Räucherholz auswählen
Apfel- oder Kirschholz bringt ein fruchtigeres Raucharoma. Buche ist laut Rezepttext eine gut erhältliche Alternative mit kräftigerem, weniger fruchtigem Rauch.
Internationale BBQ-Zubereitung
Zarte Putenkeulen werden indirekt geräuchert, abgedeckt mit Apfelsaft weich gegart, gezupft und mit einer fruchtig-scharfen Ananas-Chili-BBQ-Sauce vermengt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pulled Turkey aus geräucherten Putenkeulen bringt zarte Geflügelfasern mit deutlicher Fruchtnote auf den Grillteller. Die Zubereitung verbindet indirektes Räuchern mit einer abgedeckten Garphase auf dem Grill und einer selbst gekochten Ananas-Chili-BBQ-Sauce.
Das gezupfte Fleisch ist weich und saftig, mit rauchiger Würze und einer sämigen Sauce. Ananas und Limette bringen fruchtige Säure, brauner Zucker eine runde Süße und Chiliflocken eine anpassbare Schärfe.
Schritt für Schritt
Öl, edelsüßes Paprikapulver, braunen Zucker, Salz, schwarzen Pfeffer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Kreuzkümmel und Chiliflocken zu einer Würzpaste verrühren. Die Putenkeulen rundum damit einreiben und 20 Minuten ruhen lassen.
Einen Kugelgrill, Kamado oder Smoker für indirekte Hitze auf 125 bis 135 °C einregeln. Die Holzstücke nach Herstellerangabe oder direkt auf die Glut geben. Eine Tropfschale unter dem indirekten Bereich platzieren.
Wichtig: Beim Umgang mit Glut, Rauch und heißen Grillteilen hitzefeste Handschuhe verwenden.
Die Putenkeulen mit der Hautseite nach oben auf den Rost legen und bei geschlossenem Deckel räuchern. Nach etwa 2½ bis 3½ Stunden die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen. Sie muss mindestens 74 °C erreichen, bevor die Keulen weiterverarbeitet werden.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C Kerntemperatur an der dicksten Stelle
Wichtig: Die angegebene Kerntemperatur vor der nächsten Garphase kontrollieren.
Die Keulen in die hitzefeste Grillpfanne legen und den Apfelsaft angießen. Die Pfanne dicht mit Alufolie verschließen und zurück in den indirekten Grillbereich stellen. Bei etwa 140 °C weitere 1½ bis 2 Stunden garen, bis das Fleisch 88 bis 90 °C erreicht und sich leicht mit einer Gabel lösen lässt.
Daran erkennst du es: 88 bis 90 °C Kerntemperatur und leicht mit einer Gabel lösbares Fleisch
Wichtig: Beim Öffnen der Folie auf heißen Dampf achten.
Die Pfanne vom Grill nehmen und die Putenkeulen 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Die aufgefangene Garflüssigkeit durch ein Sieb gießen und beiseitestellen.
Wichtig: Pfanne und Flüssigkeit sind sehr heiß; vorsichtig umgießen.
Ananaspüree, Ananassaft, Ketchup, Apfelessig, braunen Zucker, Dijon-Senf, Knoblauch, Paprikapulver, Chiliflocken, Salz, Pfeffer und Limettensaft in einem kleinen Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Die aufgefangene Garflüssigkeit einrühren und die Sauce weitere 5 bis 8 Minuten einkochen, bis sie sämig ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und haftet leicht am Löffel.
Wichtig: Beim Einrühren der heißen Garflüssigkeit vorsichtig vorgehen.
Haut, Knochen und Knorpel von den Putenkeulen entfernen. Das Fleisch mit zwei Gabeln oder sauberen Händen in längliche Fasern zupfen. Die Fasern mit der Ananas-Chili-BBQ-Sauce vermengen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist in längliche Fasern gezupft und gleichmäßig mit Sauce überzogen.
Wichtig: Zum Zupfen mit den Händen nur saubere Hände verwenden und das Fleisch nicht unnötig lange ungekühlt stehen lassen.
Das gezupfte Fleisch zurück in die Grillpfanne geben und bei indirekter Hitze von etwa 140 °C ohne Folie 15 bis 20 Minuten erwärmen. Einmal vorsichtig durchheben, damit die Sauce haftet und das Fleisch gleichmäßig heiß wird.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist gleichmäßig heiß und von sämiger Sauce überzogen.
Wichtig: Vor dem Servieren vollständig durchwärmen.
Gut zu wissen
Apfel- oder Kirschholz bringt ein fruchtigeres Raucharoma. Buche ist laut Rezepttext eine gut erhältliche Alternative mit kräftigerem, weniger fruchtigem Rauch.
Haut und Knochen unterstützen die saftige Garung. Beides wird nach der Ruhephase entfernt, bevor das Fleisch gezupft wird.
Das Salz für den Rub und das Salz für die Sauce bleiben als separate Zutatenmengen erhalten.
Das Raucharoma wird kräftiger und weniger fruchtig als mit Apfel- oder Kirschholz.
Die Apfel- oder Kirschholzstücke in gleicher Stückzahl durch kleine Buchenholzstücke ersetzen und nach Herstellerangabe oder direkt auf die Glut geben.
Nach der Räucherphase mit dem Kernthermometer prüfen und erst ab mindestens 74 °C weiterarbeiten.
Die Keulen zurück auf den indirekten Grill legen und die Kerntemperatur erneut kontrollieren.
Die Pfanne vollständig und dicht mit Alufolie verschließen.
Etwas Garflüssigkeit in die Pfanne geben, erneut dicht verschließen und bis zur angegebenen Zartheit weitergaren.
Die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und für die Sauce aufbewahren.
Die Sauce mit wenig zusätzlicher Flüssigkeit vorsichtig auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Sauce vorsichtig unterheben und das Fleisch nur einmal behutsam durchheben.
Die fruchtige Sauce mit weniger wahrnehmbarer Schärfe zubereiten.
Die Sauce mit deutlich stärkerer Chili-Note würzen.
Häufig gefragt
Apfel- oder Kirschholz passt zum fruchtigen Profil der Sauce. Buche ist laut Rezepttext eine erhältliche Alternative und sorgt für ein kräftigeres, weniger fruchtiges Raucharoma.
Nach der Räucherphase müssen sie mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen. Nach der abgedeckten Garphase sollen sie 88 bis 90 °C erreichen und sich leicht mit einer Gabel lösen lassen.
Nach der 20-minütigen Ruhephase werden Haut, Knochen und Knorpel entfernt. Erst danach wird das Fleisch gezupft.
Ja. Die Chiliflocken in Rub und Sauce können nach Geschmack reduziert oder erhöht werden. Die feste Salzmenge im Rub und die feste Salzmenge in der Sauce bleiben dabei getrennte Zutaten.
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