Worcestershiresauce prüfen
Worcestershiresauce kann je nach Produkt Fischbestandteile enthalten. Für eine fischfreie Zubereitung die Zutatenliste des verwendeten Produkts prüfen.
Braai-Hähnchen aus Südafrika
Knochenhaltige Hähnchenviertel werden über direkter Glut angeröstet, indirekt fertig gegart und zum Schluss mehrfach mit einer süß-scharfen Glasur aus Ingwer, Knoblauch, Chili, Honig, Ketchup, WorcestershiresauceDunkle, würzige Würzsauce mit komplexem herzhaftem, säuerlichem und leicht süßlichem Aroma. und BrandySpirituose aus Weinbrand oder verwandten Destillaten, häufig im Glas oder zum Aromatisieren verwendet. bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese südafrikanische Braai-Variante verbindet saftige Hähnchenviertel mit einer glänzenden, klebrigen Glasur. Nach dem direkten Anrösten garen die Stücke bei geschlossenem Deckel indirekt weiter, bevor die Glasur in den letzten Minuten Schicht für Schicht aufgetragen wird.
Saftiges Hähnchen mit gerösteter Haut, glänzender und klebriger Glasur, süßem Auftakt, warmer Ingwer- und Knoblauchnote sowie einer deutlich, aber ausgewogen scharfen Chilinote.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenviertel mit Küchenpapier trocken tupfen. An den dicksten Stellen jeweils zwei tiefe Einschnitte bis nahe an den Knochen setzen. So gart das Fleisch gleichmäßiger und die Glasur haftet besser.
Daran erkennst du es: Die Haut ist trocken und die Einschnitte reichen tief bis nahe an den Knochen.
Wichtig: Rohes Hähnchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Das Olivenöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Ingwer, Knoblauch und Chili darin etwa 90 Sekunden andünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Aromaten duften deutlich, bleiben aber hell und zeigen keine braunen Stellen.
Ketchup, Worcestershiresauce, Brandy, Rotweinessig, Honig, Zitronensaft, Paprikapulver, Salz und Pfeffer einrühren. Die Mischung aufkochen und anschließend 8–10 Minuten sanft einkochen lassen, bis sie leicht dicklich ist. Etwa 100 ml Glasur in eine saubere Schale füllen und für das spätere Bestreichen beiseitestellen. Die übrige Glasur 5 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht eingedickt und haftet dünn am Löffel.
Wichtig: Die Glasur vor dem Kontakt mit dem gegarten Hähnchen abkühlen lassen und dafür eine saubere Schale verwenden.
Einen Grill mit Deckel für indirektes Grillen vorbereiten. Die Kohlen auf eine Seite schieben und eine mittlere bis niedrige, gleichmäßige Glut herstellen. Bei einem Kugelgrill sind etwa 180 °C unter dem Deckel passend. Der Rost muss sauber und gut geölt sein.
Daran erkennst du es: Eine direkte und eine räumlich getrennte indirekte Grillzone sind eingerichtet.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Glut, Grillrost und Deckel hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Die Hähnchenviertel rundum mit der abgekühlten Glasur bestreichen. Zuerst mit der Hautseite nach unten über der direkten Glut grillen, etwa 2–3 Minuten pro Seite, bis deutliche Grillspuren entstanden sind. Bleibt die Haut zu dunkel, die Stücke sofort in den indirekten Bereich legen.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren sind sichtbar, die Haut ist aber noch nicht verbrannt.
Wichtig: Rohes Hähnchen nicht mit demselben Pinsel oder Besteck berühren, das später für die fertige Glasur verwendet wird.
Die Hähnchenviertel mit der Hautseite nach oben in den indirekten Bereich legen. Den Deckel schließen und 25–30 Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Die Temperatur der Glut so nachregeln, dass die Haut nicht verbrennt und das Fleisch langsam bis zum Knochen durchgart.
Daran erkennst du es: Das Fleisch gart sichtbar bis an den Knochen weiter, ohne dass die Haut verbrennt.
Wichtig: Die Hähnchenviertel nicht aus der indirekten Zone nehmen, bevor der Garzustand abschließend geprüft wurde.
In den letzten 10–15 Minuten die beiseitegestellte Glasur auf die Haut pinseln. Einmal wenden und die zweite Seite ebenfalls bestreichen. Das Hähnchen ist fertig, wenn es an der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 74 °C erreicht und der austretende Fleischsaft klar ist.
Daran erkennst du es: Die Glasur glänzt und haftet, die dickste Stelle erreicht mindestens 74 °C und der Fleischsaft tritt klar aus.
Wichtig: Geflügel erst vom Grill nehmen, wenn die Kerntemperatur an der dicksten Stelle mindestens 74 °C erreicht hat.
Die Hähnchenviertel vom Grill nehmen und 10 Minuten locker ruhen lassen. Heiß servieren; die klebrige Glasur sollte glänzen, aber nicht verbrannt schmecken.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist glänzend und klebrig, ohne verbrannte Bitterkeit.
Wichtig: Gegartes Hähnchen nicht mit Utensilien oder Tellern für rohes Geflügel in Kontakt bringen.
Gut zu wissen
Worcestershiresauce kann je nach Produkt Fischbestandteile enthalten. Für eine fischfreie Zubereitung die Zutatenliste des verwendeten Produkts prüfen.
Die Schärfe hängt stark von Sorte und Größe der Chilischote ab. Eine milde rote Chili ergibt eine ausgewogenere Glasur, eine schärfere Sorte verstärkt den pikanten Charakter.
Der Brandy wird mit den übrigen Glasurzutaten aufgekocht und eingekocht. Dadurch verbindet er sich mit der Sauce und die Glasur erhält zusätzliche aromatische Tiefe.
Das geräucherte Paprikapulver unterstützt die rauchigen Grillaromen, ersetzt aber keine tatsächliche Rauchbehandlung des Hähnchens.
Die Glasur wird fruchtiger und alkoholfrei, mit etwas weniger aromatischer Tiefe.
Den Brandy durch dieselbe Menge Apfelsaft ersetzen und die Glasur wie beschrieben einkochen.
Die Glasur bleibt süß und glänzend, schmeckt aber etwas karamelliger und weniger blumig.
Den Honig durch dieselbe Menge Ahornsirup ersetzen und beim Einkochen aufmerksam rühren.
Die herzhafte Würze bleibt erhalten, der Geschmack kann je nach Produkt etwas milder oder süßer ausfallen.
Eine ausdrücklich fischfreie vegane Alternative verwenden und die Menge unverändert einsetzen.
Das Hähnchen nur kurz direkt anrösten, anschließend indirekt garen und die Glasur dünn in den letzten 10–15 Minuten auftragen.
Verbrannte Haut vorsichtig entfernen und das Hähnchen in der indirekten Zone fertig garen; stark verbrannte Glasur nicht weiterverwenden.
Indirekt bei etwa 180 °C weitergaren und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen.
Die Stücke zurück in die indirekte Zone legen und weitergaren, bis mindestens 74 °C erreicht sind.
Bei zu dunkler Haut sofort in die indirekte Zone wechseln und die Glut nachregeln.
Die Hähnchenviertel in der indirekten Zone fertig garen und erst spät erneut dünn glasieren.
Die Glasur 8–10 Minuten sanft einkochen, bis sie leicht dicklich ist, und mehrere dünne Schichten auftragen.
Die restliche Glasur kurz weiter einkochen und in einer weiteren dünnen Schicht auftragen, solange das Hähnchen noch gart.
Eine weniger scharfe Version mit zurückhaltender Chiliwürze.
Die Glasur wird ohne Brandy zubereitet und erhält eine fruchtigere Note.
Eine Variante für Personen, die Worcestershiresauce mit Fischbestandteilen vermeiden möchten.
Die Glasur kann bis zu 12 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Bestreichen wieder auf eine streichfähige Konsistenz bringen. Das rohe Hähnchen erst kurz vor dem Grillen mit der Glasur bestreichen.
Gegarte Hähnchenviertel innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
Reste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren wird wegen der möglichen Qualitätsverluste der klebrigen Glasur nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Die direkte Zone sorgt für Grillspuren und Röstaromen. In der indirekten Zone kann das Fleisch anschließend langsamer bis zum Knochen garen, ohne dass die süße Glasur zu schnell verbrennt.
Die Hähnchenviertel werden zunächst mit abgekühlter Glasur bestrichen. Die zurückgestellte saubere Glasur wird in den letzten 10–15 Minuten während des indirekten Garens in dünnen Schichten aufgetragen.
Die Schärfe hängt vor allem von der verwendeten roten Chilischote ab. Eine milde Sorte ergibt eine ausgewogene Süße mit leichter Schärfe, eine schärfere Sorte macht die Glasur deutlich pikant.
Die dickste Stelle sollte ohne Knochenkontakt mindestens 74 °C erreichen. Zusätzlich soll der austretende Fleischsaft klar sein.
Ja. Für eine alkoholfreie Variante kann der Brandy durch dieselbe Menge Apfelsaft ersetzt werden. Die Glasur wird dadurch fruchtiger und etwas weniger tief im Aroma.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …