Schärfe anpassen
Die Menge von 4–6 frischen Schoten lässt Spielraum für die gewünschte Schärfe. Bird’s-Eye-Chilis sind laut Rezept eine Alternative; sie können etwas weniger fruchtig wirken.
Internationales BBQ mit Portugal-Bezug
Saftige Schweineschulter gart indirekt und langsam auf dem Kugelgrill. Nach dem Zupfen wird das Fleisch mit zurückbehaltener Piri-Piri-Sauce und Fleischsaft gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne BBQ-Variante verbindet langsam gegrillte, gezupfte Schweineschulter mit einer Würzung aus Piri-Piri, Knoblauch, Zitrone und Olivenöl. Der Portugal-Bezug ist eine Inspiration durch diese Würzkombination, kein Anspruch auf ein portugiesisches Original. Plane Zeit zum Marinieren ein und halte die Sauce, die nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommt, bis zum Servieren zurück.
Das Fleisch ist zart und saftig, mit würziger Knoblauchnote, frischer Zitrone und einer je nach Schotenmenge mild bis deutlich scharfen Piri-Piri-Würze.
Schritt für Schritt
Piri-Piri-Schoten und Knoblauch mit Olivenöl, Zitronensaft, Rotweinessig, Paprikapulver, Salz und Pfeffer zu einer groben, flüssigen Würzpaste zerdrücken oder kurz pürieren. 100 ml abnehmen, abdecken und kalt stellen. Diese Portion darf nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommen; sie wird später zum Binden und separat zum Servieren verwendet.
Wichtig: Die zurückbehaltene Sauce vor dem Kontakt mit rohem Fleisch abnehmen und abgedeckt kalt stellen.
Die Schweineschulter trocken tupfen und rundum mit der übrigen Würzpaste einreiben. Lorbeerblätter dazulegen, die Schüssel abdecken und das Fleisch 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Während des Marinierens im Kühlschrank aufbewahren.
Einen Kugelgrill oder Kamado für indirektes Low-and-slow-BBQ auf 120–130 °C einregeln. Die Glut nur auf einer Seite anordnen. Unter dem kühlen Bereich eine Tropfschale mit 150 ml Wasser platzieren.
Die marinierte Schulter über die indirekte Zone legen und den Deckel schließen. 6–8 Stunden grillen, die Grilltemperatur möglichst konstant halten und bei Bedarf vorsichtig Glut nachlegen. Das Fleisch nicht direkt über die Flammen legen. Währenddessen die zurückbehaltene Sauce kalt lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch erreicht laut Rezept 93–96 °C im Kern und lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Das Fleisch während des Garens nicht direkt über die Flammen legen.
Die Schweineschulter vom Grill nehmen, locker abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Lorbeerblätter entfernen. Das Fleisch mit zwei Gabeln oder sauberen Fleischkrallen vollständig in Fasern zupfen und grobe Fettstücke aussortieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich nach dem Ruhen in Fasern zupfen.
80–100 ml der zurückbehaltenen Piri-Piri-Sauce und den aufgefangenen Fleischsaft unter das gezupfte Fleisch mischen. Nur so viel Flüssigkeit zugeben, dass die Fasern saftig gebunden sind und nicht darin schwimmen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist saftig gebunden, aber nicht von Flüssigkeit bedeckt.
Das Pulled Pork heiß als eigenständiges BBQ-Gericht servieren. Übrig gebliebene, nicht mit rohem Fleisch in Kontakt gekommene Piri-Piri-Sauce separat dazugeben.
Wichtig: Nur Sauce servieren, die vor dem Kontakt mit rohem Fleisch zurückbehalten wurde.
Gut zu wissen
Die Menge von 4–6 frischen Schoten lässt Spielraum für die gewünschte Schärfe. Bird’s-Eye-Chilis sind laut Rezept eine Alternative; sie können etwas weniger fruchtig wirken.
Ähnliche Schärfe, möglicherweise etwas weniger fruchtig.
Anstelle der Piri-Piri-Schoten verwenden und wie im Rezept mit den übrigen Zutaten zur Würzpaste verarbeiten.
Die 100 ml vor dem Einreiben abnehmen, abdecken und getrennt kalt stellen.
Die mit rohem Fleisch in Kontakt gekommene Portion nicht als zurückbehaltene Serviersauce verwenden.
Glut nur auf einer Seite anordnen und die Schulter über der gegenüberliegenden indirekten Zone platzieren.
Das Fleisch von der direkten Hitze nehmen und den Grill für indirektes Garen neu einrichten.
Sauce und Fleischsaft schrittweise untermischen und beim saftigen Binden aufhören.
Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen.
Die Schärfe mit weniger Piri-Piri-Schoten zurückhaltender gestalten.
Die Schulter mit der Würzpaste einreiben, abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die für später vorgesehene Sauce vorher abnehmen und getrennt kalt stellen.
Häufig gefragt
Die Schweineschulter mariniert abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank.
Der Grill wird für indirektes Low-and-slow-Garen auf 120–130 °C eingeregelt.
Laut Rezept ist sie fertig, wenn sie 93–96 °C Kerntemperatur erreicht und sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
Bird’s-Eye-Chilis sind eine mögliche Alternative. Sie bringen laut Rezept eine ähnliche Schärfe, können aber etwas weniger fruchtig wirken.
Die abgenommene Portion bleibt getrennt vom rohen Fleisch und kann später zum Binden sowie separat zum Servieren verwendet werden.
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