Fleischige Paprika verwenden
Große, feste Paprika mit glatter Haut lassen sich gut rundum grillen und ergeben nach dem Häuten breite, saftige Streifen.
Gegrilltes Gemüse aus der Provence
Ganze Paprika wird direkt gegrillt, gehäutet, in Streifen geschnitten und mit Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Thymian und RotweinessigRotweinessig ist ein aus Rotwein hergestellter Essig mit kräftiger Säure und fruchtig-herben Noten für Saucen, Salate, Marinaden und Rotkohl. mariniert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Poivrons marinés à la provençale ist eine unkomplizierte provenzalische Paprikazubereitung. Die ganzen Paprika werden über starker direkter Hitze gegrillt, bis die Haut dunkel Blasen wirft. Nach einer kurzen Ruhezeit lässt sich die Haut leicht abziehen; anschließend werden die weichen Streifen in einer aromatischen Marinade gewendet und warm oder abgekühlt serviert.
Die Paprika ist weich und saftig, mit süßem Fruchtfleisch, rauchigen Noten und zartem Biss. Olivenöl sorgt für Fülle, Rotweinessig für frische Säure; Knoblauch, Petersilie und Thymian prägen das provenzalische Aroma.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte, starke Hitze auf etwa 230–250 °C vorheizen. Bei Holzkohle die Paprika direkt über eine kräftige Glut legen; beim Gasgrill alle Brenner auf hohe Stufe stellen. Die Paprika waschen und gut trocknen. Sie bleibt zunächst ganz, damit sie beim Grillen saftig bleibt.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Grillhandschuhe oder eine geeignete Grillzange verwenden.
Die ganzen Paprika auf den Rost legen und 12–18 Minuten grillen. Alle 3–4 Minuten mit der Grillzange wenden, bis die Haut rundum dunkel Blasen wirft und das Fruchtfleisch weich wird. Die Paprika gart dabei direkt über der Hitze.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum dunkel und blasig, das Fruchtfleisch gibt bei leichtem Druck nach.
Wichtig: Die Paprika und der Rost sind sehr heiß; nur mit einer Grillzange wenden.
Die gegrillten Paprika in die hitzefeste Schüssel geben und sofort mit einem Teller oder Deckel abdecken. 10 Minuten ruhen lassen. Der entstehende Dampf löst die Haut, während das Fruchtfleisch weiter weich wird.
Daran erkennst du es: Die Schüssel ist deutlich mit Dampf beschlagen und die Haut lässt sich leicht lösen.
Wichtig: Beim Abnehmen des Deckels das Gesicht nicht direkt über die Schüssel halten; heißer Dampf kann austreten.
Jede Paprika längs öffnen, Stiel, Kerne und die weißen Rippen entfernen. Die dunkle Haut abziehen und das Fruchtfleisch in breite Streifen schneiden. Verbrannte Hautreste vollständig entfernen, das rauchige Aroma der Paprika aber bewahren.
Daran erkennst du es: Die Paprikastreifen sind weich, sauber gehäutet und frei von Stielen, Kernen und weißen Rippen.
Wichtig: Vor dem Schneiden prüfen, dass die Paprika ausreichend abgekühlt und sicher zu handhaben ist.
Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Thymian, Rotweinessig, Salz und Pfeffer in der kleinen Schüssel verrühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist gleichmäßig vermischt und Salz sowie Pfeffer sind verteilt.
Die noch lauwarmen Paprikastreifen vorsichtig unter die Marinade heben. Mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen. Warm oder abgekühlt servieren und vor dem Anrichten einmal behutsam wenden, damit die Marinade gleichmäßig an den Streifen haftet.
Daran erkennst du es: Die Paprikastreifen sind gleichmäßig mit der Marinade überzogen und schmecken aromatisch verbunden.
Gut zu wissen
Große, feste Paprika mit glatter Haut lassen sich gut rundum grillen und ergeben nach dem Häuten breite, saftige Streifen.
Glatte Petersilie und frische Thymianblättchen geben der Marinade ein frisches, kräuterbetontes Aroma.
Rotweinessig bringt Kontrast zur Süße der gegrillten Paprika. Bei besonders süßen Paprika kann die Säure nach der Marinierzeit vorsichtig angepasst werden.
Das Aroma wird weicher und stärker süßlich-anisartig.
Die Petersilie durch die gleiche Menge fein geschnittenes frisches Basilikum ersetzen und erst mit der Marinade vermengen.
Die Marinade schmeckt heller und frischer, mit weniger weiniger Tiefe.
Den Rotweinessig durch Zitronensaft ersetzen und die Säure nach der Marinierzeit abschmecken.
Das Kräuteraroma wird etwas konzentrierter und weniger frisch.
Getrockneten Thymian direkt in die Marinade geben und kurz quellen lassen.
Die Paprika ganz grillen und erst nach dem Ruhen öffnen.
Die Streifen mit etwas zusätzlichem Olivenöl vermengen und länger in der Marinade ziehen lassen.
Alle Seiten direkt über starker Hitze grillen, bis die Haut rundum dunkel Blasen wirft.
Die gehäuteten Streifen kurz weitergrillen, falls einzelne Hautpartien noch fest sitzen.
Lose schwarze Hautreste vollständig abziehen, aber geröstete aromatische Stellen erhalten.
Die Streifen vorsichtig abstreifen oder kurz abspülen und anschließend gut abtropfen lassen; dadurch geht jedoch Aroma verloren.
Die Paprika mindestens 30 Minuten marinieren und vor dem Servieren wenden.
Die Marinierzeit nachholen und anschließend Salz, Pfeffer und Säure prüfen.
Ausschließlich rote Paprika verwenden; sie ergibt eine besonders süße und farbintensive Zubereitung.
Eine mediterrane Abwandlung mit zusätzlichen Oliven und Basilikum.
Die Säure wird reduziert, damit die Süße der gegrillten Paprika stärker hervortritt.
Die Paprika vollständig grillen, häuten und marinieren. Abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen oder vorsichtig erwärmen.
Die marinierte Paprika nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren kurz temperieren und einmal vorsichtig wenden.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen; Reste nach dem Servieren zeitnah kühlen.
Einfrieren ist wegen der weichen, wässrigen Struktur und der Marinade nicht empfehlenswert.
Häufig gefragt
Die direkte Hitze lässt die Haut Blasen werfen und entwickelt ein rauchiges Aroma. Gleichzeitig wird das Fruchtfleisch weich und süß.
Ja. Der Dampf löst die Haut und macht das Häuten deutlich einfacher. Die angegebene Ruhezeit beträgt 10 Minuten.
Ja. Sie schmeckt warm, lauwarm oder abgekühlt und kann nach mindestens 30 Minuten Marinierzeit serviert werden.
Ja. Sie kann bis zu 24 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren temperieren oder vorsichtig erwärmen.
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