Guavensaft oder Guavennektar
Klarer Guavensaft bringt eine leichtere, fruchtigere Note. Guavennektar macht die Sauce sämiger und süßer.
Kolumbianische Grillrippchen
Zarte Schweinerippchen werden vorgegart, mit einer fruchtig-würzigen Guaven-BBQ-Sauce mariniert und auf dem Grill karamellisiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Costillas de cerdo en salsa BBQ de guayaba verbinden zarte Schweinerippchen mit einer dunklen, fruchtig-würzigen Guavensauce. Das zweistufige Verfahren sorgt zunächst durch sanftes Garen für zartes Fleisch und anschließend auf dem Grill für eine gebräunte, leicht karamellisierte Oberfläche.
Die Rippchen werden zart und saftig, außen dunkel glänzend und leicht klebrig. Die Sauce schmeckt fruchtig, süß-würzig und aromatisch, mit warmen Noten von Muskat, Nelke, Zimt und Sternanis.
Schritt für Schritt
Die Rippchen mit Küchenpapier trocken tupfen. Falls noch vorhanden, die dünne Haut auf der Knochenseite vorsichtig lösen. Das Rack in zwei bis drei handliche Stücke teilen.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind trockengetupft, die dünne Haut ist nach Möglichkeit gelöst und das Rack in handliche Stücke geteilt.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Wasser, Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferkörner und Salz in einen großen Topf geben. Auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis die Flüssigkeit leicht kocht. Die Rippchen einlegen und 45 Minuten sanft garen. Anschließend herausheben und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit bewegt sich nur sanft, und die Rippchen sind nach dem Vorgaren deutlich zarter, aber noch stabil genug zum Grillen.
Wichtig: Rohes Fleisch nur mit sauberem Besteck aus dem Topf nehmen und nicht mit später verwendeter Serviersauce in Kontakt bringen.
GuavensaftKlarer Guavensaft bringt eine leichtere, fruchtigere Note., Muscovado-ZuckerDunkler Muscovado-Zucker liefert kräftige Melasse- und Karamellnoten., Olivenöl, Essig, Paprikapulver, Knoblauchpaste, Muskatnuss, Oregano, Nelken, Zimt, Sternanis, Salz und Pfeffer in einen mittelgroßen Topf geben. Auf mittlerer bis hoher Hitze aufkochen und etwa 90 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce deutlich dicker ist. Sternanis und Nelken entfernen. Die Sauce anschließend 15 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist deutlich eingedickt und haftet beim Umrühren leicht am Löffel.
Wichtig: Die Sauce vor dem Kontakt mit den gegarten Rippchen abkühlen lassen und später eine saubere, nicht für die Rohmarinade verwendete Portion zum Servieren zurückbehalten.
Die abgetropften Rippchen mit der Hälfte der Guaven-BBQ-Sauce rundum bestreichen. Abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren, am besten über Nacht.
Daran erkennst du es: Die Sauce bedeckt die Rippchen gleichmäßig, und die Marinierzeit von mindestens 2 Stunden ist erreicht.
Wichtig: Die Marinade, die rohes Fleisch berührt hat, nicht ungekocht zum Servieren verwenden.
Einen Grill auf mittlere Hitze, etwa 180 bis 200 °C, vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen gleichmäßig verteilen und Flammen vermeiden.
Daran erkennst du es: Der Grill hält eine mittlere Hitze im Bereich von etwa 180 bis 200 °C.
Wichtig: Den Grill standsicher aufstellen und offene Flammen vermeiden.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten auf den Grill legen. Etwa 10 bis 15 Minuten grillen und dabei mehrfach wenden, bis sie gebräunt sind und die Sauce an den Rändern karamellisiert. Während der letzten Minuten mit etwas von der sauberen, nicht zum Marinieren verwendeten Sauce bestreichen. Nicht mit der rohen Marinade weiterarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind gebräunt, die Sauce haftet als glänzende Schicht und karamellisiert an den Rändern.
Wichtig: Rohe Marinade niemals erneut auf das grillende oder fertige Fleisch pinseln.
Die Rippchen vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit der übrigen Guaven-BBQ-Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Nach der kurzen Ruhezeit lässt sich das Rack zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden.
Wichtig: Zum Servieren nur die saubere, nicht mit rohem Fleisch in Kontakt gekommene Sauce verwenden.
Gut zu wissen
Klarer Guavensaft bringt eine leichtere, fruchtigere Note. Guavennektar macht die Sauce sämiger und süßer.
Dunkler Muscovado-Zucker liefert kräftige Melasse- und Karamellnoten. Dunkler Rohrohrzucker kann ihn ersetzen, schmeckt aber meist etwas weniger tief.
Sternanis und Gewürznelken nach dem Einkochen herausnehmen, bevor die Sauce zum Marinieren und Servieren verwendet wird.
Die Sauce bleibt süß und karamellisiert, erhält aber etwas weniger kräftige Melasse- und Karamellnoten.
Dunklen Rohrohrzucker in gleicher Menge verwenden und die Sauce wie beschrieben einkochen.
Die Sauce wird sämiger und süßer als mit klarem Guavensaft.
Guavennektar in gleicher Menge verwenden. Die Konsistenz während des Einkochens beobachten, da die Sauce etwas früher dick werden kann.
Die Sauce bei kontrollierter mittlerer bis hoher Hitze einkochen und gegen Ende regelmäßig umrühren.
Falls nur der obere Teil betroffen ist, die Sauce vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz aufzurühren.
Vor dem Marinieren eine saubere Portion für das spätere Bestreichen und Servieren zurückbehalten.
Die verunreinigte Sauce nicht servieren; nur die getrennt aufbewahrte saubere Portion verwenden.
Bei mittlerer Hitze grillen, mehrfach wenden und die saubere Sauce erst in den letzten Minuten auftragen.
Verbrannte äußere Stellen vorsichtig entfernen und die Rippchen mit etwas sauberer Sauce fertigstellen.
Die fruchtige Sauce wird um eine deutliche Schärfenote ergänzt.
Muscovado-Zucker wird durch dunklen Rohrohrzucker ersetzt.
Die Rippchen können nach dem Vorgaren mit der Sauce bestrichen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank mariniert werden. Vor dem Grillen die saubere Sauce zum späteren Bestreichen zurückbehalten.
Die zuckerhaltige Sauce und die bereits gegarten Rippchen können nach dem Einfrieren an Glanz und Textur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Guavennektar kann in gleicher Menge verwendet werden und macht die Sauce meist sämiger und süßer. Klarer Guavensaft ergibt eine leichtere, fruchtigere Sauce.
Ja. Im Rezept ist eine Marinierzeit von mindestens 2 Stunden vorgesehen; eine Übernachtmarinade ist ebenfalls beschrieben.
Nein, nicht wenn sie mit den rohen Rippchen in Kontakt war. Zum Bestreichen und Servieren muss eine saubere, getrennt aufbewahrte Portion verwendet werden.
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