Terasi
Terasi ist eine kräftige indonesische Garnelenpaste. Sie findet sich meist im Asienmarkt, oft im Kühlregal oder vakuumiert.
Hähnchenteile · Jawa Timur
Würzig-säuerliche indonesische Hähnchenteile aus Jawa Timur: zunächst in einer roten Kokos-Gewürzsauce gegart, anschließend über indirekter und direkter Glut gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ayam Bakar Bumbu Rujak verbindet saftige Hähnchenober- und -unterkeulen mit einer kräftigen Bumbu Rujak aus Chilis, Tamarinde, Kokosmilch und aromatischen Gewürzen. Das Hähnchen wird zuerst sanft in der Sauce gegart und erhält danach auf dem Grill Röstaromen und eine leicht karamellisierte Würzschicht.
Saftiges Hähnchen mit rauchig-gerösteter Haut, einer kräftigen roten Würzschicht und einer ausgewogenen Mischung aus Chili-Schärfe, Tamarinden-Säure, Kokos und karamellisierter Süße.
Schritt für Schritt
Tamarindenpaste mit 80 ml warmem Wasser verrühren und 5 Minuten ziehen lassen. Durch ein feines Sieb drücken. 2 EL der Tamarindenflüssigkeit mit 1 TL Salz vermischen und die Hähnchenoberkeulen und -unterkeulen rundum damit einreiben. Abgedeckt 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Wichtig: Das rohe Hähnchen bis zur weiteren Verarbeitung gekühlt halten.
Schalotten, Knoblauch, rote Chilischoten, Bird’s-Eye-Chilischoten, Kemirinüsse, Kurkuma, Ingwer, Galgant und TerasiTraditionelle fermentierte Würzpaste aus Südostasien, meist aus kleinen Garnelen oder Fisch und Salz. zu einer möglichst glatten Paste mahlen oder mixen. Bei Bedarf 2 EL von den abgemessenen 250 ml Wasser verwenden.
Daran erkennst du es: Die Paste soll möglichst glatt und zusammenhängend sein.
Einen schweren Topf oder Wok erhitzen. Das Öl hineingeben und die Gewürzpaste bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie dunkler wird und intensiv duftet. Salamblätter, Makrutlimettenblätter und Zitronengras hinzufügen und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Die Paste ist dunkler, duftet intensiv und wirkt nicht mehr roh.
Kokosmilch, die restliche Tamarindenflüssigkeit, das übrige Wasser, Palmzucker und 1 TL Salz einrühren. Die Sauce einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist aufgelöst und die Sauce kocht einmal sichtbar auf.
Die marinierten Hähnchenteile mit der Hautseite nach oben in die Sauce legen. Bei kleiner bis mittlerer Hitze 30 bis 35 Minuten sanft köcheln lassen, dabei nach etwa 15 Minuten wenden. Die Sauce soll deutlich eingedickt sein und das Hähnchen an der dicksten Stelle mindestens 74 °C erreichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist eingedickt und das Hähnchen erreicht an der dicksten Stelle mindestens 74 °C.
Wichtig: Das Hähnchen erst aus dem Topf nehmen, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Hähnchenteile aus dem Topf nehmen. Die Gewürzblätter, das Zitronengras und grobe Gewürzreste aus der Sauce entfernen. Die Sauce bei mittlerer Hitze 5 bis 8 Minuten weiter einkochen lassen, bis sie dick genug zum Bestreichen ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet an einem Löffel und lässt sich dünn auf die Hähnchenteile streichen.
Einen Grill für indirekte und direkte Hitze auf etwa 200 bis 220 °C vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben. Den Grillrost reinigen und die Hähnchenteile zunächst über der indirekten Zone mit der Hautseite nach oben 8 bis 10 Minuten trocknen und leicht anrösten lassen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist trockener und leicht angeröstet, ohne stark zu verbrennen.
Wichtig: Beim Arbeiten mit Holzkohle und heißem Grillrost hitzefeste Werkzeuge verwenden.
Die Hähnchenteile anschließend über die direkte Hitze legen. Unter regelmäßigem Wenden 3 bis 5 Minuten grillen, bis die Haut deutliche Röstaromen zeigt. In den letzten 2 Minuten mehrmals dünn mit der eingekochten Bumbu Rujak bestreichen. Wegen des Palmzuckers auf aufflammende Glut achten und die Stücke bei Bedarf sofort zurück in die indirekte Zone legen.
Daran erkennst du es: Die Haut zeigt deutliche Röstaromen und die Bumbu Rujak haftet als dünne Würzschicht.
Wichtig: Bei aufflammender Glut die Hähnchenteile sofort in die indirekte Zone verschieben.
Die fertigen Hähnchenteile 5 Minuten ruhen lassen. Mit heißem Reis und frischem Gemüse servieren.
Daran erkennst du es: Der Fleischsaft verteilt sich nach der Ruhezeit wieder im Fleisch.
Gut zu wissen
Terasi ist eine kräftige indonesische Garnelenpaste. Sie findet sich meist im Asienmarkt, oft im Kühlregal oder vakuumiert.
Tamarindenpaste gibt es in Asienläden und in gut sortierten Supermärkten. Tamarindenkonzentrat ist meist konzentrierter und saurer und sollte zunächst sparsam dosiert werden.
Salamblätter und Makrutlimettenblätter sind frisch oder tiefgekühlt im Asienmarkt erhältlich.
Der Geschmack wird meist etwas salziger und intensiver.
Terasi im gleichen Arbeitsschritt durch eine kleine Menge fermentierte Garnelenpaste ersetzen und die Sauce erst am Ende abschmecken.
Die Säure kann deutlich stärker ausfallen.
Zunächst sparsamer dosieren als die angegebene Tamarindenpaste und die Säure der Sauce nach dem Aufkochen prüfen.
Das Aroma wird weniger typisch indonesisch und etwas herber.
Salamblätter durch ein kleines Lorbeerblatt ersetzen und es wie im Rezept mit der Gewürzpaste mitrösten; vor dem Einkochen entfernen.
Das Aroma wird heller und weniger blättrig.
Die Limettenschale erst zusammen mit der Kokosmilch einrühren, da sie nicht wie die Blätter lange mitgeröstet werden muss.
Die Paste bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren anbraten und bei Bedarf nur etwas vom abgemessenen Wasser verwenden.
Die nicht angebrannte Paste vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort weiterarbeiten; angebrannte Reste nicht unterheben.
Die Sauce nach dem Herausnehmen des Hähnchens weiter reduzieren, bis sie deutlich dickflüssig ist.
Die Sauce bei mittlerer Hitze weiter einkochen und erst dann bestreichen.
Erst in den letzten 2 Minuten dünn bestreichen und die direkte Zone aufmerksam beobachten.
Die Hähnchenteile sofort in die indirekte Zone legen und dort fertig grillen.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen und mindestens 74 °C erreichen lassen.
Die Stücke zurück in die indirekte Grillzone oder in die Sauce geben und weitergaren, bis die Kerntemperatur erreicht ist.
Häufig gefragt
Terasi ist eine kräftige indonesische Garnelenpaste. Sie findet sich meist im Asienmarkt, oft im Kühlregal oder vakuumiert.
Tamarindenpaste ist in Asienläden und in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Tamarindenkonzentrat sollte zunächst sparsamer dosiert werden, weil es meist konzentrierter und saurer ist.
Die indirekte Zone trocknet die Haut und röstet sie kontrolliert an. Die direkte Zone sorgt anschließend für kräftige Röstaromen und eine leicht karamellisierte Bumbu Rujak.
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