Joghurt in der Marinade
Vollfetter, ungesüßter Naturjoghurt bildet die cremige Basis der Marinade und passt zum säuerlichen Zitronensaft.
Hähnchenspieße, libanesische Art
Marinierte libanesische Hähnchenspieße mit Joghurt, Zitrone, Knoblauch und Tomatenmark, direkt über mittelhoher Grillhitze gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Shish Tawook, auch Shish Taouk, besteht aus zarten Hähnchenstücken, die in einer würzigen Joghurt-Zitronen-Marinade ruhen und anschließend auf Spießen gegrillt werden. Diese libanesische Fassung verbindet Knoblauch, Tomatenmark und milde Gewürze mit goldbraunen Rändern und kräftigem Röstaroma. Serviert wird das Hähnchen heiß mit Fladenbrot und eingelegtem Gemüse.
Außen entstehen goldbraune, leicht geröstete Stellen, während das Hähnchen innen saftig und zart bleibt. Die Marinade schmeckt würzig, knoblauchbetont und mild säuerlich; Zimt und Ingwer geben eine warme, zurückhaltende Tiefe.
Schritt für Schritt
Holzspieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen. Metallspieße müssen nicht vorbereitet werden.
Das Hähnchen trocken tupfen und in gleich große Würfel von etwa 3–4 cm schneiden. Die Zwiebel schälen, vierteln und in einzelne Schichten teilen.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Tomatenmark, Paprika, Zimt, Oregano, Ingwer, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel glatt verrühren.
Die Hähnchenwürfel in die Marinade geben und gründlich vermengen, bis jedes Stück bedeckt ist. Die Schüssel abdecken und das Hähnchen 4–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Wegen des Zitronensafts nicht mehrere Tage marinieren.
Wichtig: Das marinierte Hähnchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Den Grill für direkte mittelhohe Hitze vorbereiten und den Rost auf etwa 230–250 °C vorheizen. Eine kühlere Zone bereithalten, damit die Spieße bei zu schneller Bräunung umgesetzt werden können.
Hähnchen und Zwiebelstücke abwechselnd auf die Spieße stecken. Zwischen den Stücken kleine Abstände lassen, damit die Hitze alle Seiten erreicht. Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit sie nicht in die Glut tropft.
Die Spieße über direkter Hitze insgesamt 12–15 Minuten grillen und alle 3–4 Minuten wenden. Bei zu starker Bräunung in die kühlere Zone wechseln und dort fertig garen. Das Hähnchen ist fertig, wenn es an der dicksten Stelle mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht.
Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle mindestens 74 °C Kerntemperatur; außen goldbraun und vollständig durchgegart.
Wichtig: Rohes Geflügel nicht nur nach der Außenfarbe beurteilen; die dickste Stelle prüfen.
Die Spieße 3 Minuten ruhen lassen und heiß mit Fladenbrot und eingelegtem Gemüse servieren.
Gut zu wissen
Vollfetter, ungesüßter Naturjoghurt bildet die cremige Basis der Marinade und passt zum säuerlichen Zitronensaft.
Holzspieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen; Metallspieße benötigen diesen Schritt nicht.
Würfel von etwa 3–4 cm sorgen dafür, dass die Hähnchenstücke möglichst gleichzeitig gar werden.
Kein Einweichen nötig; Metall kann die Hitze stärker leiten.
Die Metallspieße direkt verwenden und beim Wenden eine Grillzange benutzen.
Das Fleisch bleibt meist saftiger, benötigt aber je nach Würfelgröße möglicherweise etwas länger.
In gleich große Stücke schneiden und bis zur vollständigen Durchgarung grillen.
Die Marinade kann etwas weniger cremig und milder im Geschmack sein.
Einen ungesüßten, möglichst neutralen pflanzlichen Joghurt verwenden und die übrigen Zutaten unverändert lassen.
Hähnchen in möglichst gleich große Würfel von etwa 3–4 cm schneiden.
Die Spieße bei zu schneller Bräunung in die kühlere Zone umsetzen und dort fertig garen.
Zwischen Hähnchen- und Zwiebelstücken kleine Abstände lassen.
Die Spieße vorsichtig auseinanderziehen oder die Stücke auf zusätzliche Spieße verteilen.
Den Grill auf etwa 230–250 °C am Rost vorheizen, regelmäßig wenden und eine kühlere Zone bereithalten.
Die Spieße in die kühlere Zone umsetzen und bis zur vollständigen Durchgarung weitergaren.
Die Marinierzeit auf 4–12 Stunden begrenzen.
Die überschüssige Marinade abstreifen und das Hähnchen direkt grillen; die Textur lässt sich nicht vollständig zurücksetzen.
Eine kräftigere Knoblauchnote für Liebhaber einer intensiveren Marinade.
Hähnchenoberschenkel ohne Haut und Knochen ersetzen die Brust und ergeben meist eine saftigere Textur.
Eine pflanzliche Joghurtalternative ersetzt den Naturjoghurt; das Hähnchen bleibt dabei die Grundlage des Rezepts.
Das Hähnchen kann bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Spieße kurz vor dem Grillen bestücken.
Übrig gebliebene gegarte Spieße vollständig abkühlen lassen, innerhalb von zwei Stunden in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Reste vor dem Servieren vollständig durcherhitzen und nicht wiederholt abkühlen und erwärmen.
Häufig gefragt
Das Hähnchen sollte 4–12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Wegen des Zitronensafts nicht mehrere Tage marinieren.
Ja. Holzspieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen. Metallspieße müssen nicht vorbereitet werden.
Der Grillrost wird auf etwa 230–250 °C bei direkter mittelhoher Hitze vorgeheizt.
Das Hähnchen ist fertig, wenn es an der dicksten Stelle mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht hat.
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