Pfälzer Bratwurst einkaufen
Pfälzer Bratwurst bekommst du am ehesten bei Metzgereien mit regionalem Sortiment, auf Wochenmärkten oder an gut sortierten Kühltheken.
Deutsche Grillwurst aus der Pfalz
Rohe Pfälzer Bratwürste werden im Zweizonengrill zunächst indirekt gegart und anschließend direkt kräftig gebräunt. Dazu kommen cremiges Bärlauch-Kartoffelpüree, fruchtig-säuerliches Apfel-Zwiebel-Chutney und mittelscharfer Senf.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Bratwurst steht für eine herzhafte Bratwurst aus der Pfalz und gehört dort zu den bekannten Wurstspezialitäten. Für den Grill bekommt sie eine ruhige Garphase neben der Glut und erst zum Schluss direkte Hitze. Dazu kommen cremiges Bärlauch-Kartoffelpüree, ein fruchtig-säuerliches Apfel-Zwiebel-Chutney und etwas Senf – eine bodenständige Kombination mit klaren Kontrasten.
Die Bratwurst ist außen kräftig gebräunt und innen saftig. Das Kartoffelpüree schmeckt cremig, buttrig und kräuterfrisch, während das Chutney weich, fruchtig, leicht säuerlich und würzig mit etwas Struktur bleibt.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill als Zweizonengrill vor. Schiebe die Holzkohle auf eine Seite oder schalte beim Gasgrill nur einen Brenner ein. Stelle im geschlossenen Grill eine Temperatur von etwa 170–180 °C ein. Reinige den Rost und öle ihn dünn.
Schäle die Kartoffeln, viertel sie und koche sie in dem Wasser etwa 18–20 Minuten weich. Gieße sie ab und lasse sie kurz ausdampfen. Während die Kartoffeln kochen, kannst du das Chutney vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Schäle die Äpfel, entferne die Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel. Schneide die roten Zwiebeln in feine Streifen. Erhitze die Butter in einem kleinen Topf, dünste die Zwiebeln 4–5 Minuten an und streue den Zucker darüber.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Gib Äpfel, Apfelessig und Apfelsaft zu den Zwiebeln. Lasse das Chutney bei kleiner Hitze etwa 10–12 Minuten einkochen, bis die Äpfel weich sind, aber noch etwas Struktur haben. Rühre den Senf unter und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Halte das Chutney warm.
Daran erkennst du es: Die Äpfel sind weich, das Chutney ist eingedickt und hat noch Stücke.
Erwärme die Milch mit der Butter. Zerdrücke die Kartoffeln grob, gieße die warme Milchmischung dazu und rühre alles cremig. Wasche den Bärlauch, tupfe ihn trocken, schneide ihn fein und hebe ihn unter das Püree. Würze mit Salz und Muskat.
Daran erkennst du es: Das Püree ist cremig, aber nicht vollständig glatt.
Tupfe die Bratwürste trocken und steche sie nicht ein. Lege sie in den indirekten Grillbereich und grille sie bei geschlossenem Deckel etwa 14–18 Minuten. Wende sie alle 4–5 Minuten. Die Würste sollen bis in die Mitte durchgegart sein und eine Kerntemperatur von etwa 70–72 °C erreichen.
Daran erkennst du es: Die Bratwürste sind bis in die Mitte durchgegart und erreichen etwa 70–72 °C Kerntemperatur.
Wichtig: Bratwürste vollständig bis in die Mitte durchgaren.
Lege die Würste anschließend über die direkte Hitze und bräune sie rundum noch etwa 2–3 Minuten. Wende sie dabei vorsichtig mit einer Grillzange, bis die Haut kräftig gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum kräftig gebräunt.
Verteile das Bärlauch-Kartoffelpüree auf vier Tellern. Richte je eine Pfälzer Bratwurst darauf an und gib das Apfel-Zwiebel-Chutney daneben. Serviere den restlichen Senf separat.
Gut zu wissen
Pfälzer Bratwurst bekommst du am ehesten bei Metzgereien mit regionalem Sortiment, auf Wochenmärkten oder an gut sortierten Kühltheken.
Bärlauch vor dem Schneiden waschen und gut trocken tupfen, damit das Püree nicht unnötig feucht wird.
Das Gericht bleibt herzhaft und grilltauglich, schmeckt aber meist neutraler und verliert einen Teil seiner regionalen Identität.
Die grobe frische Schweinebratwurst wie die Pfälzer Bratwurst trocken tupfen, indirekt garen und anschließend direkt bräunen.
Zuerst in der indirekten Zone bei geschlossenem Deckel garen und erst am Ende direkt bräunen.
Die Würste in die indirekte Zone zurücklegen und bei geschlossenem Deckel fertig garen.
Die Würste nur trocken tupfen und beim Wenden vorsichtig mit der Grillzange behandeln.
Bei kleiner Hitze einkochen und auf eine weiche, aber noch strukturierte Konsistenz achten.
Mit einem kleinen Schuss Apfelsaft vorsichtig wieder geschmeidig rühren.
Die Kartoffeln grob zerdrücken und die warme Milchmischung nur cremig einrühren.
Etwas warme Milch unterheben und das Püree anschließend nicht weiter kräftig rühren.
Häufig gefragt
Die Holzkohle liegt nur auf einer Seite oder beim Gasgrill ist nur ein Brenner eingeschaltet. So entsteht eine direkte und eine indirekte Grillzone.
Die Würste werden trocken getupft und nicht eingestochen, damit beim Grillen möglichst wenig Saft austritt.
Eine grobe frische Schweinebratwurst ist eine sinnvolle Alternative. Sie schmeckt meist neutraler und verändert die regionale Identität des Gerichts.
Das Bärlauch-Kartoffelpüree kommt auf den Teller, die Pfälzer Bratwurst darauf und das Apfel-Zwiebel-Chutney daneben. Der restliche Senf wird separat gereicht.
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