Yaji oder Suya-Gewürz
Yaji ist die prägende Würzmischung dieses Rezepts. Die Mischungen unterscheiden sich in Schärfe und Erdnussanteil; eine gewöhnliche BBQ-Gewürzmischung schmeckt meist süßer und weniger charakteristisch.
Würzige Hähnchenflügel vom Grill
Würzige Hähnchenflügel werden 12 bis 24 Stunden in mildem Bier, Ingwer, Knoblauch und Gewürzen mariniert, sanft vorgegart und anschließend mit Yaji auf dem Grill knusprig geröstet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Drunken Suya Wings verbinden eine Biermarinade mit der kräftigen Würze von Yaji und echtem Grillfinish. Durch das Vorgaren bleiben die Hähnchenflügel innen zart, während indirekte und direkte Hitze für eine knusprige, dunkel geröstete Haut sorgen.
Die Wings schmecken würzig, pfeffrig und je nach Yaji-Mischung deutlich scharf. Außen haften aromatische Gewürze mit kräftigen Röstaromen, während das Fleisch unter der knusprigen Haut zart bleibt.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenflügel trocken tupfen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Salz, schwarzen Pfeffer, weißen Pfeffer, Cayennepfeffer, Chiliflocken und Öl in der großen Schüssel verrühren. Die Flügel gründlich darin wenden, abdecken und 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die marinierten Flügel bis zum Vorgaren durchgehend gekühlt aufbewahren.
Die marinierten Flügel mitsamt der Zwiebelmarinade in den großen Topf geben. Bier und Wasser zugießen. Langsam zum Simmern bringen und die Flügel bei kleiner bis mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten garen, dabei einmal wenden. Das größte Stück soll mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen und beinahe weich sein.
Daran erkennst du es: Das größte Stück erreicht mindestens 74 °C Kerntemperatur und ist beinahe weich.
Wichtig: Hähnchen erst weiterverarbeiten, wenn das größte Stück mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht hat.
Die Flügel aus dem Sud nehmen, gut abtropfen lassen und sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen. Den Sud nicht weiterverwenden. Yaji auf dem flachen Teller verteilen und die noch warmen Flügel darin wenden, bis die Gewürzmischung rundum haftet. 10 Minuten ruhen lassen.
Wichtig: Den verwendeten Sud nicht erneut verwenden.
Einen Grill mit Deckel für indirekte Hitze auf etwa 180 °C vorbereiten. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten. Die Flügel auf der indirekten Seite platzieren und bei geschlossenem Deckel 15 Minuten grillen.
Die Flügel wenden und weitere 5 bis 10 Minuten indirekt grillen, bis die Haut sichtbar knusprig wird und die Kerntemperatur erneut mindestens 74 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Die Haut wird sichtbar knusprig und die Kerntemperatur beträgt erneut mindestens 74 °C.
Wichtig: Das größte Stück muss erneut mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen.
Die Flügel zum Schluss für 2 bis 4 Minuten pro Seite über die direkte Hitze legen. Dabei aufmerksam bleiben, weil Yaji durch die enthaltenen Gewürze schnell dunkel werden kann. Die Flügel sollen kräftig geröstete Stellen, aber keine verbrannte Gewürzkruste bekommen.
Daran erkennst du es: Kräftig geröstete Stellen ohne verbrannte Gewürzkruste.
Die fertigen Drunken Suya Wings 5 Minuten ruhen lassen und anschließend als würziges Fingerfood direkt vom Grill servieren.
Gut zu wissen
Yaji ist die prägende Würzmischung dieses Rezepts. Die Mischungen unterscheiden sich in Schärfe und Erdnussanteil; eine gewöhnliche BBQ-Gewürzmischung schmeckt meist süßer und weniger charakteristisch.
Ein mildes, nicht zu herbes Bier unterstützt die Marinade, ohne die Gewürze zu überdecken.
Gleich große Hähnchenflügel garen beim Vorgaren und Grillen gleichmäßiger.
Die Flügel gut abtropfen lassen und sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen, bevor sie in Yaji gewendet werden.
Die Flügel länger in der indirekten Zone trocknen lassen und erst danach kurz direkt grillen.
Die direkte Schlussphase kurz halten und die Flügel bei zu schneller Bräunung zurück in die indirekte Zone legen.
Stark verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Flügel ohne weitere direkte Hitze fertig garen.
Möglichst gleich große Flügel verwenden und größere Mengen gegebenenfalls in mehreren Grillrunden zubereiten.
Die weniger garen Stücke weiter in der indirekten Zone grillen und die Kerntemperatur erneut prüfen.
Die Flüssigkeit langsam erhitzen und die Flügel bei kleiner bis mittlerer Hitze garen.
Die Flügel vorsichtig herausnehmen und beim Würzen sowie Wenden besonders behutsam behandeln.
Die Flügel können 12 bis 24 Stunden vor dem Grillen mariniert und bis zum Vorgaren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Häufig gefragt
Die Schärfe hängt vom verwendeten Yaji oder Suya-Gewürz sowie von Cayennepfeffer und Chiliflocken ab. Die Mischungen unterscheiden sich deutlich in ihrer Schärfe.
Eine gewöhnliche BBQ-Gewürzmischung ist möglich, schmeckt aber meist süßer und weniger charakteristisch. Für den typischen Suya-Geschmack eignet sich Yaji oder Suya-Gewürz besser.
Die indirekte Hitze gart und trocknet die Flügel gleichmäßig. Die kurze direkte Schlussphase sorgt für kräftige Röstaromen und eine knusprige Haut.
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