Chile ancho
Getrocknete Chile-ancho-Schoten sind milde bis mittelscharfe Poblano-Chilis mit dunkler Farbe und fruchtiger Tiefe.
Ganzer Grillfisch aus Veracruz
Ein ganzer Sargo wird mit einer würzigen Paste aus Chile anchoGetrockneter Poblano-Chili mit mildem, fruchtigem und leicht süßlichem Aroma., Chile piquínChile piquín ist eine kleine, meist sehr scharfe Chili aus der Art Capsicum annuum., Knoblauch, Essig, Öl und Salz bestrichen, mariniert und direkt über Holzkohle gegrillt. Dazu werden warme Maistortillas serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pescado enchilado ist eine in Tamiahua, Veracruz, belegte Zubereitung mit ganzem Fisch und einer würzigen Chilipaste. Chile ancho bringt fruchtige Tiefe, Chile piquín sorgt für Schärfe, und die direkte Holzkohlehitze röstet Haut und Paste kräftig an.
Die Haut wird kräftig geröstet, während das Fleisch saftig, fest und leicht von der Mittelgräte lösbar bleibt. Die Paste schmeckt fruchtig-würzig, knoblauchig, säuerlich und je nach Chile piquín deutlich scharf.
Schritt für Schritt
Die Chiles anchos längs aufschneiden, Stiele und Kerne entfernen und die Schoten 15 Minuten in heißem Wasser einweichen. Anschließend gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schoten sind weich und lassen sich leicht weiterverarbeiten.
Wichtig: Vorsichtig mit heißem Wasser und den scharfen Chilis umgehen.
Chiles anchos, Chile piquín, Knoblauch, Essig, Wasser, Öl und Salz zu einer glatten, dickflüssigen Paste mixen. Zwei Esslöffel der Paste abnehmen und separat im Kühlschrank aufbewahren; sie wird später nicht mit rohem Fisch in Kontakt kommen.
Daran erkennst du es: Die Paste ist glatt und dickflüssig.
Wichtig: Die zurückgestellte Paste getrennt von rohem Fisch aufbewahren.
Den Fisch innen und außen gründlich trocken tupfen. Auf beiden Seiten jeweils drei schräge, bis zum Fleisch reichende Einschnitte setzen. Den Fisch rundum mit der restlichen Chilipaste bestreichen, dabei auch die Einschnitte und den Bauchraum würzen. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Paste haftet rundum am Fisch und ist in die Einschnitte eingearbeitet.
Wichtig: Den marinierten Fisch abgedeckt und getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln im Kühlschrank aufbewahren.
Etwa 30 Minuten vor dem Grillen den Fisch aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Holzkohlegrill für direkte mittlere bis starke Hitze vorbereiten. Die Glut ist bereit, wenn die Kohlen glühen und eine dünne graue Ascheschicht tragen. Der Grillrost sollte ungefähr 200–220 °C erreichen. Einen gut geölten Grillkorb für Fisch auf den Rost legen.
Daran erkennst du es: Die Kohlen glühen und tragen eine dünne graue Ascheschicht.
Wichtig: Beim Umgang mit Holzkohle, Glut und heißem Grillkorb hitzefeste Hilfsmittel verwenden.
Den marinierten Fisch in den Grillkorb legen und direkt über die Glut setzen. Den Deckel schließen und den Fisch 7 Minuten grillen. Anschließend den Korb vorsichtig wenden und weitere 7 Minuten grillen.
Daran erkennst du es: Die Haut beginnt zu rösten, und die Paste haftet am Fisch.
Wichtig: Den Fischkorb vorsichtig und mit Abstand zur Glut wenden.
Den Fisch danach alle 3 bis 4 Minuten wenden, damit die Paste nicht verbrennt und die Haut gleichmäßig röstet. Je nach Dicke dauert das insgesamt etwa 22 bis 28 Minuten. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, den Grillkorb an den Rand der Glut schieben und dort indirekt fertig garen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gleichmäßig geröstet, ohne dass die Chilipaste stark verbrennt.
Wichtig: Den Fisch nicht an einer Stelle mit stark aufflammender Glut unbeaufsichtigt lassen.
Die dickste Stelle hinter dem Kopf mit einem sauberen Thermometer prüfen. Der Fisch ist verzehrfertig, wenn das Fleisch mindestens 63 °C erreicht hat und sich leicht von der Mittelgräte löst. Den Fisch aus dem Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Mindestens 63 °C und Fleisch, das sich leicht von der Mittelgräte löst.
Wichtig: Für die Temperaturprüfung ein sauberes Thermometer verwenden und den Fisch erst nach erreichter Kerntemperatur servieren.
Die Maistortillas kurz am Rand des Grills erwärmen. Den Fisch mit der beiseitegestellten Chilipaste und den warmen Tortillas servieren.
Gut zu wissen
Getrocknete Chile-ancho-Schoten sind milde bis mittelscharfe Poblano-Chilis mit dunkler Farbe und fruchtiger Tiefe.
Chile piquín ist deutlich schärfer als Chile ancho und gibt der Paste den charakteristischen Schärfekick.
Sargo ist ein festfleischiger Meerbrassenfisch. Falls er nicht erhältlich ist, eignen sich Dorade oder Wolfsbarsch in ähnlicher Größe.
Pasilla schmeckt etwas erdiger und verändert die fruchtige Tiefe der Paste leicht.
Die getrockneten Schoten wie die Chiles anchos vorbereiten, einweichen und anschließend mit den übrigen Pastenzutaten mixen.
Cayenne schärft meist geradliniger und weniger fruchtig als Chile piquín.
Mit einer kleinen Menge beginnen und die Schärfe der Paste vor dem Bestreichen des Fisches prüfen.
Das Fleisch bleibt ähnlich fest und saftig, der Eigengeschmack fällt jedoch etwas anders aus.
Einen Fisch ähnlicher Größe verwenden und den Gargrad weiterhin an Kerntemperatur und Fleischkonsistenz prüfen.
Den Fisch alle 3 bis 4 Minuten wenden und bei zu dunkler Oberfläche an den Rand der Glut schieben.
Den Fisch indirekt fertig garen und stark verbrannte Pastenreste vorsichtig entfernen.
Den Grillkorb gut ölen und die erste Seite zunächst 7 Minuten ungestört grillen.
Festhaftende Stellen vorsichtig mit einer Grillzange lösen und den Fisch im Korb weitergaren.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen und die variable Dicke berücksichtigen.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und mit den warmen Tortillas sowie der zurückgestellten Paste servieren.
Zwei Esslöffel Paste vor dem Marinieren separat abnehmen und sauber aufbewahren.
Häufig gefragt
Ja. Verwende einen ähnlich großen, festen ganzen Fisch wie Dorade oder Wolfsbarsch. Das Fleisch bleibt ähnlich fest und saftig, der Eigengeschmack fällt jedoch etwas anders aus. Prüfe den Gargrad weiterhin an der Kerntemperatur von mindestens 63 °C und daran, dass sich das Fleisch leicht von der Mittelgräte löst.
Die Schärfe stammt vor allem vom Chile piquín. Für eine mildere Paste die Menge vorsichtig reduzieren; als Ersatz eignet sich Cayennepfeffer, der meist geradliniger und weniger fruchtig schärft.
Die dickste Stelle hinter dem Kopf soll mindestens 63 °C erreichen, und das Fleisch soll sich leicht von der Mittelgräte lösen.
Zwei Esslöffel werden vor dem Marinieren abgenommen, damit sie später sauber und ohne Kontakt mit rohem Fisch zum Servieren verwendet werden können.
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