Makrut-Limettenblätter
Makrut-Limettenblätter sind häufig frisch oder tiefgekühlt im Asia-Supermarkt erhältlich. Vor dem Einlegen grob zerreißen, damit ihr zitrisches Aroma besser freigesetzt wird.
Ganzes Fischgericht aus Thailand
Ein ganzer Tilapia wird mit grobem Meersalz, Zitronengras, MakrutAromatische Blätter der Makrut-Limette für südostasiatische Gerichte.-Limettenblättern und Thai-Basilikum gefüllt und indirekt über Holzkohle gegrillt. Dazu werden Nam Jim Seafood, Salat und Gurke serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pla Pao steht in Thailand für ganzen gegrillten Fisch mit einer schützenden Salzschicht und aromatischen Kräutern. In dieser Variante wird ein küchenfertiger Tilapia indirekt über Holzkohle gegart, damit die Haut geschützt bleibt und das Fleisch saftig wird. Die scharf-säuerliche Nam-Jim-Seafood-Sauce ergänzt den milden Fisch.
Der Fisch hat eine trockene, aromatische Salzkruste und zartes, saftiges Fleisch, das sich leicht von der Gräte löst. Zitronengras und Makrut-Limettenblätter geben eine frische, zitrische Duftnote; Nam Jim Seafood schmeckt scharf, säuerlich, salzig und leicht süß.
Schritt für Schritt
Den Fisch bis zur Grillvorbereitung kalt halten. Den Tilapia nicht schuppen, trocken tupfen und die Bauchhöhle kontrollieren. Zitronengras, Makrut-Limettenblätter und Thai-Basilikum locker hineingeben. Die Haut außen leicht mit Wasser befeuchten und das grobe Meersalz rundum andrücken; Schnittflächen und Bauchhöhle nur dünn bedecken.
Wichtig: Rohen Fisch bis zur weiteren Verarbeitung kalt halten und Hände sowie Arbeitsflächen danach gründlich reinigen.
Knoblauch und Thai-Chilis fein zerstoßen oder hacken. Mit Limettensaft, FischsauceSalzige Würzsauce aus fermentiertem Fisch oder Fischextrakten., Palmzucker und Wasser verrühren, bis sich der Zucker löst. Den Koriander unterheben und die Sauce bis zum Servieren kalt stellen.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist weitgehend gelöst und die Sauce gleichmäßig vermischt.
Einen Holzkohlegrill für zwei Zonen vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite verteilen und den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 180–200 °C am Rost einregeln. Den sauberen Rost dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Kohle und dem heißen Rost hitzebeständige Grillhandschuhe verwenden.
Den gesalzenen Fisch auf die kühle Seite des Rosts legen, den Deckel schließen und 15–20 Minuten indirekt grillen. Die Sauce bleibt währenddessen gekühlt.
Daran erkennst du es: Die Salzkruste bleibt möglichst geschlossen und die Haut beginnt fest zu werden.
Wichtig: Den Fisch nicht direkt über die Kohlen legen; austretendes Fett und Salz können Flammen verursachen.
Den Fisch mit zwei breiten Grillwendern vorsichtig wenden, damit die Salzkruste möglichst geschlossen bleibt, und weitere 15–20 Minuten indirekt grillen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch wird undurchsichtig und beginnt, sich leicht von der Gräte zu lösen.
Wichtig: Die Salzkruste und der Fisch sind sehr heiß; beim Wenden Gesicht und Hände vom Dampf fernhalten.
An der dicksten Stelle neben der Mittelgräte die Kerntemperatur prüfen. Der Fisch ist verzehrfertig, wenn mindestens 63 °C erreicht sind und das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht von der Gräte löst. Falls die Temperatur noch nicht erreicht ist, den Fisch in kurzen Abschnitten weitergrillen. Den fertigen Fisch anschließend auf eine saubere Platte legen und 5 Minuten ruhen lassen. Die harte Salzkruste vorsichtig aufbrechen, die Haut abheben und das Fleisch von oben entlang der Gräte auslösen. Die Kräuter aus der Bauchhöhle entfernen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist undurchsichtig, erreicht mindestens 63 °C und löst sich leicht von der Gräte.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn die Kerntemperatur und die beschriebenen Garzeichen erreicht sind.
Das Fischfleisch mit Salatblättern und Gurke auf der Platte oder daneben servieren. Nam Jim Seafood erst beim Essen darübergeben oder zum Dippen reichen.
Gut zu wissen
Makrut-Limettenblätter sind häufig frisch oder tiefgekühlt im Asia-Supermarkt erhältlich. Vor dem Einlegen grob zerreißen, damit ihr zitrisches Aroma besser freigesetzt wird.
Kleine Thai-Chilis können deutlich unterschiedlich scharf sein. Die Menge kann für eine mildere Sauce reduziert werden, ohne die übrigen Zutaten zu verändern.
Fischsauce liefert Salz und Umami in der Nam-Jim-Sauce. Erst nach dem Auflösen des Palmzuckers abschmecken, da sich die Balance dann besser beurteilen lässt.
Das Aroma wird zitrisch und weniger floral.
Die Limettenschale mit den Kräutern in die Bauchhöhle geben und nicht lange vorher abreiben.
Normales Basilikum schmeckt milder und weniger anisartig.
Die Blätter wie im Grundrezept in die Bauchhöhle geben.
Garzeit und Geschmack ändern sich je nach Fischart und Körperform.
Den Ersatzfisch ebenfalls ausgenommen und ungeschuppt verwenden und die Garzeit ausschließlich nach der Kerntemperatur und dem Garzustand beurteilen.
Den Fisch erst unmittelbar vor dem Auflegen befeuchten und mit Salz umhüllen.
Feuchte Stellen vorsichtig trocken tupfen und dort etwas grobes Salz ergänzen, ohne die Kruste unnötig zu verdicken.
Die Kohlen nur auf einer Seite verteilen und den Fisch auf der kühlen Seite garen.
Den Fisch sofort in die indirekte Zone verschieben, den Deckel schließen und die Temperatur weiter kontrollieren.
Zwei breite Wender verwenden und den Fisch vollständig unterstützen.
Abgelöste Salzstücke entfernen und den Fisch vorsichtig indirekt fertig garen.
Palmzucker vollständig lösen und die Sauce vor dem Servieren probieren.
Mit etwas Limettensaft, Wasser oder zusätzlichem Palmzucker ausgleichen.
Eine deutlich schärfere Dip-Sauce für alle, die den Kontrast zum milden Fisch verstärken möchten.
Mehr frische Kräuter in der Bauchhöhle geben dem Fisch ein intensiveres, floral-zitrisches Aroma.
Eine weniger scharfe Version der Nam-Jim-Sauce mit weiterhin säuerlich-salzigem Profil.
Die Nam-Jim-Sauce kann bis zu 24 Stunden im Voraus angerührt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Fisch erst kurz vor dem Grillen salzen und füllen.
Übrig gebliebenes Fischfleisch innerhalb von 2 Stunden nach dem Servieren abkühlen lassen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb eines Tages verbrauchen. Salat, Gurke und Sauce möglichst getrennt lagern.
Fischreste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Verzehr vollständig durcherhitzen.
Das gegarte Fischfleisch und die frischen Beilagen verlieren beim Einfrieren voraussichtlich deutlich an Textur; die Sauce kann sich beim Auftauen trennen.
Häufig gefragt
Die ungeschuppte Haut bleibt unter der Salzkruste besser geschützt. Nach dem Grillen wird die Haut zusammen mit der Salzkruste abgehoben.
Die Kruste schützt vor direkter Hitze und würzt die Oberfläche. Schnittflächen und Bauchhöhle werden deshalb nur dünn bedeckt, und die harte Kruste wird vor dem Essen entfernt.
Für diesen ganzen Fisch ist indirekte Hitze vorgesehen. Direkt über der Kohle würde die Salzkruste eher verbrennen, bevor das dicke Fischfleisch gar ist.
Etwa 1 TL fein abgeriebene Limettenschale kann die Blätter ersetzen. Das Aroma wird dann zitrischer und weniger floral.
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