Portobello-Pilze möglichst ganz lassen
Ganze Pilze bleiben auf dem Grill stabiler und lassen sich leichter wenden. Harte Stielenden werden entfernt, der übrige Pilz bleibt intakt.
Nigeria · Suya-Grillgericht
Große Portobello-PilzePortobello-Pilze sind große, ausgewachsene braune Zuchtchampignons mit flachem Hut. werden mit einer würzigen Erdnussmarinade bestrichen, direkt über mittlerer Grillhitze gegart und mit TomatenPfeffrig-scharfes Blattgemüse aus kühlen, fließenden Gewässern und feuchten Kulturstandorten., roten Zwiebeln und Brunnenkresse serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pilz-Suya ist eine pflanzliche Grillvariante nach dem Vorbild des in Nigeria verbreiteten Suya. Die großen Portobello-Pilze nehmen die nussig-scharfe Würzung auf und entwickeln auf dem Grill eine rauchige, kräftig gebräunte Kruste. Das Rezept ist modern und nigerianisch inspiriert, ersetzt aber nicht das traditionelle Fleischgericht.
Saftige, fleischige Pilze mit kräftig gebräunten Rändern und einer nussigen, rauchig-würzigen Kruste. Die Würzung ist warm, pikant und aromatisch; Tomaten, rote Zwiebel und Brunnenkresse sorgen für frische, knackige Gegenspieler.
Schritt für Schritt
Die Portobello-Pilze mit einem Pinsel oder einem leicht feuchten Tuch säubern. Harte Stielenden entfernen, die Pilze aber möglichst ganz lassen, damit sie auf dem Rost stabil bleiben.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind sauber und bleiben möglichst ganz.
Erdnussbutter, gemahlene Erdnüsse, geriebene Zwiebel, Tomatenmark, Erdnussöl, Knoblauch, Paprikapulver, Ingwer, Cayennepfeffer, schwarzen Pfeffer, Piment, Salz und Wasser in einer Schüssel glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist glatt und gleichmäßig vermischt.
Die Pilze rundum mit der Würzmarinade bestreichen. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Grillen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Marinade haftet rundum an den Pilzen.
Den Grill für direkte mittlere Hitze auf etwa 200–220 °C vorheizen. Den Rost säubern und mit den 10 ml Erdnussöl dünn einpinseln. Während der Grill aufheizt, die Tomaten, Zwiebelspalten und Brunnenkresse zum späteren Servieren vorbereiten.
Daran erkennst du es: Der Grill ist auf etwa 200–220 °C vorgeheizt und der Rost dünn geölt.
Wichtig: Beim Einpinseln des heißen Rosts den Pinsel nicht unbeaufsichtigt in der Nähe der Flammen liegen lassen.
Die Pilze mit der Lamellenseite nach unten direkt auf den Rost legen. Den Deckel schließen und 4–5 Minuten grillen, bis die Unterseite gebräunt ist und die Pilze erste Grillspuren zeigen.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist gebräunt und zeigt erste Grillspuren.
Die Pilze wenden und weitere 3–4 Minuten grillen. Anschließend noch einmal drehen oder wenden, bis die Marinade an den Rändern kräftig gebräunt ist und die Pilze weich, saftig und leicht eingesunken sind. Bei aufflammendem Fett die Pilze kurz an den kühleren Rand des Grills ziehen und danach wieder direkt fertig grillen.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist an den Rändern kräftig gebräunt; die Pilze sind weich, saftig und leicht eingesunken.
Wichtig: Beim Wenden auf heiße Grillroste und aufflammendes Fett achten.
Die Pilz-Suya 2 Minuten ruhen lassen. Mit Tomaten- und roten Zwiebelspalten sowie Brunnenkresse servieren.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind leicht abgekühlt und die Marinade sitzt stabil auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Ganze Pilze bleiben auf dem Grill stabiler und lassen sich leichter wenden. Harte Stielenden werden entfernt, der übrige Pilz bleibt intakt.
Erdnussbutter sorgt für eine haftende, cremige Marinade; fein gemahlene geröstete Erdnüsse bringen zusätzlich Textur und ein intensiveres Röstaroma.
Die frischen Zutaten werden erst zum Servieren ergänzt und bleiben dadurch knackig und kontrastreich zur warmen, würzigen Pilzkruste.
Die Marinade bleibt cremig und haftend, schmeckt aber weniger erdnussig.
Die Erdnussbutter im gleichen Gewicht durch ungesüßtes Sonnenblumenkernmus ersetzen und wie beschrieben mit den übrigen Marinadenzutaten verrühren.
Die nussige Röstnote bleibt erhalten, die typische Erdnussnote fällt jedoch weg.
Die Erdnüsse durch fein gemahlene, geröstete und ungesalzene Sonnenblumenkerne ersetzen.
Der pfeffrige, frische Kontrast bleibt ähnlich, wirkt aber etwas kräftiger.
Brunnenkresse unmittelbar vor dem Servieren durch Rucola ersetzen.
Den Grill auf direkte mittlere Hitze von etwa 200–220 °C bringen und bei aufflammendem Fett kurz an den kühleren Rand wechseln.
Verbrannte Stellen vorsichtig abkratzen und die Pilze am kühleren Rand fertig garen; bei stark verbrannter Marinade die betroffene Oberfläche entfernen.
Die Pilze 4–5 Minuten möglichst unberührt grillen und erst wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist.
Gelöste Marinade erneut dünn auftragen und die Pilze mit der Grillzange vorsichtig weitergaren.
Die Pilze gleichmäßig, aber nicht übermäßig dick bestreichen.
Überschüssige, stark dunkle Marinade vorsichtig abnehmen und die Pilze bei etwas geringerer Hitze fertig grillen.
Nach den angegebenen Grillzeiten auf Weichheit, Saftigkeit und leichtes Einsinken achten.
Die Pilze sofort vom Grill nehmen und mit den saftigen Tomaten sowie der Brunnenkresse servieren.
Eine weniger scharfe Variante mit gleicher nussiger Grundwürzung.
Eine deutlich pikante Variante für Liebhaber kräftiger Schärfe.
Die Erdnussbestandteile werden durch Sonnenblumenkernprodukte ersetzt.
Die Qualität der gegrillten Pilze und der Marinadenkruste kann durch Einfrieren leiden.
Häufig gefragt
Die Würzung ist pikant durch Cayennepfeffer und schwarzen Pfeffer. Für eine mildere Variante den Cayennepfeffer reduzieren; für mehr Schärfe vorsichtig erhöhen.
Der Grill wird für direkte mittlere Hitze auf etwa 200–220 °C vorgeheizt.
Große, feste Pilze eignen sich am besten, weil sie auf dem Rost stabil bleiben. Kleinere Pilze benötigen kürzere Grillzeiten und sollten besonders vorsichtig gewendet werden.
Erdnussbutter durch ungesüßtes Sonnenblumenkernmus und gemahlene Erdnüsse durch fein gemahlene, geröstete Sonnenblumenkerne ersetzen.
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