Guajillo-Chilis
Getrocknete Guajillo-Chilis liefern eine fruchtige, milde bis mittlere Schärfe und eine rötliche Farbe. Sie werden vor dem Pürieren entstielt, entkernt und weich gekocht.
Mexikanische Grillrippchen
Ein ganzes Schweinerack wird mit Guajillo-ChilisGetrocknete mexikanische Chilischote mit länglicher Form, roter Farbe und fruchtig-würzigem Aroma., AchioteRötliche Würzpaste aus Annattosamen und weiteren Gewürzen., Orange, Essig und Gewürzen mariniert, zunächst indirekt im Folienpaket gegrillt und anschließend direkt angeröstet. Dazu gibt es gegrillte Ananas-Salsa und frische Tomatillo-Salsa.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Costillas de cerdo al pastor verbinden ein saftiges Schweinerack mit dem fruchtig-würzigen Aroma von Guajillo, Achiote, Orange und Essig. Nach der langen indirekten Grillphase sorgt direkte Glut für eine leicht karamellisierte Oberfläche. Gegrillte Ananas-Salsa und Tomatillo-Salsa bringen Süße, Säure und Frische auf den Teller.
Die Rippchen werden zart und saftig, mit einer leicht angerösteten, würzig-rötlichen Oberfläche. Die Marinade schmeckt fruchtig nach Orange, warm-würzig nach Guajillo und Achiote und angenehm säuerlich. Die Ananas-Salsa ist süß, rauchig und frisch, während die Tomatillo-Salsa grün, kräuterbetont und je nach Serrano-Chili mild bis pikant wirkt.
Schritt für Schritt
Die Silberhaut auf der Knochenseite des Racks mit einem kleinen Messer anheben und vollständig abziehen. Sehr dicke Fleischränder nur leicht begradigen. Das Rack trocken tupfen und mit dem Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Guajillo-Chilis entstielen und entkernen. Mit Knoblauch, Zimt und Gewürznelke in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 10 Minuten sanft köcheln lassen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Chilis sind weich und lassen sich leicht biegen.
Wichtig: Beim Öffnen des Topfs vorsichtig mit heißem Dampf umgehen.
Chilis, Knoblauch, Zimt und Nelke mit 80 ml Einweichwasser, Öl, Achiote-Paste, Essig, Orangensaft, Honig, Salz und Pfeffer fein pürieren. 120 ml der Marinade in einem sauberen Gefäß beiseitestellen. Die restliche Marinade auf beiden Seiten in das Rack einarbeiten. Das Rack abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist gleichmäßig glatt und bedeckt beide Seiten des Racks.
Wichtig: Die Marinade, die rohes Fleisch berührt hat, später nicht ungekocht verwenden. Das marinierende Rack abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Den Grill für indirekte mittlere Hitze vorbereiten und die Temperatur unter dem Deckel auf etwa 160–170 °C einregeln. Die marinierte Rippchenseite auf ein großes Stück Alufolie legen, mit dem Öl bestreichen und dicht einwickeln. Das Paket mit der Knochenseite nach unten in den indirekten Bereich legen, den Deckel schließen und 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden grillen. Nach etwa 60 Minuten das Paket einmal drehen. Während das Rack gart, können die Zutaten für beide Salsas vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich und lässt sich später mit wenig Widerstand einstechen.
Wichtig: Beim Öffnen oder Wenden des heißen Folienpakets auf austretenden Dampf und heißen Saft achten.
Die zurückbehaltene Marinade in einem kleinen Topf mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Nur diese gekochte Marinade später zum Bestreichen verwenden.
Daran erkennst du es: Die Marinade kocht sichtbar sprudelnd durch.
Wichtig: Nur die mindestens 3 Minuten sprudelnd gekochte Marinade zum späteren Bestreichen verwenden; rohe Marinadenreste entsorgen.
Die Ananasscheiben und die ungeschälte rote Zwiebel auf dem direkten Grillbereich bei mittlerer bis hoher Hitze grillen. Die Ananas nach etwa 3–4 Minuten wenden und grillen, bis deutliche Grillspuren sichtbar sind. Die Zwiebel rundherum grillen, bis sie außen dunkel und innen weich ist. Beides abkühlen lassen, die Zwiebel schälen und zusammen mit der Ananas würfeln. Mit Koriander, Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen.
Daran erkennst du es: Die Ananas zeigt deutliche Grillspuren; die Zwiebel ist außen dunkel und innen weich.
Wichtig: Heiße Ananas und Zwiebel erst anfassen und schneiden, wenn sie ausreichend abgekühlt sind.
TomatillosGrüne oder violette, von einer papierartigen Hülle umgebene Frucht der Art Physalis philadelphica., weiße Zwiebel, Knoblauch und Serrano-ChiliDie Serrano-Chili bringt die Schärfe in die Tomatillo-Salsa. direkt grillen, bis sie weich sind und dunkle Stellen bekommen. Alles grob hacken und im Mörser oder Mixer zu einer stückigen Salsa verarbeiten. Koriander, Salz und Pfeffer unterrühren.
Daran erkennst du es: Tomatillos und Zwiebel sind weich und weisen dunkle Grillstellen auf.
Wichtig: Beim Verarbeiten der Serrano-Chili nicht ins Gesicht oder in die Augen fassen und die Hände danach gründlich waschen.
Das Rippchenpaket vorsichtig öffnen. Das Fleisch soll weich sein und sich mit wenig Widerstand einstechen lassen. Das Rack mit der gekochten Marinade bestreichen und ohne Folie über direkter, nicht zu heißer Glut 2–3 Minuten pro Seite grillen, bis die Oberfläche leicht angeröstet ist. Bei aufflammendem Fett sofort in den indirekten Bereich ziehen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht angeröstet, ohne dass die Marinade verbrennt.
Wichtig: Nur die gekochte Marinade verwenden. Bei Flammen das Rack von der direkten Hitze wegziehen und den Deckel bei Bedarf schließen.
Die Rippchen vom Grill nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit der gegrillten Ananas-Salsa und der Tomatillo-Salsa servieren.
Daran erkennst du es: Das Rack lässt sich nach der Ruhezeit sauber zwischen den Knochen portionieren.
Gut zu wissen
Getrocknete Guajillo-Chilis liefern eine fruchtige, milde bis mittlere Schärfe und eine rötliche Farbe. Sie werden vor dem Pürieren entstielt, entkernt und weich gekocht.
Achiote-Paste prägt die Farbe und die erdige Würze der Marinade. Eine Mischung aus gemahlenem Annatto, etwas zusätzlichem Knoblauch und einer Prise Kreuzkümmel kann sie ersetzen, bringt aber weniger gebundene Würze und Säure mit.
Tomatillos werden von ihrer papierartigen Hülle befreit und gewaschen. Gegrillt geben sie der Salsa Säure und eine frische grüne Note.
Die Serrano-Chili bringt die Schärfe in die Tomatillo-Salsa. Für eine mildere Salsa kann sie vorsichtiger dosiert oder vor dem Grillen entkernt werden.
Die Marinade wird dunkler, runder und weniger fruchtig-scharf.
Guajillo-Chilis durch milde getrocknete Ancho-Chilis ersetzen und auf dieselbe Weise entstielen, entkernen und weich kochen.
Die Mischung liefert Farbe und Achiote-Anklänge, ist aber weniger gebunden und bringt weniger Säure mit.
Annatto mit etwas zusätzlichem Knoblauch und einer Prise Kreuzkümmel vermischen und in die Marinade einarbeiten.
Die Salsa wird weniger zitrisch und etwas fester.
Grüne Tomaten grillen und mit etwas zusätzlichem Limettensaft in der Salsa ausgleichen.
120 ml Marinade vor dem Marinieren in ein sauberes Gefäß geben und nur diese Portion mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
Ungekochte Marinade entsorgen und das Rack ausschließlich mit einer frisch gekochten, getrennten Portion bestreichen.
Nur 2–3 Minuten pro Seite anrösten, die Oberfläche beobachten und bei Flammen sofort in die indirekte Zone wechseln.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und das Rack in der indirekten Zone fertig erwärmen.
Die Temperatur bei etwa 160–170 °C halten und die Garphase von 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden vollständig durchführen.
Das Rack wieder dicht einwickeln und in der indirekten Zone weitergaren, bis es sich mit wenig Widerstand einstechen lässt.
Die gegrillten Zutaten nur stückig verarbeiten und die Tomatillos nicht unnötig lange mixen.
Die Salsa kurz abtropfen lassen und mit frisch gehacktem Koriander ausbalancieren.
Die Tomatillo-Salsa wird pikanter und grüner im Aroma.
Die süß-fruchtige Begleitung rückt stärker in den Vordergrund.
Das Rack kann 8–12 Stunden vor dem Grillen mit der Marinade bedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Die zum Bestreichen vorgesehene Marinade vorher separat zurückbehalten.
Häufig gefragt
Das Rack sollte abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die lange Marinierzeit gibt den Guajillo-, Achiote-, Orangen- und Essigaromen Zeit, in die Oberfläche einzuziehen.
Ja. Das Rack gart zunächst 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden in der indirekten Zone und wird anschließend kurz über direkter, nicht zu heißer Glut angeröstet.
Die separat zurückbehaltene Marinade kann mindestens 3 Minuten sprudelnd gekocht und anschließend sicher zum Bestreichen verwendet werden. Marinade, die rohes Fleisch berührt hat, darf nicht ungekocht verwendet werden.
Grüne Tomaten funktionieren als Ersatz. Die Salsa wird dadurch weniger zitrisch und etwas fester; etwas zusätzlicher Limettensaft kann den Unterschied ausgleichen.
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