Timur finden
Timur ist in gut sortierten Asia- und Gewürzläden oder online erhältlich. Szechuanpfeffer eignet sich als Ersatz, bringt aber weniger von der typischen Zitrusnote mit.
Nepalesische Grillkoteletts
Marinierte Lammkoteletts mit gerösteter Tomaten-Paprika-Marinade, Timur, Senföl und scharfer Tomaten-Chili-Sauce vom direkten Grill.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gorkhali-Lammkoteletts bringen kräftige, nepalesisch zugeordnete Würze auf den Grill. Die einzelnen Koteletts werden in einer Paste aus gerösteter Paprika, Tomaten, Senföl und Timur mariniert, direkt über hoher Hitze gegart und mit einer aromatischen Tomaten-Chili-Sauce serviert.
Saftige, kräftig gegrillte Lammkoteletts treffen auf rauchige Röstaromen, zitronig-pfeffrigen Timur und eine sämige, pikante Tomaten-Chili-Sauce.
Schritt für Schritt
Den Grill auf direkte, hohe Hitze von etwa 230–250 °C vorbereiten. Die halbierten Tomaten und die Paprika mit der Schnittseite nach unten direkt grillen, bis die Haut deutliche Röststellen zeigt und das Gemüse weich wird. Anschließend kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Haut zeigt deutliche Röststellen, das Gemüse ist weich.
Geröstete Tomaten und Paprika mit Zwiebel, Zitronensaft, Kreuzkümmelsamen, Pfefferkörnern, Timur, Sellerie, 30 ml Senföl und Sojasauce fein pürieren. Die Marinade über die Lammkoteletts geben und sorgfältig verteilen. Abgedeckt 6 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Marinade bleibt bis zur Verwendung der rohen Koteletts gekühlt.
Die Koteletts 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Überschüssige Marinade abstreifen und entsorgen; sie darf nach dem Kontakt mit rohem Fleisch nicht ungekocht weiterverwendet werden. Den Grillrost reinigen und mit dem neutralen Öl dünn bestreichen.
Wichtig: Rohe Marinade nach dem Kontakt mit den Koteletts entsorgen und nicht als Sauce verwenden.
Die Koteletts direkt über der hohen Hitze grillen. Je nach genauer Dicke 4–5 Minuten pro Seite garen und einmal wenden. Für einen mittleren Gargrad sollte das Thermometer an der dicksten Stelle etwa 60–63 °C anzeigen. Die Koteletts auf einem sauberen Teller 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt an der dicksten Stelle etwa 60–63 °C an.
Wichtig: Für das Ruhen einen sauberen Teller verwenden, der nicht mit rohem Fleisch oder roher Marinade in Kontakt war.
Während die Koteletts ruhen, 30 ml Senföl in einem kleinen Topf erhitzen. Bockshornkleesamen, Lorbeerblätter und getrocknete Chilis hineingeben und kurz aromatisch werden lassen. Kurkuma einrühren.
Daran erkennst du es: Die Gewürze duften deutlich, ohne zu verbrennen.
Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und frische Chilis hinzufügen und bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten braten, bis die Zwiebel weich ist. Gemahlenen Kreuzkümmel, Koriander und schwarzen Pfeffer einrühren.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, aber nicht dunkel gebräunt.
Gewürfelte Tomaten, Lammfond und Salz in den Topf geben. Die Sauce 10–12 Minuten offen köcheln lassen, bis sie sämig ist. Lorbeerblätter vor dem Servieren entfernen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und nicht mehr wässrig.
Die gegrillten Lammkoteletts mit der heißen Tomaten-Chili-Sauce überziehen und mit Frühlingszwiebeln bestreuen. Die Koteletts unmittelbar mit der Sauce servieren.
Gut zu wissen
Timur ist in gut sortierten Asia- und Gewürzläden oder online erhältlich. Szechuanpfeffer eignet sich als Ersatz, bringt aber weniger von der typischen Zitrusnote mit.
Lebensmittelgeeignetes Senföl ist meist in südasiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Rapsöl macht Marinade und Sauce milder und weniger markant.
Die pfeffrige Schärfe bleibt erhalten, die typische zitronige Timur-Note wird jedoch schwächer.
Timur durch Szechuanpfeffer ersetzen und diesen ebenfalls grob zerstoßen.
Marinade und Sauce schmecken milder und weniger charakteristisch senfig.
Das lebensmittelgeeignete Senföl in Marinade und Sauce durch dieselbe Menge Rapsöl ersetzen.
Den Grill rechtzeitig auf direkte hohe Hitze von etwa 230–250 °C vorheizen.
Die Koteletts bei ausreichend hoher Hitze kurz nachgrillen und dabei die Kerntemperatur kontrollieren.
Die Dicke berücksichtigen und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Die Koteletts sofort ruhen lassen und reichlich heiße Sauce dazu servieren.
Überschüssige Marinade nach dem Kontakt mit rohem Fleisch entsorgen; die Sauce separat kochen.
Gewürze nur kurz aromatisieren und anschließend rasch mit den Aromaten beziehungsweise den Tomaten weiterarbeiten.
Die Sauce mit den vorgesehenen Tomaten und dem Fond weiterführen und verbrannte Gewürzstücke entfernen, sofern möglich.
Häufig gefragt
Szechuanpfeffer ist ein geeigneter Ersatz. Die pfeffrige Schärfe bleibt erhalten, die typische zitronige Note von Timur fällt jedoch schwächer aus.
Ja. Rapsöl funktioniert in gleicher Menge und schmeckt milder, sodass die Marinade und Sauce weniger markant werden.
Nein. Marinade, die mit rohen Lammkoteletts in Kontakt war, muss entsorgt werden. Die Sauce wird separat im Topf gekocht.
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