Sardellen geben Tiefe
Die Sardellenfilets würzen die Paste kräftig und sorgen für Tiefe, ohne dass das fertige Fleisch deutlich fischig schmecken muss.
Südafrikanischer Lammbraten
Eine ganze Lammkeule wird mit einer groben Paste aus RosmarinEin intensiv würziges Küchenkraut mit harzigen, leicht pfeffrigen Noten., PetersilieGlatte Petersilie wird fein gehackt und teilweise in die Zitronenbutter eingerührt; der Rest kommt beim Anrichten darüber., SardellenKleine Speisefische, die häufig gesalzen oder in Öl eingelegt kräftig würzen., Knoblauch, Kapern, grünen OlivenDie kleinen ligurischen Oliven schmecken mild-würzig und leicht fruchtig. und Senf mariniert, anschließend indirekt über Kohlen gegart, geruht und quer zur Faser aufgeschnitten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Eine ganze Lammkeule gehört zu den eindrucksvollen Gerichten für den Braai. Die Kräuter-Oliven-Paste bringt Würze und Tiefe, während indirekte Kohlenhitze das große Stück gleichmäßig gart und außen kräftige RöstaromenRöstaromen sind kräftige, durch Bräunung beim Erhitzen entstehende Geruchs- und Geschmackseindrücke. entwickelt. Nach der Ruhezeit wird die Keule vom Knochen gelöst und in Scheiben geschnitten.
Außen kräftig geröstet und würzig, innen saftig mit aromatischer Kräuter-, Oliven- und Senfnote; die Sardellen verstärken die Tiefe, ohne das Fleisch deutlich fischig schmecken zu lassen.
Schritt für Schritt
Die Lammkeule mit Küchenpapier trocken tupfen. Die obere Seite kreuzweise etwa 1 cm tief einschneiden. Das Fleisch rundum mit MeersalzSylter Meersalz ist gelegentlich in Hofläden, Feinkostgeschäften und gut sortierten Supermärkten an der Nordseeküste erhältlich. und schwarzem Pfeffer würzen.
Rosmarin, Petersilie, Sardellen, Knoblauch, Kapern, Oliven und Senf in einem Mixer oder hohen Gefäß zu einer groben, streichfähigen Paste verarbeiten. Die Paste kräftig in die Einschnitte und auf die gesamte Oberfläche der Lammkeule drücken.
Die Keule abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinierenLebensmittel vor dem Garen in einer würzenden Mischung einlegen.. Etwa 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Wichtig: Während der Marinierzeit abgedeckt und gekühlt aufbewahren.
Einen Grill mit Deckel für indirekte mittlere Kohlenhitze vorbereiten. Die glühenden Kohlen auf eine Seite schieben und eine TropfschaleEine Tropfschale ist eine flache Auffangvorrichtung, die abtropfende Flüssigkeiten oder Fett sammelt und dadurch Arbeitsflächen, Geräte oder den Backofen schützt. auf der kohlenfreien Seite platzieren. Den Grillrost reinigen und leicht ölen.
Wichtig: Beim Umgang mit glühenden Kohlen hitzefeste Grillhandschuhe verwenden und den Grill standsicher aufstellen.
Die Lammkeule mit der stärker eingeschnittenen Seite nach oben über die indirekte Zone legen und den Deckel schließen. 30 Minuten garen, dann die Keule vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist sichtbar angeröstet und die Paste haftet am Fleisch.
Wichtig: Die Keule mit langem Grillbesteck oder hitzefesten Handschuhen wenden.
Weitere 60–90 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Die genaue Zeit hängt von Gewicht, Form und Grilltemperatur ab. Mit einem sauberen Fleischthermometer in der dicksten Stelle messen, ohne den Knochen zu berühren. Die Keule bei mindestens 63 °C KerntemperaturDie Temperatur im Inneren eines Lebensmittels an seiner dicksten Stelle. vom Grill nehmen.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt in der dicksten Stelle mindestens 63 °C, ohne den Knochen zu berühren.
Wichtig: Das Thermometer vor und nach der Messung sauber halten und den Knochen nicht als Messpunkt verwenden.
Die Lammkeule locker mit Folie abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend vom Knochen lösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Keule lässt sich nach der Ruhezeit sauber vom Knochen lösen und in Scheiben schneiden.
Gut zu wissen
Die Sardellenfilets würzen die Paste kräftig und sorgen für Tiefe, ohne dass das fertige Fleisch deutlich fischig schmecken muss.
Die Kapern bringen eine säuerliche Note in die kräftige Paste und setzen einen Kontrast zur Lammkeule.
Entsteinte grüne Oliven eignen sich für die Paste. Schwarze Oliven sind möglich, machen sie jedoch etwas weicher und runder im Geschmack.
Dijon-Senf wirkt meist etwas runder und weniger scharf; englischer Senf kann kräftiger und schärfer schmecken.
Die im Rezept vorgesehene Menge von 4 EL der jeweils verfügbaren Senfart verwenden.
Die Paste wird etwas weicher und runder im Geschmack.
Die grünen Oliven im gleichen Mengenrahmen durch entsteinte schwarze Oliven ersetzen und wie beschrieben mit den übrigen Zutaten verarbeiten.
Die Kohlen vollständig auf eine Seite schieben, die Tropfschale auf der kohlenfreien Seite platzieren und die Keule indirekt bei geschlossenem Deckel garen.
Die Keule sofort in die indirekte Zone umsetzen und die Kerntemperatur regelmäßig kontrollieren.
Die Keule locker abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
Das Fleisch in dünnere Scheiben schneiden und den austretenden Saft beim Servieren auffangen.
Die Kerntemperatur in der dicksten Stelle messen und den Knochen dabei vermeiden.
Bei zu niedriger Temperatur weiter indirekt garen; bei bereits zu weit gegartem Fleisch dünn aufschneiden und mit dem vorhandenen Fleischsaft servieren.
Die grüne Olivenpaste wird mit schwarzen Oliven zubereitet und schmeckt dadurch etwas weicher und runder.
Die Garzeit kann innerhalb des angegebenen Rahmens an den gewünschten Gargrad angepasst werden.
Die Lammkeule kann für die Marinierphase bis zu einer Nacht im Voraus mit der Paste bestrichen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Etwa 60 Minuten vor dem Grillen herausnehmen.
Häufig gefragt
Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank, besser über Nacht. Etwa 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Eine ganze Lammkeule ist ein großes Stück. Die indirekte Zone hilft, sie gleichmäßiger zu garen und die Oberfläche vor zu starker Hitze zu schützen.
Die genaue Zeit hängt von Gewicht, Form und Grilltemperatur ab. Deshalb mit einem sauberen Fleischthermometer in der dicksten Stelle messen; im Rezept wird die Keule bei mindestens 63 °C vom Grill genommen.
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