Erdnuss-Satay-Sauce

Internationaler Grilldip

Sämige Erdnuss-Satay-Sauce mit gerösteten Erdnüssen, Kokosmilch, Tamarinde, GalgantAromatisches Rhizom aus der Ingwerfamilie, besonders wichtig in Südostasien. und Zitronengras – als eigenständiger Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen.

Zum Rezept
Erdnuss-Satay-Sauce für Grillspieße
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge ca. 500 ml, 6–8 Portionen als Dip
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche, Saucen
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Sanftes Köcheln, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Anrösten der Gewürzpaste vertieft die Aromen und macht Schalotten und Knoblauch runder.
  • Kokosmilch verbindet die würzige Paste mit Tamarinde, Palmzucker und Sojasauce zu einer ausgewogenen Sauce.
  • Grob gemahlene Erdnüsse sorgen für sämige Bindung und behalten zugleich etwas Biss.
  • Tamarinde, Palmzucker und Sojasauce verbinden Säure, Süße und salzige Würze.

Diese Erdnuss-Satay-Sauce verbindet geröstete Nüsse, cremige Kokosmilch, Tamarindensäure und milde Schärfe. Eine aromatische Gewürzpaste aus Chili, Schalotten, Knoblauch, Galgant und Zitronengras wird zunächst angeröstet und anschließend mit Kokosmilch, Tamarinde und Erdnüssen zu einem dickflüssigen Dip gekocht. Sie schmeckt warm oder zimmerwarm zu gegrillten Satay- und Sate-Spießen.

Die Sauce ist dickflüssig und sämig, läuft aber noch gut vom Löffel. Sie duftet intensiv nach gerösteten Gewürzen und Zitronengras, schmeckt nussig, cremig, leicht süß-säuerlich und je nach Chilischärfe mild bis pikant.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Chilischoten einweichen

    Die getrockneten Chilischoten mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Abgießen, die Stiele entfernen und die Schoten grob zerkleinern.

    10 Minuten

    Wichtig: Beim Abgießen und Zerkleinern heiß eingeweichter Chilischoten vorsichtig arbeiten und Augen nicht berühren.

  2. Erdnüsse mahlen

    Die Erdnüsse in einem Mixer oder Mörser grob mahlen. Sie sollen nicht zu einer glatten Paste werden, damit die Sauce später etwas Struktur behält.

    Daran erkennst du es: Die Erdnüsse sind grob zerkleinert und noch leicht stückig.

    • Nicht zu lange mixen, sonst wird die Mischung zu glatt und ölig.
  3. Gewürzpaste herstellen

    Chilischoten, Schalotten, Knoblauch, Galgant und Zitronengras mit 30 ml vom abgemessenen Wasser zu einer dicken Gewürzpaste pürieren.

    Daran erkennst du es: Eine dicke, überwiegend zusammenhängende Gewürzpaste ist entstanden.

    • Bei Bedarf die Zutaten zwischendurch vom Mixergefäß lösen, damit eine gleichmäßige Paste entsteht.
  4. Gewürzpaste anrösten

    Das Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Gewürzpaste hineingeben und 5 Minuten unter Rühren anrösten, bis sie intensiv duftet und die Schalotten weich sind.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Paste duftet intensiv, ist leicht angeröstet und die Schalotten sind weich.

    • Regelmäßig rühren, damit die Paste am Topfboden nicht anbrennt.
  5. Sauce köcheln lassen

    Kokosmilch, das übrige Wasser, PalmzuckerPalmzucker wird aus dem eingedickten Saft verschiedener Palmen gewonnen., TamarindenpasteTamarindenpaste ist eine süßsäuerliche Würzpaste aus dem Fruchtmark der Tamarinde., Sojasauce und Salz einrühren. Die Sauce aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 8 Minuten sanft köcheln lassen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind vollständig verbunden und die Sauce ist leicht eingedickt.

    • Während des Köchelns gelegentlich umrühren, damit Palmzucker und Paste nicht am Boden ansetzen.
  6. Erdnüsse einarbeiten

    Die gemahlenen Erdnüsse einrühren und die Sauce weitere 5–7 Minuten offen köcheln lassen. Dabei regelmäßig rühren, bis sie sämig ist und einen Löffel leicht überzieht. Falls sie zu dick wird, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, überzieht einen Löffel leicht und läuft noch langsam vom Löffel.

    • Die Sauce dickt beim Abkühlen weiter leicht nach.
  7. Servieren

    Die Erdnuss-Satay-Sauce warm oder zimmerwarm als eigenständigen Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen servieren. Die Sauce soll dickflüssig sein, aber noch gut vom Löffel laufen.

    Daran erkennst du es: Die Sauce hat eine dickflüssige, gut löffelbare Konsistenz.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Konsistenz prüfen: Die Sauce soll sämig und dickflüssig sein, aber noch gut vom Löffel laufen. Beim Abkühlen wird sie etwas fester; bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen.
  • Paste aufmerksam rühren: Die Gewürzpaste regelmäßig rühren, weil sie durch den geringen Flüssigkeitsanteil schnell am Topfboden ansetzen kann.
  • Warm oder zimmerwarm servieren: Die Sauce kann warm oder zimmerwarm als eigenständiger Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen gereicht werden.

Zutatenwissen

Galgant finden und ersetzen

Frischer Galgant ist in Asia-Märkten und gut sortierten internationalen Gemüseabteilungen erhältlich. Ingwer ist eine mögliche Alternative, schmeckt aber schärfer und weniger zitronig.

Tamarindenpaste finden und ersetzen

Tamarindenpaste steht meist im Asia-Markt bei den Würzpasten oder im internationalen Regal größerer Supermärkte. Limettensaft kann sie ersetzen, macht die Sauce jedoch frischer und weniger rund.

Palmzucker finden und ersetzen

Palmzucker ist häufig als fester Block oder in kleinen Stücken im Asia-Markt erhältlich. Brauner Zucker funktioniert ebenfalls, bringt aber etwas weniger karamellige Tiefe.

Sinnvolle Alternativen

Ingwer

Die Sauce wird schärfer und weniger zitronig-aromatisch.

Galgant durch Ingwer ersetzen und die Gewürzpaste wie beschrieben zubereiten.

Limettensaft

Die Sauce schmeckt frischer und weniger rund.

Tamarindenpaste durch Limettensaft ersetzen und die Säure am Ende abschmecken.

Brauner Zucker

Die karamellige Tiefe fällt etwas geringer aus.

Palmzucker durch braunen Zucker ersetzen und vollständig in der Sauce auflösen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sauce wird völlig glatt und verliert ihre leichte Struktur.

Die Erdnüsse nur grob mahlen und den Mixer früh stoppen.

Falls noch vorhanden, einige zusätzliche grob gehackte Erdnüsse einrühren.

Die Gewürzpaste schmeckt bitter oder haftet am Topfboden.

Bei mittlerer Hitze arbeiten und während der gesamten Röstzeit regelmäßig rühren.

Eine angebrannte Paste nicht vom Topfboden lösen; mit einer nicht angebrannten Portion neu beginnen.

Die Sauce ist nach dem Köcheln zu fest und läuft nicht mehr vom Löffel.

Die Konsistenz gegen Ende regelmäßig prüfen und die Sauce nicht unnötig länger köcheln lassen.

Esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die Sauce schmeckt unausgewogen süß, sauer oder salzig.

Die Sauce nach dem Köcheln probieren und die Balance vor dem Servieren prüfen.

Mit etwas Wasser verdünnen und anschließend vorsichtig mit den vorhandenen Würzkomponenten ausgleichen.

Varianten

Mildere Satay-Sauce

Eine mildere Version mit weniger Schärfe für empfindliche Gäste.

Schärfere Satay-Sauce

Eine pikante Version mit stärkerer Chili-Note.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrillten Satay-Spießen: Die Sauce warm oder zimmerwarm als eigenständigen Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen servieren.
  • Als Dip auf dem Grillbuffet: Die Sauce in einer Schale anrichten und als nussigen, würzig-säuerlichen Begleiter zu gegrillten Spießen reichen.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Keine belegte Anleitung zum Einfrieren vorhanden.

Allergene und Nährwerte

  • Erdnüsse: enthält · Erdnüsse sind ausdrücklich als Zutat enthalten.
  • Soja: enthält · Helle Sojasauce ist ausdrücklich als Zutat enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie dick sollte die Erdnuss-Satay-Sauce sein?

Sie sollte sämig und dickflüssig sein, einen Löffel leicht überziehen und trotzdem noch gut vom Löffel laufen. Falls sie zu dick wird, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.

Wird die Satay-Sauce warm oder kalt serviert?

Sie kann warm oder zimmerwarm als eigenständiger Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen serviert werden.

Kann ich Galgant ersetzen?

Ja. Ingwer ist eine mögliche Alternative, schmeckt aber schärfer und weniger zitronig.

Was kann Tamarindenpaste ersetzen?

Limettensaft kann Tamarindenpaste ersetzen. Die Sauce schmeckt dadurch frischer und weniger rund.

Aus unserer Küche

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