Rohe Papayapaste
Rohe Papayapaste ist in indischen Lebensmittelgeschäften, größeren Asia-Märkten und gut sortierten Tiefkühl- oder Gewürzabteilungen erhältlich. Sie wird meist als fertige Paste im Glas oder tiefgekühlt angeboten.
Indische Lammkeule vom Drehspieß
Eine ganze, kräftig marinierte indische Lammkeule mit Joghurt, Papaya, KardamomAromatisches Gewürz aus den Samenkapseln verschiedener Ingwergewächse. und Masala, die langsam über indirekter Grillhitze am Drehspieß gegart und anschließend in Scheiben serviert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Raan Musallam ist eine festliche indische Zubereitung aus einer ganzen, würzig marinierten Lammkeule. In dieser Ausführung bleibt die Keule ungeteilt, wird sicher am Drehspieß befestigt und langsam über indirekter Hitze gegart. Zwei Marinaden sorgen für Würze und Zartheit: zuerst eine saure, salzige Ingwer-Knoblauch-Mischung mit Papaya, danach eine dicke Joghurt-Masala-Marinade. Nach dem Ruhen wird das Fleisch quer zur Faser aufgeschnitten und mit dem aufgefangenen Bratensaft serviert.
Außen dunkelrot, würzig und leicht glänzend, innen saftig und aromatisch. Die Lammkeule schmeckt warm nach Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander und Garam Masala, mit milder bis mittlerer Chiliwürze, rauchigen Anklängen vom Grill und einer leicht säuerlichen Joghurt-Masala-Note.
Schritt für Schritt
Die Lammkeule trocken tupfen. Lose Haut und sehr dicke Fettstellen vorsichtig entfernen, eine dünne Fettschicht aber belassen. Das Fleisch rundherum in Abständen von etwa 3 cm 1 bis 2 cm tief einschneiden. Nicht bis zum Knochen durchschneiden.
Ingwer, Knoblauch, Zitronensaft, 18 g Salz und Papayapaste verrühren. Die Mischung gründlich in die Einschnitte und auf die gesamte Lammkeule massieren. Abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Die rohe Lammkeule ausschließlich gekühlt marinieren.
Das KichererbsenmehlKichererbsenmehl wird aus gemahlenen getrockneten Kichererbsen hergestellt und verleiht Speisen ein mild-nussiges Aroma. in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, bis es leicht nussig duftet. Dabei ständig rühren, damit es nicht bräunt. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Leicht nussiger Duft, ohne deutliche Bräunung
Joghurt, Senföl, Kashmiri-ChilipulverRotes Chilipulver aus Kashmiri-Chilis, das vor allem Farbe und eine meist milde bis moderate Schärfe beitragen kann., Koriander, Kreuzkümmel, Garam Masala, grünen und schwarzen Kardamom, Muskatblüte, Kurkuma, geröstetes Kichererbsenmehl, 12 g Salz und schwarzen Pfeffer verrühren. 20 g vom geschmolzenen Ghee unterarbeiten.
Daran erkennst du es: Eine dicke, streichfähige Marinade ohne trockene Mehlklumpen
Die zweite Marinade dick auf der Lammkeule verteilen und besonders gründlich in die Einschnitte drücken. Die Keule abdecken und 10 bis 18 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Keule ist vollständig mit einer dicken Marinadenschicht bedeckt
Wichtig: Rohe, marinierte Lammkeule bis zum Grillen gekühlt halten.
Die Lammkeule 45 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Den Drehspieß nach der Geräteanleitung vorbereiten. Die Keule längs durch die dickste Fleischpartie auf den Spieß führen, beide Spießgabeln fest in das Fleisch drücken und die Keule zusätzlich mit Küchengarn an der Spießstange sichern. Das Fleisch muss mittig sitzen und darf beim Drehen weder Rost noch Deckel berühren. Die freie Drehung prüfen, bevor der Motor eingeschaltet wird; Motor und Spieß müssen für das Gewicht zugelassen sein.
Daran erkennst du es: Die Keule sitzt mittig und dreht frei, ohne Rost oder Deckel zu berühren
Wichtig: Nur einen für das Gewicht zugelassenen Motor und Drehspieß verwenden.
Den Grill für indirekte mittlere Hitze auf 160 bis 170 °C vorheizen. Beim Gasgrill die äußeren Brenner einschalten und den Bereich unter der Lammkeule frei lassen. Beim Holzkohlegrill die Glut seitlich verteilen. Eine Tropfschale unter dem Fleisch platzieren und 250 ml Wasser hineingeben.
Wichtig: Die Tropfschale stabil aufstellen und genügend Abstand zu offenen Flammen halten.
Den Drehspieß einsetzen, den Deckel schließen und die Lammkeule rotieren lassen. Die Temperatur im Grill möglichst stabil zwischen 160 und 170 °C halten. Nach den ersten 30 Minuten mit etwas geschmolzenem Ghee bestreichen und anschließend etwa alle 25 Minuten wiederholen. Tropfendes Fett darf nicht in offene Flammen gelangen; bei Aufflammen die Hitze reduzieren und die Kohlen zurückschieben.
Daran erkennst du es: Gleichmäßige Bräunung und stetige freie Rotation
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Hitze reduzieren und die Kohlen zurückschieben.
Nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten erstmals die Kerntemperatur prüfen. Das Thermometer an der dicksten Stelle einführen, ohne den Knochen zu berühren. Die Lammkeule ist fertig, wenn sie 78 bis 80 °C erreicht hat. Je nach Gewicht, Form und Grill kann das insgesamt 2½ bis 3½ Stunden dauern.
Daran erkennst du es: 78 bis 80 °C Kerntemperatur
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle kontrollieren, nicht nur nach der Oberflächenfarbe entscheiden.
Den Motor ausschalten, die Spießgabeln mit hitzefesten Handschuhen lösen und die Lammkeule vorsichtig vom Spieß nehmen. Auf ein Brett legen, locker abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist locker abgedeckt und die Keule lässt sich sicher tranchieren
Wichtig: Spieß, Gabeln und Fleisch sind unmittelbar nach dem Grillen sehr heiß.
Das Küchengarn entfernen und die Lammkeule quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit dem aufgefangenen Bratensaft aus der Tropfschale servieren.
Daran erkennst du es: Gleichmäßige Scheiben quer zur Faser
Gut zu wissen
Rohe Papayapaste ist in indischen Lebensmittelgeschäften, größeren Asia-Märkten und gut sortierten Tiefkühl- oder Gewürzabteilungen erhältlich. Sie wird meist als fertige Paste im Glas oder tiefgekühlt angeboten.
Kashmiri-Chilipulver sorgt für eine kräftige rote Farbe und milde bis mittlere Schärfe. Es ist häufig in indischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Gewürzshops erhältlich.
Schwarzer Kardamom bringt eine rauchig-würzige Note ein, Muskatblüte wirkt warm und blumig. Beide Gewürze sind häufig in indischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften zu finden.
Das kurze Rösten in der trockenen Pfanne verstärkt das nussige Aroma. Das Mehl soll dabei nicht bräunen und muss vor dem Einrühren vollständig abkühlen.
Der Geschmack wird deutlich kräftiger und weniger blumig als mit Muskatblüte.
Falls Muskatblüte nicht erhältlich ist, kann gemahlene Muskatnuss als geschmacklich deutlich kräftigere Notlösung verwendet werden. Vorsichtig dosieren.
Die Keule durch die dickste Fleischpartie führen, mittig ausrichten, beide Gabeln fest eindrücken und die freie Drehung vor dem Einschalten prüfen.
Motor ausschalten, die Keule mit Hitzeschutz neu ausrichten und die Befestigung prüfen.
Die Grilltemperatur zwischen 160 und 170 °C halten und indirekt grillen.
Hitze reduzieren, die Keule aus der direkten Flammenzone bringen und den Deckel schließen.
Bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten unter ständigem Rühren rösten und nur auf Duft achten.
Verbranntes Mehl nicht verwenden, sondern eine neue kleine Menge rösten.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle kontrollieren und die Keule 20 Minuten ruhen lassen.
Sehr dünn quer zur Faser schneiden und mit dem aufgefangenen Bratensaft servieren.
Eine Tropfschale unter dem Fleisch platzieren und die Temperatur stabil halten.
Hitze reduzieren und die Kohlen zurückschieben, bis die Flammen nachlassen.
Die Lammkeule kann nach der ersten Marinade mit der zweiten Marinade bestrichen und bis zu 18 Stunden abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Grillen 45 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen.
Häufig gefragt
Raan Musallam ist eine festliche indische Zubereitung aus einer ganzen, kräftig gewürzten und marinierten Lammkeule. In diesem Rezept wird sie auf dem Drehspieß über indirekter Grillhitze gegart.
Dieses Rezept ist ausdrücklich für den Grill-Drehspieß ausgearbeitet. Die beschriebene Rezeptidentität bleibt bei Raan Musallam, während der Drehspieß die ausgeführte Garmethode vorgibt.
Die erste Marinade mit Ingwer, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Papayapaste würzt die Einschnitte. Die zweite Marinade bringt Joghurt, Gewürze, Kichererbsenmehl und Ghee als dicke Masala-Hülle auf die Keule.
Nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten erstmals messen. Die Anleitung nennt 78 bis 80 °C an der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, als Garziel. Je nach Gewicht, Form und Grill dauert das insgesamt etwa 2½ bis 3½ Stunden.
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