Gleichmäßige Form
Die ausgelöste Hochrippe wird zu einem gleichmäßigen Zylinder gebunden, damit sie auf dem Drehspieß ausgewogen sitzt und möglichst gleichmäßig gart.
Internationaler Drehspieß-Braten
Eine ausgelöste Rinderhochrippe wird gebunden, mit Salz, Pfeffer und einer feuchten Kräuter-Senf-Paste gewürzt und über indirekter Hitze am horizontalen Drehspieß gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rinderhochrippe am Drehspieß verbindet gleichmäßiges Rotieren mit einer kräftigen Kräuterkruste. Der gebundene Braten bleibt während des Garens stabil auf dem Spieß, während Zwiebel und Wasser in der Auffangschale den Bratensaft auffangen. Nach der Ruhezeit wird das Fleisch in dicke Scheiben geschnitten und mit dem aufgefangenen Saft serviert.
Außen entsteht eine dunkle, würzige Kruste mit Senf-, Knoblauch- und Kräuternoten. Innen bleibt die Rinderhochrippe saftig und kräftig aromatisch; der aufgefangene Bratensaft ergänzt die dichten, herzhaften Fleischscheiben.
Schritt für Schritt
Die Rinderhochrippe mit Küchenpapier trocken tupfen. Lose Fett- und Bindegewebestücke entfernen, die geschlossene Fettschicht aber nicht vollständig wegschneiden. Das Fleisch mit Küchengarn in Abständen von etwa 4 cm zu einem gleichmäßigen Zylinder binden.
Daran erkennst du es: Der Braten ist gleichmäßig geformt und sicher zusammengebunden.
Salz und Pfeffer mischen und die Rinderhochrippe rundum damit einreiben. Das Fleisch abgedeckt oder in einer großen Schale auf einem Rost im Kühlschrank 8 bis 12 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Würzung haftet rundum am Fleisch; die Würzruhe beträgt 8 bis 12 Stunden.
Wichtig: Das Fleisch während der Würzruhe durchgehend gekühlt halten.
Den Grill etwa 45 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Olivenöl, Knoblauch, Dijon-Senf, Rosmarin und Thymian in einer Mischschale zu einer Paste verrühren und den Braten rundum damit bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Paste bedeckt die Oberfläche gleichmäßig.
Den Grill für indirekte Hitze auf 180 bis 200 °C vorheizen. Beim Gasgrill die mittleren Brenner ausschalten und die äußeren Brenner so einstellen, dass die Temperatur stabil bleibt. Beim Holzkohlegrill die Glut in zwei seitlichen Zonen verteilen und die Mitte freilassen. Die Auffangschale mit Zwiebel und Wasser unter der späteren Bratenposition platzieren.
Daran erkennst du es: Die Grilltemperatur bleibt im Bereich von 180 bis 200 °C stabil.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Glut und heißen Grillteilen geeignete Hitzeschutzhandschuhe verwenden.
Den leeren Drehspieß einsetzen und prüfen, ob er frei und ohne Anschlagen läuft. Die Rinderhochrippe exakt mittig auf den Spieß schieben, mit beiden Gabeln festhalten und die Schrauben nach Geräteanleitung sichern. Das Fleisch muss ausgewogen sitzen und darf beim Drehen weder Deckel noch Grillfläche berühren.
Daran erkennst du es: Der Braten sitzt mittig, ausgewogen und dreht frei.
Wichtig: Spieß, Gabeln und Schrauben können heiß werden; nur mit geeigneten Hitzeschutzhandschuhen anfassen.
Den Spieß in den Motor einsetzen, den Motor einschalten und den Braten bei geschlossenem Deckel über der Auffangschale rotieren lassen. Die Temperatur zwischen 180 und 200 °C halten. Falls die Flüssigkeit in der Schale vollständig verdampft, vorsichtig etwas heißes Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Der Braten dreht gleichmäßig; die Grilltemperatur bleibt im angegebenen Bereich.
Wichtig: Heißes Wasser nur vorsichtig und mit Abstand zur heißen Auffangschale nachgießen.
Nach etwa 90 Minuten erstmals die Kerntemperatur prüfen. Das Thermometer durch die Seite in die dickste Stelle stecken, ohne Spieß, Fett oder Bindegewebe zu berühren. Den Braten weiterdrehen lassen, bis mindestens 63 °C erreicht sind. Bei 2,8 kg dauert das meist etwa 2 bis 2½ Stunden; die Kerntemperatur ist entscheidend, nicht die Zeitangabe.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt an der dicksten Stelle mindestens 63 °C an.
Wichtig: Die Kerntemperatur vor dem Entnehmen sorgfältig prüfen.
Den Motor ausschalten, den heißen Spieß vorsichtig entnehmen und die Rinderhochrippe vom Spieß nehmen. Locker mit Aluminiumfolie bedecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit von 20 Minuten ist abgeschlossen.
Wichtig: Spieß und Gabeln sind unmittelbar nach dem Garen sehr heiß.
Küchengarn entfernen und den Braten in etwa 1 bis 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Bratensaft aus der Auffangschale durch ein feines Sieb in ein Kännchen gießen und zu den Scheiben servieren.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind gleichmäßig geschnitten und der Bratensaft ist von groben Bestandteilen getrennt.
Wichtig: Den heißen Bratensaft vorsichtig durch das Sieb gießen.
Gut zu wissen
Die ausgelöste Hochrippe wird zu einem gleichmäßigen Zylinder gebunden, damit sie auf dem Drehspieß ausgewogen sitzt und möglichst gleichmäßig gart.
Senf, Öl, Knoblauch und frische Kräuter bilden eine haftende Paste für die aromatische Oberfläche des Bratens.
Salz und Pfeffer werden vor der Paste aufgetragen und erhalten eine Würzruhe von 8 bis 12 Stunden.
In Abständen von etwa 4 cm binden und den Schwerpunkt vor dem Einsetzen prüfen.
Falls möglich, den Spieß vorsichtig anhalten und die Befestigung neu ausrichten.
Indirekte Hitze vor dem Einsetzen einrichten und den Deckel möglichst geschlossen halten.
Brenner oder Glut vorsichtig nachregeln und die Kerntemperatur statt der Zeitangabe als Maßstab verwenden.
Die Auffangschale regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig heißes Wasser nachgießen.
Bei angebranntem Inhalt den Bratensaft nicht verwenden; den Braten weitergaren und die Temperatur kontrollieren.
Den Braten nach dem Abnehmen locker abdecken und vollständig ruhen lassen.
Die ausgetretenen Säfte auffangen und beim Servieren über die Scheiben geben.
Der Grundcharakter bleibt erhalten, die Kräuternoten werden durch eine stärkere Verwendung der bereits vorgesehenen frischen Kräuter betont.
Der Braten wird auf einem Holzkohlegrill mit seitlich angeordneten Glutzonen gegart.
Die Rinderhochrippe kann nach dem trockenen Würzen abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank ruhen. Die Kräuter-Senf-Paste erst vor dem Garen auftragen.
Häufig gefragt
Verwende für dieses Rezept die ausgelöste, gleichmäßig geformte Rinderhochrippe. Binde sie mit Küchengarn zu einem gleichmäßigen Zylinder, damit sie ausgewogen auf dem Drehspieß sitzt und gleichmäßig gart.
Nach etwa 90 Minuten erstmals durch die Seite in die dickste Stelle messen. Spieß, Fett und Bindegewebe dürfen die Messung nicht verfälschen.
Nach der 20-minütigen Ruhezeit den Braten in etwa 1 bis 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
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