Galgant finden und ersetzen
Frischer Galgant ist in Asia-Märkten und gut sortierten internationalen Gemüseabteilungen erhältlich. Ingwer ist eine mögliche Alternative, schmeckt aber schärfer und weniger zitronig.
Internationaler Grilldip
Sämige Erdnuss-Satay-Sauce mit gerösteten Erdnüssen, Kokosmilch, Tamarinde, GalgantAromatisches Rhizom aus der Ingwerfamilie, besonders wichtig in Südostasien. und Zitronengras – als eigenständiger Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Erdnuss-Satay-Sauce verbindet geröstete Nüsse, cremige Kokosmilch, Tamarindensäure und milde Schärfe. Eine aromatische Gewürzpaste aus Chili, Schalotten, Knoblauch, Galgant und Zitronengras wird zunächst angeröstet und anschließend mit Kokosmilch, Tamarinde und Erdnüssen zu einem dickflüssigen Dip gekocht. Sie schmeckt warm oder zimmerwarm zu gegrillten Satay- und Sate-Spießen.
Die Sauce ist dickflüssig und sämig, läuft aber noch gut vom Löffel. Sie duftet intensiv nach gerösteten Gewürzen und Zitronengras, schmeckt nussig, cremig, leicht süß-säuerlich und je nach Chilischärfe mild bis pikant.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Chilischoten mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Abgießen, die Stiele entfernen und die Schoten grob zerkleinern.
Wichtig: Beim Abgießen und Zerkleinern heiß eingeweichter Chilischoten vorsichtig arbeiten und Augen nicht berühren.
Die Erdnüsse in einem Mixer oder Mörser grob mahlen. Sie sollen nicht zu einer glatten Paste werden, damit die Sauce später etwas Struktur behält.
Daran erkennst du es: Die Erdnüsse sind grob zerkleinert und noch leicht stückig.
Chilischoten, Schalotten, Knoblauch, Galgant und Zitronengras mit 30 ml vom abgemessenen Wasser zu einer dicken Gewürzpaste pürieren.
Daran erkennst du es: Eine dicke, überwiegend zusammenhängende Gewürzpaste ist entstanden.
Das Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Gewürzpaste hineingeben und 5 Minuten unter Rühren anrösten, bis sie intensiv duftet und die Schalotten weich sind.
Daran erkennst du es: Die Paste duftet intensiv, ist leicht angeröstet und die Schalotten sind weich.
Kokosmilch, das übrige Wasser, PalmzuckerPalmzucker wird aus dem eingedickten Saft verschiedener Palmen gewonnen., TamarindenpasteTamarindenpaste ist eine süßsäuerliche Würzpaste aus dem Fruchtmark der Tamarinde., Sojasauce und Salz einrühren. Die Sauce aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 8 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind vollständig verbunden und die Sauce ist leicht eingedickt.
Die gemahlenen Erdnüsse einrühren und die Sauce weitere 5–7 Minuten offen köcheln lassen. Dabei regelmäßig rühren, bis sie sämig ist und einen Löffel leicht überzieht. Falls sie zu dick wird, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, überzieht einen Löffel leicht und läuft noch langsam vom Löffel.
Die Erdnuss-Satay-Sauce warm oder zimmerwarm als eigenständigen Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen servieren. Die Sauce soll dickflüssig sein, aber noch gut vom Löffel laufen.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat eine dickflüssige, gut löffelbare Konsistenz.
Gut zu wissen
Frischer Galgant ist in Asia-Märkten und gut sortierten internationalen Gemüseabteilungen erhältlich. Ingwer ist eine mögliche Alternative, schmeckt aber schärfer und weniger zitronig.
Tamarindenpaste steht meist im Asia-Markt bei den Würzpasten oder im internationalen Regal größerer Supermärkte. Limettensaft kann sie ersetzen, macht die Sauce jedoch frischer und weniger rund.
Palmzucker ist häufig als fester Block oder in kleinen Stücken im Asia-Markt erhältlich. Brauner Zucker funktioniert ebenfalls, bringt aber etwas weniger karamellige Tiefe.
Die Sauce wird schärfer und weniger zitronig-aromatisch.
Galgant durch Ingwer ersetzen und die Gewürzpaste wie beschrieben zubereiten.
Die Sauce schmeckt frischer und weniger rund.
Tamarindenpaste durch Limettensaft ersetzen und die Säure am Ende abschmecken.
Die karamellige Tiefe fällt etwas geringer aus.
Palmzucker durch braunen Zucker ersetzen und vollständig in der Sauce auflösen.
Die Erdnüsse nur grob mahlen und den Mixer früh stoppen.
Falls noch vorhanden, einige zusätzliche grob gehackte Erdnüsse einrühren.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und während der gesamten Röstzeit regelmäßig rühren.
Eine angebrannte Paste nicht vom Topfboden lösen; mit einer nicht angebrannten Portion neu beginnen.
Die Konsistenz gegen Ende regelmäßig prüfen und die Sauce nicht unnötig länger köcheln lassen.
Esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Die Sauce nach dem Köcheln probieren und die Balance vor dem Servieren prüfen.
Mit etwas Wasser verdünnen und anschließend vorsichtig mit den vorhandenen Würzkomponenten ausgleichen.
Eine mildere Version mit weniger Schärfe für empfindliche Gäste.
Eine pikante Version mit stärkerer Chili-Note.
Keine belegte Anleitung zum Einfrieren vorhanden.
Häufig gefragt
Sie sollte sämig und dickflüssig sein, einen Löffel leicht überziehen und trotzdem noch gut vom Löffel laufen. Falls sie zu dick wird, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.
Sie kann warm oder zimmerwarm als eigenständiger Dip zu gegrillten Satay- oder Sate-Spießen serviert werden.
Ja. Ingwer ist eine mögliche Alternative, schmeckt aber schärfer und weniger zitronig.
Limettensaft kann Tamarindenpaste ersetzen. Die Sauce schmeckt dadurch frischer und weniger rund.
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