Bohnensorte
Cannellini sind als bevorzugte Sorte angegeben. Entscheidend sind getrocknete weiße Bohnen; je nach Sorte und Alter kann die Weichwerdung unterschiedlich lange dauern.
Warme Bohnenbeilage aus Marokko
Sämig geschmorte weiße Bohnen in würziger Tomatensauce mit Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und frischen Kräutern. Die vegetarische Beilage wird aus getrockneten Bohnen zubereitet und passt besonders gut zu gegrilltem Fleisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Loubia ist eine warme, vegetarische Bohnenbeilage mit kräftiger Tomatensauce. Die getrockneten weißen Bohnen werden zunächst eingeweicht und vorgekocht, bevor sie mit aromatischen Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen, Tomaten und frischen Kräutern sämig geschmort werden.
Die Bohnen sind weich, aber noch formstabil, und werden von einer sämigen, würzigen Tomatensauce überzogen. Zwiebel und Knoblauch geben eine herzhafte Basis, Kreuzkümmel und Ingwer prägen das warme Gewürzprofil, während Petersilie und Koriander für einen frischen Abschluss sorgen.
Schritt für Schritt
Die getrockneten weißen Bohnen in die große Schüssel geben, mit 1.500 ml kaltem Wasser bedecken und 8–12 Stunden quellen lassen. Anschließend die Bohnen im Sieb abgießen und gründlich abspülen. Diese Anleitung ist für trockene Bohnen ausgelegt; Bohnen aus der Dose benötigen einen anderen Garweg und werden hier nicht verwendet.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und sichtbar aufgequollen.
Wichtig: Nach dem Einweichen das Wasser abgießen und die Bohnen gründlich abspülen.
Die abgespülten Bohnen mit 2.000 ml frischem Wasser in den schweren Topf geben. Aufkochen, den entstehenden Schaum abschöpfen und die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren. Die Bohnen bei leicht geöffnetem Deckel 60–75 Minuten sanft köcheln lassen. Falls sie nicht mehr von Wasser bedeckt sind, etwas heißes Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, aber noch formstabil und nicht mehlig zerfallen.
Wichtig: Getrocknete Bohnen vollständig weich kochen und nicht nur einweichen.
Etwa 400 ml Kochwasser mit dem Messbecher auffangen. Die Bohnen im Sieb abgießen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind abgegossen und das Kochwasser steht für die Sauce bereit.
Das Olivenöl im schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebeln 7–8 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten. Paprikapulver, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer und Tomatenmark einrühren und 1 Minute rösten, ohne die Gewürze dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, der Knoblauch duftet und die Gewürze sind angeröstet, aber nicht dunkel.
Die gehackten Tomaten, 250 ml des aufgefangenen Kochwassers und das Salz einrühren. Die Sauce offen köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und verbindet sich sichtbar mit dem Tomatenmark.
Die vorgekochten Bohnen vorsichtig unterheben. Das restliche aufgefangene Kochwasser nach und nach zugießen und alles bei niedriger Hitze weitere 20–25 Minuten offen schmoren lassen. Nur gelegentlich behutsam umrühren, damit die Bohnen ganz bleiben. Die fertige Sauce soll sämig sein und die Bohnen überziehen, aber nicht trocken wirken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, überzieht die Bohnen und wirkt nicht trocken; die Bohnen bleiben weitgehend ganz.
PetersilieFrische Blätter und zarte Stängel der Korianderpflanze als Küchenkraut. und Koriander unterheben. Die Loubia 5 Minuten neben der Herdplatte ruhen lassen und anschließend warm als Beilage zu gegrilltem Fleisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sind gleichmäßig verteilt und die Sauce haftet an den Bohnen.
Gut zu wissen
Cannellini sind als bevorzugte Sorte angegeben. Entscheidend sind getrocknete weiße Bohnen; je nach Sorte und Alter kann die Weichwerdung unterschiedlich lange dauern.
Das stärkehaltige Kochwasser bindet die Tomatensauce und wird deshalb teilweise aufgefangen, bevor die Bohnen abgegossen werden.
Petersilie und Koriander werden erst nach dem Schmoren untergehoben, damit ihre frischen Aromen erhalten bleiben.
Die Textur und Garzeit können je nach Sorte etwas variieren.
In gleicher Ausgangsmenge verwenden und die Bohnen nach dem Einweichen so lange vorkochen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.
Das Gericht schmeckt weniger zitronig-frisch und weniger charakteristisch nach Koriander.
Das Koriandergrün durch die entsprechende Menge fein gehackte glatte Petersilie ersetzen und diese wie vorgesehen am Ende unterheben.
Die Bohnen vollständig quellen lassen und vor dem Schmoren prüfen, ob sie weich, aber noch formstabil sind.
Die Bohnen mit zusätzlichem heißem Wasser weiter sanft köcheln lassen, bis sie weich sind, und erst danach in der Sauce fertigstellen.
Bei niedriger Hitze schmoren und nur gelegentlich behutsam unterheben.
Nicht weiter rühren und die Sauce bei niedriger Hitze nur noch vorsichtig eindicken lassen.
Das Kochwasser nach und nach zugießen und die Sauce offen köcheln lassen.
Die Loubia einige Minuten länger offen bei niedriger bis mittlerer Hitze schmoren lassen.
Die Gewürze nur etwa 1 Minute rösten und darauf achten, dass sie nicht dunkel werden.
Falls noch keine Tomaten zugegeben wurden, die aromatische Basis in einen sauberen Topf geben und mit frischem Öl, Tomaten und etwas Kochwasser neu ansetzen.
Ein kleiner Teil der fertig gegarten Bohnen wird zerdrückt und wieder unter die Sauce gehoben, damit sie stärker bindet.
Die Beilage wird mit etwas mehr aufgefangenem Kochwasser fließender zubereitet.
Die Loubia kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet werden. Nach dem Schmoren rasch abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren langsam erwärmen. Bei Bedarf mit etwas Wasser oder Kochwasser auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Die abgekühlte Loubia innerhalb von 2 Stunden in einen verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren vollständig durchwärmen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen; Reste nach dem Erwärmen nicht wiederholt abkühlen und aufwärmen.
Die vollständig abgekühlte Loubia portionsweise in gefriergeeignete Behälter geben, etwas Platz für die Ausdehnung lassen und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im Topf erwärmen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben und vorsichtig umrühren.
Die Bohnen können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden; die Sauce bleibt in der Regel gut geeignet zum Aufwärmen.
Häufig gefragt
Diese Rezeptfassung ist auf getrocknete Bohnen ausgelegt. Bohnen aus der Dose benötigen keinen Einweich- und Vorkochschritt und würden deshalb einen anderen Garweg sowie eine angepasste Flüssigkeitsmenge erfordern.
Die Sauce soll die Bohnen überziehen und sämig wirken, aber nicht trocken sein. Das aufgefangene Kochwasser nach und nach zugeben und die Menge an die gewünschte Konsistenz anpassen.
Nein. Die Bohnen werden vollständig im schweren Topf gegart. Die Grillrolle besteht in dieser Rezeptfassung darin, dass Loubia warm als Beilage zu gegrilltem Fleisch serviert wird.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …