Sojasauce auswählen
Sojasauce bringt Salz und Umami in die Glasur. Für eine glutenfreie Variante eine entsprechend deklarierte glutenfreie Sojasauce verwenden.
Gegrillter Süßkartoffel-Begleiter
Vorgegarte Süßkartoffelspalten werden direkt gegrillt und mehrfach mit einer würzigen Sesam-Limetten-Glasur bestrichen. Erdnüsse, Sesam, Chili und Frühlingszwiebeln sorgen für Biss, Schärfe und Frische.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sesam-Limetten-Süßkartoffelspalten verbinden die karamellisierte Süße der Knolle mit SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Ingwer und frischer Limette. Durch kurzes Vorgaren bleiben die Spalten innen zart, während sie auf dem heißen Grill deutliche Röstspuren entwickeln. Die Glasur wird während des Grillens wiederholt aufgetragen und zum Schluss noch einmal frisch untergehoben.
Außen geröstet und stellenweise karamellisiert, innen weich und saftig. Die Glasur schmeckt würzig, leicht süß, limettig und ingwerfrisch; Erdnüsse und Sesam bringen nussigen Biss, während Chili für eine variable Schärfe sorgt.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte mittlere bis mittelstarke Hitze auf etwa 210 °C vorheizen. Die Süßkartoffeln gründlich waschen und längs in etwa 2,5 cm breite Spalten schneiden.
Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Grill vorsichtig arbeiten.
Wasser und Salz in einem großen Topf aufkochen. Die Süßkartoffelspalten hineingeben und 8 bis 10 Minuten knapp garen. Sie sollen weich genug sein, dass ein Messer eindringt, aber noch stabil bleiben. Abgießen und 5 Minuten ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Das Messer dringt ein, die Spalten bleiben jedoch formstabil.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf achten.
Für die Glasur neutrales Öl, Sesamöl, Ingwer, Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft und Ahornsirup verrühren. Die Chilischote halbieren, entkernen und fein hacken. Die Hälfte unter die Glasur rühren. Drei Esslöffel Glasur zum späteren Servieren beiseitestellen.
Die vorgegarten Süßkartoffelspalten mit dem neutralen Öl bestreichen. Auf den sauberen, heißen Grillrost legen und direkt grillen. Die Spalten alle 3 bis 4 Minuten wenden, bis sie auf mehreren Seiten deutliche Grillspuren haben und insgesamt etwa 10 bis 12 Minuten gegrillt wurden.
Daran erkennst du es: Mehrere Seiten zeigen deutliche Grillspuren, die Spalten bleiben stabil und sind innen weich.
Wichtig: Die Grillzange nicht auf einer verschmutzten oder rohen Arbeitsfläche ablegen.
In den letzten 2 bis 3 Minuten die Spalten wiederholt mit der nicht zurückbehaltenen Glasur bestreichen und vorsichtig wenden. Dabei aufpassen, dass die Glasur nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet an den Spalten, ohne dunkel zu verbrennen.
Wichtig: Beim Bestreichen Abstand zur heißen Grillfläche halten.
Die Süßkartoffeln vom Grill nehmen und mit der zurückbehaltenen Glasur vermengen. Sesam, Erdnüsse, Frühlingszwiebeln und die übrige gehackte Chili darüberstreuen. Sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Süßkartoffeln sind warm, weich und gleichmäßig mit Glasur überzogen.
Gut zu wissen
Sojasauce bringt Salz und Umami in die Glasur. Für eine glutenfreie Variante eine entsprechend deklarierte glutenfreie Sojasauce verwenden.
Die Schärfe hängt stark von Sorte und Größe der Chilischote ab. Für eine mildere Glasur Kerne und helle Innenhäute vollständig entfernen oder nur einen Teil der Chili verwenden.
Erdnüsse und Sesam erst am Ende aufstreuen, damit sie ihren Biss behalten und nicht auf dem Grill verbrennen.
Ähnlich würzig und umami-reich; je nach Produkt etwas kräftiger oder salziger.
Die Sojasauce im gleichen Volumen durch Tamari ersetzen und die Glasur vor dem Auftragen abschmecken.
Säure und Frische bleiben erhalten, das Aroma wird etwas weniger tropisch.
Frisch gepressten Zitronensaft im gleichen Volumen verwenden.
Die Glasur bleibt süß und glänzend, mit etwas neutralerem Aroma.
Agavendicksaft im gleichen Volumen einrühren.
Milder, buttriger und etwas weniger erdnussig.
Grob gehackte geröstete Cashewkerne im gleichen Gewicht verwenden.
Nur knapp vorgaren und vom Herd nehmen, sobald ein Messer eindringt, die Spalten aber noch stabil bleiben.
Sehr vorsichtig mit einer breiten Zange wenden und die Spalten auf einer Grillplatte statt direkt auf dem Rost fertig garen.
Die Glasur erst in den letzten 2 bis 3 Minuten dünn auftragen und die Spalten häufig beobachten.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die zurückbehaltene Glasur erst nach dem Grillen verwenden.
Glasur vor dem Auftragen abschmecken und Limette, Erdnüsse, Sesam sowie Frühlingszwiebeln erst zum Schluss ergänzen.
Mit etwas zurückbehaltener Glasur und zusätzlichem Limettensaft nachwürzen.
Eine aromatische, kaum scharfe Variante für Kinder oder empfindliche Esser.
Mehr Säure und Schärfe für eine deutlich lebendigere Glasur.
Eine Variante ohne Sesam, bei der die nussige Komponente von den Erdnüssen getragen wird.
Die Süßkartoffeln bis zum Ende des Vorgarens vorbereiten, abgießen und vollständig ausdampfen lassen. Glasur und Toppings separat aufbewahren und die Spalten erst kurz vor dem Servieren grillen.
Reste nach dem Abkühlen luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Glasur und Toppings möglichst getrennt lagern, damit die Erdnüsse und der Sesam knusprig bleiben.
Nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren wird wegen der voraussichtlich weicheren Textur der gegarten Süßkartoffeln und der nachlassenden Frische der Glasur nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Der Grill sollte für direkte mittlere bis mittelstarke Hitze auf etwa 210 °C vorgeheizt werden.
Das kurze Vorgaren macht die Spalten innen zart und verkürzt die Zeit auf dem Grill. Sie sollten weich genug zum Einstechen, aber noch stabil bleiben.
Die Glasur erst in den letzten 2 bis 3 Minuten dünn und wiederholt auftragen. Ahornsirup und Sojasauce können bei direkter Hitze schnell dunkel werden.
Für eine mildere Variante Kerne und Innenhäute der Chilischote entfernen oder nur einen Teil der Chili verwenden. Für mehr Schärfe die gesamte gehackte Schote einsetzen.
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