Granatapfelsaft auswählen
100 % Granatapfelsaft ohne Zucker ist die vorgesehene Grundlage. Er ist meist in gut sortierten Supermärkten sowie in türkischen, persischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Granatapfelsauce
Eine eigenständige, ungesüßte aserbaidschanische Granatapfelsauce aus Granatapfelsaft und feinem Salz, die offen langsam eingekocht und separat zu gegrilltem Fisch oder Kebab serviert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Narşərab ist eine säuerlich-dichte Granatapfelsauce aus Aserbaidschan. Diese Fassung bleibt bewusst ungesüßt und wird nur leicht gesalzen. Durch das langsame offene Einkochen konzentriert sich der Granatapfelsaft, sodass eine klare, fruchtig-säuerliche Sauce zum separat gereichten Grillgut entsteht.
Fruchtig, deutlich säuerlich und konzentriert, mit einer dünn-löffelüberziehenden Konsistenz und einem zurückhaltenden Salzton; ausdrücklich nicht süß.
Schritt für Schritt
Den Granatapfelsaft in den breiten, schweren Topf gießen. Bei mittlerer Hitze erhitzen, bis er deutlich dampft und gerade zu köcheln beginnt.
Daran erkennst du es: Der Saft dampft deutlich und beginnt gerade zu köcheln.
Die Hitze auf niedrig stellen. Den Saft offen bei etwa 90 bis 95 °C einkochen lassen. Nach ungefähr 60 Minuten alle 10 bis 15 Minuten umrühren, damit sich am Topfboden nichts anlegt.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist sichtbar reduziert, aber noch deutlich flüssig.
Den Saft weiter offen einkochen, bis nur noch etwa 350 ml übrig sind und die Flüssigkeit den Löffel dünn überzieht. Das dauert insgesamt ungefähr 2 Stunden und kann je nach Topfbreite und Saft leicht variieren.
Daran erkennst du es: Etwa 350 ml sind übrig und die Sauce überzieht den Löffel dünn.
Das feine Salz in den letzten 5 Minuten der Einkochzeit einrühren. Die Sauce soll konzentriert, klar säuerlich und nicht süß schmecken.
Daran erkennst du es: Das Salz ist vollständig gelöst; die Sauce schmeckt klar säuerlich und nicht süß.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sauce 30 Minuten abkühlen lassen. In ein sauberes Gefäß füllen und vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist vollständig ausgekühlt und abfüllbereit beziehungsweise servierbereit.
Narşərab separat reichen. Pro Portion etwa 1 Esslöffel zu gegrilltem Störkebab, anderem gegrilltem Fisch oder Lammkebab geben. Die Sauce nicht als Marinade verwenden, sondern erst am Tisch über das fertige Grillgut geben.
Gut zu wissen
100 % Granatapfelsaft ohne Zucker ist die vorgesehene Grundlage. Er ist meist in gut sortierten Supermärkten sowie in türkischen, persischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Mehr Auspressarbeit und je nach Sorte unterschiedlich viel Saft; der Säuregrad kann variieren.
Saure Granatäpfel auspressen und die benötigte Saftmenge von etwa 1,5 l bereitstellen. Anschließend wie im Rezept beschrieben einkochen und die Endmenge sowie Konsistenz prüfen.
Nach dem ersten Aufkochen die Hitze niedrig halten und ab etwa der ersten Stunde regelmäßig umrühren.
Die Sauce sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angelegten Bodensatz mitzunehmen. Bei deutlichem Brandgeschmack lässt sie sich nicht vollständig retten.
Gegen Ende die Endmenge und den dünnen Löffelüberzug prüfen, statt ausschließlich nach der Zeit zu arbeiten.
Mit etwas Granatapfelsaft vorsichtig verdünnen und kurz erneut erhitzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Die Sauce erst am Tisch über das fertig gegrillte Grillgut geben.
Häufig gefragt
Narşərab ist eine säuerlich-dichte Granatapfelsauce aus Aserbaidschan. In dieser Rezeptfassung wird sie ungesüßt, leicht gesalzen und offen eingekocht.
Die Sauce wird separat zu gegrilltem Störkebab, anderem gegrilltem Fisch oder Lammkebab gereicht.
Diese Fassung bleibt ausdrücklich ungesüßt und enthält nur feines Salz. Süßende oder stärker gewürzte Varianten werden nicht mit der klaren Grundfassung vermischt.
Nein. Die Sauce wird erst am Tisch über das fertige Grillgut gegeben und nicht als Marinade verwendet.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …