Timur
Timur ist ein nepalesischer Bergpfeffer mit zitroniger Würze und leicht prickelnder Schärfe. Er ist in nepalesischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Gewürzshops erhältlich.
Nepalesische Grill-Chutney
Eigenständige scharfe nepalesische Chili-Chutney-Sauce mit getrockneten roten Chilis, Knoblauch, Ingwer, Koriander und Timur. Sie wird als würzige Begleitung zu frisch gegrilltem Sekuwa und anderen kräftig gewürzten Fleischspießen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sekuwa ko Chutney verbindet die fruchtige Schärfe eingeweichter roter Chilis mit Knoblauch, Ingwer, Koriander und der zitronig-prickelnden Würze von Timur. Zitronensaft sorgt für klare Säure, während Senföl eine markante herzhafte Tiefe beiträgt. Die Sauce wird nicht als Marinade oder Glasur verwendet, sondern als eigenständiger Würzbegleiter neben frisch gegrilltem Sekuwa gereicht.
Die Sauce ist dickflüssig und leicht körnig, mit kräftiger roter Farbe. Sie schmeckt scharf, würzig und zitronisch, mit warmen Röstaromen und einer markanten, leicht prickelnden Timur-Note.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Chilischoten in die Schüssel geben, mit 120 ml heißem Wasser übergießen und 20 Minuten einweichen. Anschließend 3 EL Einweichwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Chilischoten sind weich und biegsam.
Kreuzkümmelsamen und Timur in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute rösten, bis sie aromatisch duften. Nicht dunkel werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Gewürze duften deutlich aromatisch, zeigen aber keine dunkle Röstfarbe.
Chilischoten, Knoblauch, Ingwer, Koriander, die gerösteten Gewürze, das feste Salz und den festen Zitronensaft in den Mixer geben. Mit 3 EL Einweichwasser zu einer groben Paste pürieren.
Daran erkennst du es: Eine zusammenhängende, grobe Paste ist entstanden.
Das Senföl langsam einlaufen lassen und weiter mixen, bis eine dickflüssige, leicht körnige Chutney-Sauce entsteht. Falls sie zu fest ist, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist dickflüssig, verbunden und noch leicht körnig.
Die Sauce in die Servierschüssel geben und 20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Zitronensaft abschmecken und bei Bedarf etwas Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Aromen wirken ausbalanciert und die gewünschte Konsistenz ist erreicht.
Gut zu wissen
Timur ist ein nepalesischer Bergpfeffer mit zitroniger Würze und leicht prickelnder Schärfe. Er ist in nepalesischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Gewürzshops erhältlich.
Food-Grade-Senföl verleiht der Sauce eine markante, herzhafte Senfnote. Es ist in indischen, nepalesischen und anderen südasiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Die Sauce bleibt zitronig und leicht prickelnd, schmeckt aber etwas anders als mit Timur.
Den Timur im gleichen Mengenmaß durch grob zerstoßenen Szechuanpfeffer ersetzen.
Die Sauce wird milder und verliert die charakteristische herzhafte Senfnote.
Das Senföl im gleichen Volumen durch mildes Rapsöl ersetzen und ebenso langsam einarbeiten.
Nur etwa 1 Minute rösten und die Gewürze vom Herd nehmen, sobald sie aromatisch duften.
Die verbrannten Gewürze nicht verwenden und eine neue kleine Menge vorsichtig rösten.
Wasser nur esslöffelweise einarbeiten und die Konsistenz nach jedem Mixvorgang prüfen.
Die Sauce kurz stehen lassen und anschließend mit etwas zusätzlichem Koriander oder Chili nachwürzen, ohne weiteres Wasser zuzugeben.
Milde bis mittelscharfe getrocknete Chilis verwenden und die Sauce nach der Ziehzeit abschmecken.
Mit etwas zusätzlichem Zitronensaft und Wasser vorsichtig ausgleichen.
Häufig gefragt
Timur ist ein nepalesischer Bergpfeffer mit zitroniger Würze und leicht prickelnder Schärfe. Er ist in nepalesischen oder südasiatischen Lebensmittelgeschäften und in gut sortierten Gewürzshops erhältlich.
Szechuanpfeffer eignet sich als Ersatz. Er bringt ebenfalls eine zitronige, prickelnde Würze mit, schmeckt aber etwas anders.
Mildes Rapsöl funktioniert als Ersatz. Die Sauce wird dadurch weniger charakteristisch, weil die markante herzhafte Senfnote fehlt.
Die Sauce wird als eigenständiger Würzbegleiter neben frisch gegrilltem Sekuwa und anderen kräftig gewürzten Fleischspießen gereicht.
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