem rohen Fleisch in Kontakt war, entsorgen; sie nicht als Dip oder Tischsauce verwenden.
Daran erkennst du es: Der Grill ist gleichmäßig auf mittlere direkte Hitze vorgeheizt.
Wichtig: Marinade nach Kontakt mit rohem Fleisch vollständig entsorgen und nicht weiterverwenden.
Die marinierten Schweinenackenstreifen direkt über der Hitze grillen. Dünne Stücke nach etwa 2–3 Minuten wenden und insgesamt etwa 4–6 Minuten grillen, bis sie vollständig durchgegart sind. Bei aufflammendem Fett die Stücke kurz an eine kühlere Stelle des Grills ziehen.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind vollständig durchgegart; austretender Fleischsaft ist nicht mehr roh.
Wichtig: Schweinefleisch vollständig durchgaren und bei aufflammendem Fett kurz aus der direkten Hitze nehmen.
Gut zu wissen
Korianderwurzeln sind häufig in Thai- und Asia-Märkten erhältlich, manchmal noch am frischen Koriander. Kräftige Korianderstiele können ersatzweise verwendet werden; das Aroma wird dann etwas grüner und weniger erdig.
Palmzucker gibt es als Block, Paste oder Granulat im Asia-Markt und in gut sortierten internationalen Lebensmittelgeschäften.
Süße dunkle Sojasauce sorgt für Farbe und milde Süße. Normale dunkle Sojasauce ist herber und salziger und sollte deshalb sparsamer eingesetzt werden.
Das Aroma wird etwas grüner und weniger erdig.
Gründlich waschen, putzen und wie die Korianderwurzeln mit den übrigen Gewürzen mörsern.
Die Süße schmeckt geradliniger und weniger karamellig.
Fein hacken oder direkt abwiegen und in der Kokosmilchbasis verrühren.
Die Marinade wird herber, salziger und weniger süß.
Mit einer kleineren Menge beginnen und die Süße nicht automatisch zusätzlich ausgleichen.
Der Eigengeschmack des Öls bleibt unauffällig.
Direkt in der gleichen Menge verwenden.
Korianderwurzeln und Knoblauch vor dem Mörsern klein schneiden und zu einer möglichst feinen Paste verarbeiten.
Die Marinade durch kurzes Nacharbeiten mit einem Stabmixer oder in einer kleinen Küchenmaschine glätten.
Fleisch abgedeckt im Kühlschrank marinieren und nur zum Vorbereiten beziehungsweise Grillen herausnehmen.
Bei unklarer oder längerer ungekühlter Standzeit die betroffene Marinade und das Fleisch nicht weiterverwenden.
Fleisch vor dem Grillen gut abtropfen lassen und bei Flammen kurz in eine kühlere Stelle ziehen.
Fleisch aus der direkten Hitze nehmen, Flammen abklingen lassen und anschließend bei kontrollierter Hitze fertig grillen.
Marinade nach dem Kontakt mit rohem Fleisch vollständig entsorgen.
Eine gut erhältliche Alternative, wenn keine Korianderwurzeln verfügbar sind.
Eine unkomplizierte Variante mit geradlinigerer Süße.
Die Marinade kann statt Reisöl mit einem neutral schmeckenden Pflanzenöl zubereitet werden.
Die Marinade kann vorab angerührt und bis zur Verwendung abgedeckt gekühlt werden. Das marinierte Fleisch 3–8 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Für die beste Konsistenz und den vorgesehenen Einsatz frisch zubereiten; eine konkrete Gefrier- und Auftauangabe ist nicht belegt.
Häufig gefragt
Die etwa 350 ml Marinade reichen für 1 kg Schweinenacken in 3–4 mm dünnen Scheiben.
Die Fleischstreifen sollten abgedeckt 3–8 Stunden im Kühlschrank marinieren und dabei einmal gewendet werden.
Kräftige Korianderstiele eignen sich als Alternative. Das Aroma wird etwas grüner und weniger erdig.
Nein. Marinade und Flüssigkeit, die mit rohem Fleisch in Kontakt waren, müssen entsorgt werden und dürfen nicht als Dip oder Tischsauce dienen.
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