Größe der Sardinen
Die angegebene Grillzeit bezieht sich auf küchenfertige Sardinen mittlerer Größe. Besonders große Fische können je Seite bis zu 1 Minute länger benötigen.
Fischgericht aus Baja California
Ganze Sardinen werden kurz mit Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft und Chilipulver mariniert und direkt über heißer Holzkohle gegrillt. Dazu kommen frische Tomatenscheiben und Zitronenspalten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sardinen a la parrilla sind eine unkomplizierte mexikanische Grillvariante aus Baja California. Die küchenfertigen Fische werden nur kurz aromatisiert und anschließend direkt über kräftiger Holzkohle gegrillt, sodass die Haut RöstaromenRöstaromen sind kräftige, durch Bräunung beim Erhitzen entstehende Geruchs- und Geschmackseindrücke. entwickelt und das Fleisch saftig bleibt.
Die Sardinen duften rauchig und zitronig, ihre Haut ist kräftig geröstet und leicht knusprig. Das Fleisch bleibt zart, saftig und würzig; Petersilie sorgt für frische Kräuternoten, während Chili eine milde bis deutliche Schärfe beisteuert.
Schritt für Schritt
Heize den HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. vor. Verteile die glühende Holzkohle so, dass eine gleichmäßig heiße, direkte Grillzone entsteht. Der Grillrost muss sauber und heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Holzkohle glüht und der Grillrost ist vollständig heiß.
Wichtig: Beim Umgang mit glühender Holzkohle hitzebeständige Grillhandschuhe verwenden und den Grill standsicher aufstellen.
Tupfe die ausgenommenen und entschuppten Sardinen gründlich trocken. Verrühre Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chilipulver in einer flachen Schale.
Lege die Sardinen in die MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. und wende sie vorsichtig, bis sie rundum benetzt sind. Lasse sie 10 Minuten im Kühlschrank ziehen und nimm sie erst kurz vor dem Grillen heraus.
Wichtig: Die marinierten Sardinen bis kurz vor dem Grillen gekühlt halten.
Öle den heißen Rost dünn ein. Lege die Sardinen direkt über die GlutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. und grille sie etwa 2 Minuten, ohne sie zu bewegen. Wende sie vorsichtig mit einer Grillzange oder einem breiten Fischwender und grille die zweite Seite weitere 2 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und die Sardinen lassen sich vorsichtig vom Rost lösen.
Wichtig: Beim Wenden vorsichtig arbeiten, damit die zarten Sardinen nicht zerfallen.
Prüfe die dickste Sardine. Das Fleisch soll undurchsichtig sein und sich leicht vom Rückgrat lösen. Für eine sichere Verzehrreife sollte die dickste Stelle mindestens 63 °C erreichen. Sind die Sardinen besonders groß, grille sie je Seite bis zu 1 Minute länger.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist undurchsichtig, löst sich leicht vom Rückgrat und erreicht an der dicksten Stelle mindestens 63 °C.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn das Fleisch vollständig undurchsichtig ist und die dickste Stelle die angegebene Kerntemperatur erreicht hat.
Richte die Sardinen sofort mit den Tomatenscheiben und Zitronenspalten an. Die Tomaten und Zitronen werden hier frisch serviert und nicht mitgegrillt.
Gut zu wissen
Die angegebene Grillzeit bezieht sich auf küchenfertige Sardinen mittlerer Größe. Besonders große Fische können je Seite bis zu 1 Minute länger benötigen.
Zitronensaft wird für die Marinade verwendet; die Zitronenspalten kommen erst beim Anrichten frisch auf den Teller.
Das Aroma wird deutlich zitrischer und kräftiger.
Petersilie im gleichen Mengenverhältnis durch fein gehacktes Koriandergrün ersetzen.
Die Säure wirkt etwas pointierter und aromatischer.
Zitronensaft durch frisch gepressten Limettensaft ersetzen und Limettenspalten zum Servieren verwenden.
Sardinen vor dem Marinieren trocken tupfen und den Rost vollständig vorheizen.
Die Sardinen nicht gewaltsam lösen; kurz weitergrillen, bis sich die Haut leichter vom Rost hebt.
Die erste Seite etwa 2 Minuten möglichst ungestört grillen und erst wenden, wenn sich die Haut lösen lässt.
Mit einem breiten Fischwender vorsichtig unter den Fisch fahren und beschädigte Stellen beim Anrichten nach unten legen.
Die dickste Sardine früh prüfen und die Grillzeit an Größe und Hitze anpassen.
Die Marinierzeit kurz halten und die Sardinen bis zum Grillen gekühlt lagern.
Die Sardinen erhalten eine deutlich kräftigere Schärfe, während die übrige Zubereitung unverändert bleibt.
Koriandergrün ersetzt die Petersilie und verleiht der Marinade eine stärker zitrische Kräuternote.
Sardinen können vorbereitet und die Marinade kann angerührt werden. Die Fische erst etwa 10 Minuten vor dem Grillen marinieren und bis dahin gekühlt halten.
Gegrillte Sardinen rasch abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Fisch nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren der fertig gegrillten Sardinen wird wegen möglicher Qualitätsverluste bei Haut und zartem Fleisch nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich küchenfertige ganze Sardinen, die ausgenommen und entschuppt sind. Besonders große Sardinen können etwas länger brauchen.
Eine trockene Oberfläche nimmt die Marinade besser auf und bräunt auf dem heißen Rost zuverlässiger.
Mit 2 g Chilipulver erhalten sie eine leichte bis mittlere Schärfe. Die Menge kann für eine mildere oder schärfere Variante angepasst werden.
Die Sardinen werden im Rezept mit frischen Tomatenscheiben und Zitronenspalten serviert. Weitere Beilagen können nach Wunsch ergänzt werden.
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